Beiträge von Czarek

    Ne, nicht so richtig. Ich kriege das mit den schwarzen Fell nie so hin, dass man was sieht. Oder alles ist verwackelt, weil sie nicht still halten kann.
    Deswegen war @Sirrion so unglaublich lieb und hat mir angeboten sie als professioneller Fotograf zu knippsen :herzen1: Er hat sich sogar völlig verrückt mit seiner megateuren Kamera ins Wasser gestellt :tropf: Ich dachte nur Ogottogott, wenn der da jetzt rein fällt, weil ich diesen Ort vorgeschlagen habe |) Vielleicht darf ich dann ja mal ein Foto hier einstellen.

    Wir waren heute mit @Sirrion (6 Monate alter Labbi) an einem Baggerteich.

    Erst gab es ein bisschen Gezicke vom Holly, weil der hübsche Sirrion ein bisschen zu grob war, aber dann am Wasser sind alle Hunde sehr glücklich über die tolle Abkühlung gewesen.
    Da es hier in der Gegend nicht wirklich viele Möglichkeiten zum Baden gibt (und erst recht nicht mit Hund), gilt der versteckte Teich als Geheimtipp unter den HH. Dementsprechend viele Hunde waren dort und ich finde, unsere Kleenen haben sich gar nicht mal so schlecht angestellt :tropf:

    Danach mussten leider beide Hunde in die Wanne. Ich bin ganz stolz, dass ich das mit der Pflege so gut hinkriege und der Hund wirklich alles brav mitmacht. Ehrlich gesagt ist das schon mehr Aufwand als ich anfangs gedacht habe.
    Frauchen liegt nun mit Drink und Rückenschmerzen auf dem Sofa, während beide Hundis ganz wunderbar kaputt sind, von der Wasserschlacht träumen und im Traum grunzen :dafuer:

    Hach ich muss ja sagen, so ein Labbi-Welpenblick bringt das Herz schon zum Schmelzen :herzen1:
    Und ich bin erstaunt, wie viel ein paar Wochen an Lebensalter aktuell noch den Unterschied machen. Holly ist heute 19 Wochen alt. Nicht mehr lang und wir wechseln wohl bald in die JH-Gruppe.

    Hach ja, das Leben könnte so einfach sein, wenn es mal einheitliche Regeln gebe :roll:

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich gar nicht so genau vorher gelesen hab. Ich bin mit der Annahme hin, dass Krabat als Zweithund eingetragen wird. War ja vorher schon so bei Helena und Samson.
    Sie hat das dann so vorgeschlagen nachdem sie feststellte, das Samson ja gar nicht mich als Mitbesitzer drin hatte und ich meinen Mann bei Krabat auch nicht eingetragen hab.

    Das Problem ist, wenn es doch drin steht, seid ihr in der Haftung... Lies einfach nochmal drüber....

    Ich hätte es auch am liebsten so gemacht wie du, 2x120Euro Steuer reicht mir wirklich, da bezahle auch ich ungern nochmal 110Euro drauf.
    Aber es ist hier explizit aufgeschrieben und dann den Hund woanders zu melden, wäre eben Steuerbetrug.

    Im Falle der TE ist das mit dem Partner ja keine Option und sie und ihre Mutter wohnen anscheinend nicht in demselben Haushalt. Dieser Fall ist also recht eindeutig. Der Hund würde nur woanders gemeldet werden, weil sie dann nicht mehr Steuern zahlen müsste.

    Ja, ich bin sicher, weil ich das leider gerade vor 4 Wochen erst gemacht habe. Da habe ich erst mit der Tante von der Stadt diskutiert und danach mit dem Steuermenschen. Aber das steht auch so in der Hundesteuervetordnung der Stadt:
    "Steuerpflichtig ist der Hundehalter. Hundehalter ist, wer einen Hund im eigenen Interesse oder im Interesse seines Haushaltsangehörigen in seinem Haushalt aufgenommen hat. Alle in einen Haushalt aufgenommenen Hunde gelten als von ihren Haltern gemeinsam gehalten."

    Dieser Punkt ist in NDS ja noch zusätzlich sehr wichtig zu klären, weil der HH hier ja einen Sachkundenachweis braucht.

    Ob das nun in Berlin auch so drin steht, weiß ich natürlich nicht. Hier ist es ja explizit erwähnt.
    Ich habe auch nochmal nachgefragt, was dann ein Haushalt ist. Getrennt wäre das nur, wenn man zusammen lebt wie in einer WG.

    Wenn es dein Hund ist, musst du ihn steuerlich auf dich anmelden. Sonst ist es leider Betrug und der fällt dann auf, wenn etwas passiert oder wenn das OA kontrollieren kommt.

    Ich ärgere mich da auch. Mein Freund und ich haben einen Haushalt. Die Hunde zählen zum Haushalt, nicht zu den Einzelpersonen. Nicht mal wir können einen Hund auf ihn und einen auf mich anmelden. Das ist besonders happig, wenn ein Hund 120Euro Steuern Kosten, zwei Hunde aber 350Euro (und der zweite damit fast doppelt so viel). Auch das ist NICHT erlaubt (und wird zumindest hier auch gern kontrolliert, so ähnlich wie bei Hartz4 und der Hausgemeinschaftssache).
    Am liebsten würde ich beide Hunde bei meiner Mutter auf dem Dorf anmelden, da wäre ich bei 80Euro insgesamt.
    So ist das aber nunmal. Gehört zum finanziellen Mehrwert der Mehrhundehaltung dazu. Mehr Hunde, mehr Steuern.

    Ich hab ja auch letztes Jahr die große Suche begonnen. Wenn sich deine Freundin nicht mit Zucht auskennt, sollte sie sich vielleicht doch an die Rassezuchtvereine des VDH halten. Einfach, weil die transparenter sind, man bei Pudelspaziergängen mitlaufen kann und sich zB auch beim Zuchbuchwart melden kann, der einem i.d.R. gern hilft.

    Die Dissidenz finde ich manchmal so "ungreifbar" und da würde ich mich schon besser auskennen wollen, um da einen Hund herzuholen (aus genannten Gründen wie zB @Lololein schrieb).

    Wieso soll es denn gerade dieser Züchter sein?
    Kleinpudel sind ja gerade doch leicht im Kommen.

    Wenn die Größe steht (wobei ich da noch zwischen größeren und kleineren KP-Linien differenzieren würde, ich finde schon, dass die teilweise wirklich sehr unterschiedlich vom Körperbau her sind), würde ich mich an der Stelle deiner Freundin für eine Farbe entscheiden und dann die drei RZV durchgehen. Je nach Zeitpunkt kann man da Interne ausfragen, sich verschiedene Züchter angucken, die einzelnen Paragrafen durchlesen, alle möglichen Leute ausfragen oder eben wie gesagt auch den örtlichen Zuchtwart anrufen, der einem weiterhilft.

    Irgendwo herrscht hier eine Doppelmoral. Auf der einen Seite sucht man den
    Züchter, der möglichst perfekt züchten soll und alle möglichen Vorkehrungen treffen soll. Und wenn man dann als Käufer eingeschränkt wird oder bestimmte Regeln einhalten soll, die ja zum Wohle des Tieres sind, dann schreit alles wieder nach dem bösen, bösen Züchter.

    Perfekt ist halt für jeden was anderes.
    Und wie schon oben geschrieben, der Grund, wieso man einen Hund aus einer bestimmten Zucht will, ist ja sehr vielfältig. Zeitpunkt, Verpaarung, Haltung der Hunde, Ausstellungsergebnisse, Leistungsnachweise, bestimmte Farben, Entfernung zum Wohnort usw.

    Wenn der Züchter bei EINEM oder zwei Aspekten nicht mit mir 1000% d'accord geht und der Rest stimmig ist, dann macht ihn das immer noch einen "fast perfekten" Züchter aus ihm.

    Das ganze ist ja auch relativ hypothetisch. Wenn man als Käufer und Verkäufer sich nicht grün ist, gibt es da sowieso meistens keinen Hund. Züchter und Käufer suchen sich eigentlich schon recht ähnlich aus.
    Ich hab noch nie gehört "Oh, die Züchterin ist eine Hexe und ich kann mit nichts übereinstimmen, was die will und wofür sie einsteht, aber einen Hund von ihr möchte ich so gern, dass ich ihr jede Lüge an die Backe klebe, die sie hören will".

    Das ist aber nochmal was anderes als Haltungsformen schriftlich im Vertrag vor zu schreiben.
    Natürlich gehen bei mir Welpen auch nur an Menschen, wo ich denke, die Einstellung zu Hunden im Allgemeinen und im Besonderen passt, "mein" Welpe wird ein gutes Leben dort haben und geliebt und gut versorgt werden.

    Aber vor zu schreiben, mit was der Hund den Rest seines Lebens gefüttert zu werden hat o.ä., würde mir wirklich nicht einfallen.

    Ich hab doch vorher geschrieben, dass das bei mir im Vertrag auch nicht fest steht. Und dass ich ehrlich war in Bezug auf meine Fütterungsweise (die nun wirklich nicht zu 100% dogmatisch an Barfplänen orientiert ist) und dass das anscheinend auch in Ordnung war.
    Und dass mir auch im Nachhinein niemand etwas vorschreibt oder kontrollieren kommt.

    Andere schreiben ja auch vor, dass der Welpe zB nicht in Zwingerhaltung vermittelt wird. Ich weiß jetzt nicht, wo der Unterschied zwischen Vorschreiben und Vorschreiben ist.

    Das ist aber immer und überall der Fall. Ich könnte den Welpen dann auch in einen Zwinger stecken und mit Brot und Abfällen ernähren. Schauen kannst du den Leuten auch als Züchter nur vor den Kopf.

    Deswegen muss ja bei vielen "das Gefühl" stimmen. Und ich finde nun wirklich nicht, dass es verwerflich ist, wenn ein Züchter Leute sucht, die in Sachen Haltung ähnlich ticken und wo er sich vorstellen kann, dass er dort für immer leben wird.

    Natürlich gibt es dafür keine Garantien und erzählen kann man viel. Ich würde aber mal behaupten, dass man schon erkennen kann, wie viel Ahnung man da hat (ZB beim Barf: da muss man sich ja zumindest ein wenig auskennen, um detailliertere Fragen beantworten zu können).
    Ich würde es, wäre ich Züchter, auch nicht anders machen und einen Maßstab ansetzen mit eigenen "Kriterien".