Beiträge von Czarek

    Ich hab darüber die letzten tage viel nachdenken müssen und das Portal Leinentausch.de gefunden.
    Vielleicht findet ihr da ja jemanden.

    Bei mir in der Gegend gibt es grandiose drei Anzeigen. Eine davon klang nicht so gut, eine habe ich angefragt und seit Mittwoch keine Antwort bekommen und eine hat meine Anfrage abgelehnt :muede:

    Ob gleich- oder gegen geschlechtlich ist ja ein vielmals und oft diskutiertes Thema... Hat alles seine Vor- und Nachteile.

    Kann auch sein, dass die zwei fette Bros werden, gemeinsam am liebsten patrouillieren gehen und zusammen die Hundemeute aufmischen. Dann kann man weder den einen noch den anderen abstellen und die best buddys freuen sich nen Keks zusammen.
    Meine Terrine ist so eine, die stiftet an, wenn sie darf. Gemeinsam ist man stark und so. Aber sie ist alt und reif genug im Kopf, dass wir da nicht mehr in der Diskussionsphase sind. Das hat übrigens erst so mit drei Jahren begonnen.

    Wie es sich entwickeln würde, weiß man nicht. Man müsste mit beidem rechnen.
    Die Frage ist: will man sich das echt antun :ugly:
    Vor allem ist es ja nochmal ein Unterschied, wenn zB @Zucchini von ihren Hunden schreibt, die ja eh schon 4 Hunde locker managt (der traue ich auch 6 oder 8 zu) oder ob man nun doch erstmals zweie dasitzen hat. Das Handling muss man erstmal wieder drauf kriegen. Und dann ist es eben nochmal ein Unterschied, ob man zwei Goldens hat, wovon der erstere schon früh sehr lieb und kooperativ war oder ob man die wilde Hummel Felix hat, der noch einiges einfach verinnerlichen muss :ka: Schwierig.

    Felix ist ja noch so super jung. Der ist echt nicht ohne und da wird vielleicht noch einiges kommen, auch wenn du das sicherlich sehr gut hinkriegen wirst. Ob man sich dann nochmal einen zweiten Hund anschaffen möchte...?

    Ich habe ja gerade 6 Monate aufgeweckten und energiegeladenen Junghund hier und der ist durchaus sehr kooperativ und eigentlich auch recht einfach. Ich finde es einfach nur suuuper angenehm, dass meine "Alte" so toll ist und sie einfach nur mitläuft. Sie erzieht die Kleine, bringt ihr Benehmen bei, im Freilauf muss ich nicht auf sie achten... Das gibts dann bei euch eher nicht, Felix ist halt ein Hund, wo man immer ein Auge drauf haben muss (jedenfalls jetzt noch).

    Die Frage ist halt auch : Ich selbst muss immer ein bisschen mit dem Kopf schütteln bei Hunden, die mit 6 Monaten wieder abgegeben werden. Hätte man nicht mal ein paar Monate in die Zukunft schauen können und sich das mal vorher überlegen? Kriegt man dann einen Hund an der Schwelle zur Pubertät und fängt jetzt erst bei Null an..? Hier ist der Grundstock ja schon mehr oder minder gelegt, wenn ich mir vorstelle, ich kriege jetzt erst den "Rohling" und in wenigen Wochen gehts dann erst richtig los...Dann lieber einen, der vom Kopf her schon reif ist.

    Ich traue dir das auf jeden Fall zu. Ist halt nur die Frage, ob du dich echt darauf einlassen möchtest... Ich selbst bin ja eher der gemütliche Typ für nette Hunde und wenig Stress im Alltag. Ich würde es deswegen nicht wagen.

    Meine Mutter war sehr lange Zeit PDL und auch für die Medikamente zuständig, ist dann erst Ausbilderin geworden und jetzt ist sie doch "zum Feind" übergelaufen, also jetzt bei MDK.

    Ich habe sie mal gefragt, wie sie das sieht. Sie meinte, sie kann verstehen, wenn die Hunde in die medizinischen Bereiche nicht dürfen und sie würde das auch so handhaben. Bei den Medikamenten haben die Hunde einfach nichts verloren. Wenn die Medikamente bei euch im Teamraum genehmigt sind, dann geht das eben nicht. Dann muss der Hund draußen bleiben.

    Generell findet sie, dass nur Hunde mit einer besonderen Ausbildung und Prüfung in solche Räume dürfen sollten. Ich bin ja schon seit Jahren im Besuchshundedienst eines großen Vereins, das würde ihr schon reichen. "Normale" Hunde gehören für die nicht in diese Einrichtungen, das würde sie auch verbieten, allein schon wegen der rechtlichen Geschichte. Und nicht-haarende und nicht-sabbernde Hunde fände sie auf jeden Fall besser als den typischen Therapielabbi.

    Generell hat sich ein Angestellter in seiner Arbeitszeit mit seiner Arbeit zu beschäftigen. Wenn der Hund dabei Beachtung braucht und Zeit davon einnimmt (vom wegen Garten usw), würde sie es verbieten.

    Das ist zumindest ihre Meinung dazu.

    Du hast halt kein Anrecht drauf. Die ganzen Therapiehundausbildungen kosten richtig viel Asche, werden aber auch nicht von offizieller Seite her abgesegnet. Es ist verzwickt.

    Das halte ich dann für sehr übertrieben. Zugrunde liegen sollten hier allenfalls Entwurmung, Impfkosten, Chippen und vielleicht ein kleines Taschengeld. Maximal € 300.-- würde ich so einem "Züchter" zubilligen.
    Die Welpen sollten nicht mehr kosten als ein Hund aus dem Tierschutz.

    Da schreib ich ewig einen Text und dann wird nur auf den Preis geguckt.

    Ja, das muss man dann quasi durchrechnen. Ich finde, da gehört noch mehr dazu als Impfen, Chippen, Entwurmen. Sondern die regelmäßige Kontrolle der Hündin und der Welpen, Welpenkiste, ausreichend Gitter, Teppiche und Handtücher, Rückzugsorte, mehr Näpfe, Futter zum zusätzlichen Füttern, eine große Transportbox fürs Auto, mehrere Kennels für zuhause, mehrere Tügitter, der Boden müsste vorher mit Pvc abgeklebt und bedeckt werden, die ganzen Halsbänder, die Erstausstattung usw usf.

    Wenn der Ups-Wurf ein einmaliger bleibt, würde ich dich nicht Vermehrer schimpfen :D

    Ich bin nämlich der Meinung, man sollte nie nie sagen. Meine läufige Hündin ist damals auch ums Haar von einem Schäferhund gedeckt worden, denn ich hätte nicht gedacht, daß sie über einen 1,50 m Zaun klettert :roll:

    Das ist ja mein Gedanke. Ich könnte zu 99% sagen, dass meine Hunde niemals trächtig werden, weil ich aufpasse wie ein Schießhund. Sollte es dann aber doch mal passieren und ich würde den ganzen Aufwand betreiben, würde ich mich beleidigt fühlen, wenn man mich einen Vermehrer nennt und mit den Leuten auf eine Stufe stellt, die es gar nicht so schlecht finden würden oder die Hunde dann ohne den ganzen Aufwand "blanko" abgeben und sich dann für nix mehr interessieren oder sogar Billigwelpen importieren.

    Das sind ja Gedanken, die man sich machen sollte, wenn man eine unkastrierte Hündin hat. Klar hat das nix mit ordentlicher Zucht zu tun, aber was ist man dann?

    Ich habe ja jetzt zwei unkastrierte Hündinnen. Ich frage mich gerade, wie ich mich nennen würde, wenn ich spazieren gehe und meine läufige und sehr resolute Hündin haut aus dem Garten ab/windet sich bei einem besonders attraktiven Rüden aus dem Halsband oder Geschirr und ist weg.
    Es stellt sich heraus, dass sie trächtig ist. Aus persönlicher Überzeugung lasse ich ihr keine Abtreibungspritze geben, weil die Gesundheit beider Hunde (die "oberflächliche Gesundheit") die Größe des Rüden, das Alter usw zeigen, dass die Schwangerschaft tragbar ist.

    Ich lasse die komplette Trächtigkeit von meinem TA begleiten, richte alles so ein wie ich mich informiert habe und habe sogar einen offiziellen Züchter dabei, der mich begleitet. Ich ziehe mit größtem Gewissen die Mischlingswelpen auf, lasse entwurmen, chippen und impfen. Ich geb mir richtig Mühe, übe am Halsband laufen, füttere dazu, zeige ihnen Wald und mache Ausflüge in die Stadt, sie lernen Kinder kennen, Flatterzeug, den Alltag, andere Tiere usw usf.
    Mit 8-12 Wochen oder auch ein bisschen später geb ich die Hunde für 400 oder 500Euro ab, je nachdem wie viel ich rein investiert habe. Im Kaufvertrag ist ein Rückkaufsrecht und die Leute suche ich nach bestem Wissen und Gewissen aus (natürlich kann ich denen nur vor den Kopf schauen..).

    Spielen wir das ganze Szenario nochmal nicht mit meinem Terriermischling durch, sondern dazu auch nochmal mit einem Pudel aus seriöser Zucht, der wirklich unabsichtlich vom Goldie im Vetein gedeckt wurde. Da kämen dann sogar Designer Dog Golden Doodle Medium bei raus. Der Rest wäre komplett gleich, inkl Aufzucht, Preis usw.

    Wäre ich dann trotzdem ein Vermehrer?
    Das würde dem allem doch nicht gerecht werden, was ich da an Aufwand, Zeit und Geld und Gedanken rein investiere. Und Ups-Würfe passieren, niemand ist Gott und kann tausendprozentig garantieren, dass es niemals dazu kommen wird.

    Also ich wäre da schon gekränkt, wenn ich mich der Aufgabe so annehmen würde und trotzdem ein Vermehrer genannt würde... :ka:

    Dann kann ich mir aber immer noch nicht erklären, wieso mein Hund jedes dritte Mal die Nachbarsstiefel anfiddled. Das hat ja nichts mit Stress zu tun :???: Schisserig kommt sie mir dabei ja auch nicht vor.
    Sie will ja zB auch unbedingt in eine Situation rein. Auf 30m sieht sie einen anderen Hund und möchte unbedingt hin, mit Gekläffe und am liebsten auf den Hinterpfoten. Dabei geht aber sonst sehr schön mit anderen Hunden um, sie ist auch nicht sonderlich unterwürfig, klebt hinterher nicht mehr am anderen Hund und kann auch klar rüberbringen, was sie nicht so toll findet. Du hast sie ja erlebt @corrier. Anders als bei unserer Begegnung ist das hier auch sonst nicht.
    Also Stress nicht unbedingt, aufgeregt ja, rausholen und runterfahren auf jeden Fall. Höfliches Benehmen lernen klar, ist ja noch ein junger Hund. Aber sie macht jetzt nicht unter sich oder quietscht dabei, wie es andere beschreiben :ka:

    Ich versuche es mal zu filmen oder filmen zu lassen.

    Ich such mir doch eine Welpenschule. Will nur wissen, wie ihr den Anfang gemeistert habt, weil mein letzter Welpe schon 9 Jahre her ist und auch viel kleiner war. Ich bin da einfach nervös. :ka:

    Du warst doch derjenige, dem im Forum auf Dutzenden Seiten versucht ausgeredet zu werden, sich einen Wolfshund zu holen. Da warst du der Größte, super cool und außerdem wolltest du auf keinen Fall einen Schäferhund, weil deine Familie ja schon unendlich lange Schäferhunde ausbildet und das überhaupt nicht dein Typ Hund ist. Du hattest doch unendlich viel Erfahrung, wo ist die hin? Du warst derjenige mit Hektar-großen Grundstück und der Meister, der den Zwergspitz deiner Schwester resozialisiert hat.

    Und nun holst du dir einen Schäferhund und fragst, wie lange der Hund allein bleiben kann, ohne dass er sich innerhalb einer Stunde auf wen anderen prägt :ka:
    Ja was denn nun. Super viel Erfahrung oder Informationen zur Grundbuch zur Welpenerziehung? Hast du vorher gelogen oder ist jetzt alles ganz anders?
    Was sagt denn der Züchter dazu? Hast du da nicht mal nachgefragt?

    Und wie oft lasst ihr sie schon alleine?

    Wisst ihr zufällig die Maße eurer Großhunde (zb Schäferhund) für das Geschirr mit circa 10 Wochen?

    Also eher M als S? Dann wird das Geschirr meines anderen Hundes wohl nicht passen.

    Dann kaufe ich vor der Abholung nicht eins.
    Wie habt ihr eure Welpen transportiert? Meinen ersten Welpen habe ich auf dem Arm gehabt. Aber dieser hier ist bereits 11 Wochen, wenn ich ihn hole. Ich denke also, der wird sehr aktiv und hibbelig sein. Wenn er eine Transportbox noch nicht kennt, ist vermutlich der Rücksitz besser?

    Du hast einen aus dem illegalen Welpenhandel ohne Impfung über die Grenze geschleust? :D

    Ich muss euch nochmal nerven, weil ihr euch vermutlich gut auskennt. Geht von euch noch einer zur Welpenschule? Ist im Winter Pause oder gibts Welpenangebote trotz Kälte?


    Wie wäre es, wenn wir für ein Welpenerziehungsbuch für den lieben Rico zusammenlegen? :tropf: