Dann seht Ihr das so wie ich. Ich habe eben gelesen, dass manche Züchter nur Leuten den Welpen geben, die versichern, sich an solche Dinge zu halten. Fand ich auch irgendwie merkwürdig. Klar, dass der Züchter sich nach den Lebensverhältnissen erkundigt, ist ja in Ordnung. Aber Vorgaben zu machen, wie man die nächsten (hoffentlich) 12 - 16 Jahre mit dem Hund verbringt, ist irgendwie unrealistisch.
Es ist doch nun wirklich nicht zu bemängeln, dass ein Züchter seine Babys an Leute abgeben möchte, die ihm in Haltung, Ausbildung und Versorgung der Tiere näher stehen als andere.
Würde ich züchten, hätte ich auch gewisse Ansprüche an meinen Käufer und eher dem den Hund in die Hand drücken, der so tickt wie ich.
Meine Züchterin zieht das zB auch wirklich durch und behält ihre Tiere, bis sie das (für sie) passende Zuhause gefunden hat. Der letzte Hund geht somit erst mit über 6 Monaten weg - sie hätte ihn auch behalten, wenn es noch länger gedauert hätte. Das finde ich sehr konsequent und allemal sympathischer als dem erstbesten den Welpen in die Hand zu drücken, der gerade mal lesen und schreiben kann.
Erzählen kann man viel 
übrigens mich mal unbeliebt mach.... auf nen Züchter der mich aussortiert weil ich nicht barfe würde ich eh keinen Wert legen. Ich würde nicht gegen meine Überzeugung füttern weil der Züchter das meint 
Siehe oben.
Jain. Nachweisen musst du eh nix und Handhabe hat der Züchter dann nun auch nicht. Aber es ist ja nicht sein einziges Kriterium als Züchter, dass er barft und sich das für seine Nachzucht aus Überzeugung auch wünscht.
Wir mussten unterschreiben, dass wir nicht züchten/vermehren.
Wir hätten das auch gedurft, hätten dann aber einen deutlich anderen Preis bezahlen müssen...
Das wiederum finde ich total seltsam. Wieso bezahlst du dann mehr?
Das erinnert mich ein bisschen an die "Züchter", die den Hund für 800o.P. und für 1200 m.P. verkaufen (aber man will ja meistens nur einen Familienhund...)
Wenn ich aus welchen Gründen auch immer einen Hund aus genau diesem Wurf wollte und der Züchter mir irgendwelche cruden Vorgaben machen will würde ich brav nicken und zu allem ja und amen sagen.
Wie will der mich denn kontrollieren?
Aber ich bin auch ein schlechter Mensch.
Tatsächlich setzt sich für mich gute Zucht aus ganz ganz vielen Komponenten zusammen. Und wenn ich den perfekten Züchter mit dem perfekten Wurf zum perfekten Zeitpunkt gefunden habe, dann würde ich mit Sicherheit auch nicht aus Prinzip wieder von Neuem mit der Suche an, weil mir diese Art, auf eine ganz bestimmte Sache zu bestehen, missfällt.
Ich oute mich mal: Bei mir war die Frage nach Fütterung schon bei einem der ersten Gespräche dran und das wusste ich vorher schon. Ich bin ein wenig ausgewichen. Ja, die kriegen “auch“ Barf. Die kennen aber auch Dose, fressen übriges vom Tisch und manchmal gibt es sogar böses hochwertiges TroFu.
Das war dann völlig ok, ich habe anscheinend das Gefühl vermittelt, ich habe mich damit ordentlich auseinander gesetzt und gut wars
Dazu habe ich einen sehr genauen mehrseitigen Barfplan bekommen, um da so gut wie möglich Unterstützung beim Barfen eines Welpen zu bekommen. Es wurde aber nie nachgefragt, ob ich den Welpen nun auch brav roh füttere (was ich aber zu 70% auch wirklich mache), von daher...