Beiträge von Czarek

    Ja, ich kenne autistische Jugendliche und Erwachsene aus der Schule (Inklusionsklassen).
    Und demente Leute haben auch einfach mal so Spasmen, die sehr bedrohlich sein können. Schizophrene Personen sind auch manchmal ganz still und dann ganz komisch oder plötzlich laut.

    Ob mein Pudelchen jemals der Typ dafür sein wird, wird sich zeigen. Ich persönlich finde, dass die Grunderziehung erstmal 150% sitzen muss (zB auch, weil der Hund aus recht weiter Entfernung auf mich gut hören muss, obwohl ihn jemand anderes an der Leine hat und der ihn sonst wohin vor ein Auto zieht). Und da fange ich nicht an, bevor der Hund nicht wirklich gut erzogen und sozialisiert sind. Da gibt es ja verschiedene Meinungen dazu...

    Mein Eindruck ist immer: es ist wie Hundesport. Die Hunde lernen das lange und verknüpfen es positiv, dann kommen die in genau denselben Arbeitsmodus wie Hunde beim Agi oder sonst einem Sport.
    Mein Terriermädel ist sonst auch nicht der allergrößte Menschenfreund und neigt auch zum Aufdrehen, aber "im Job" ist die sowas von konzentriert, super cool und ernst bei der Sache. Da will die auch wirklich gefallen.
    Deswegen habe ich ja den Eindruck, dass das jeder Hund tun kann, der Bock auf Kopfarbeit hat und klar in der Birne ist.

    Jeder Einsatz sieht ja unterschiedlich aus, weil die Leute so unterschiedlich sind. Mit dem einen geht man raus, der andere möchte Verantwortung übernehmen, der dritte will echt nur streicheln.

    Dabei geht es eben nicht nur um den Hund, sondern zB darum, dass die Leute mit adhs oder sonstigen psychischen Krankheiten allein mal einen Termin einhalten und wirklich da sind, "wenn die Hunde kommen". Oder dass sie versprechen was zu tun oder mitzubringen. Oder dass sie lernen Verantwortung zu übernehmen und zB mal empathisch mitdenken, der Hund könnte vielleicht Durst haben. Oder sich selbst organisieren, dass sie vernünftige Schuhe anziehen, wenn wir sagen es geht raus in den Matsch. Das hat ja nichts direkt mit dem Hund zu tun, er ist nur der Anlass. Bis dahin hat der Hund ja noch gar nichts gemacht.

    Ich mache morgen mal eins, Hundi schläft schon lange :smile:

    An sich hab ich den Rücken, den Nacken, die Rute und die Flanken gut hinbekommen.
    Brust, unten am Bauch und die untere Hälfte der Beine ziepen noch, da hab ich nur so viel gemacht, wie der Hund mir "gegeben hat".

    Sieht tatsächlich fast ein bisschen so aus:
    westihorrofertig.jpg

    Ich mag es aber lieber so:
    Westie-Trimmen.jpg

    Deswegen meine Frage mit dem Einkürzen der Haare, wo Trimmen (noch) nicht geht.

    Ich mache das einerseits ehrenamtlich und andererseits über Drittmittelprojekte der Uni. Wir sind in einem Seniorenheim auf der Schwerdementenstation, in einer Einrichtung für psychisch (und teilweise körperlich) kranke Erwachsene und dann sind wir noch im Leseclub für Förderschüler der 5.+6. Klasse.

    Hey, ich hab mal eine Frage...

    Ich hab es getan! Ich hab heute zum ersten Mal selbst abgetrimmt. Hat ganz gut geklappt fürs erste Mal!

    Nun hat mein Hund als Mix auch Mischfell und wurde ja auch leider lange Zeit mit Maschine geschoren. An den Beinen, der Brust und dem Kopf sowie Richtung Bauch runter gab das Fell einfach nicht sooo viel her (meine Groomerin meint, ohne großes Übertreiben immer bisschen mitmachen, dann kommt mach und nach immer mehr Wolle raus und die Fellstruktur ändert sich allmählich).
    Dabei ist es recht lang und weich, jetzt sieht sie aus wie ein gefleckter Westi mit Glupschaugen und Rosenohren :tropf: Kann ich das weiche noch nicht ganz trimmbare Fell mit der Maschine einkürzen? Schadet das was? Ich würde die unteren Beine und die Bauchlinie einfach in der Länge anpassen wollen, das wars auch schon. Gesicht hab ich mit Schere in Form geschnitten. :ka:

    Tiergestützte Therapie geht mit jedem Hund, der sich dafür eignet, einen guten Grundgehorsam besitzt und Spaß daran hat sich streicheln, evtl mit Leckerchen vollstopfen zu lassen, ein gefestigtes Wesen besitzt und sich so einiges gefallen lässt.
    Ich mache das seit einigen Jahren mit meinem Terriermix und mein Pudel soll vielleicht mal in seine Fußstapfen treten, wenn ich sehe, dass er Lust drauf hat.

    Die "Ausbildung" (sofern anerkannt, was ganz offizielles gibts ja nicht) ist je nach Ausbildungsplatz unterschiedlich, kann von sehr sehr viel Geld bis hin zu völlig umsonst sein, vom Welpentraining bis hin zu Start mit älteren Hunden. Bei "uns" muss der Hund mindestens ein Jahr alt sein, das ist meistens noch zu jung.

    Der Vorteil bei Pudeln ist, dass sie keinem Angstschema entsprechen, dass sie nicht haaren, nicht sabbern und generell gern mit dem Menschen zusammen arbeiten.

    Den Nachteil sehe ich darin, dass Pudel ja doch recht quirlig sind und sich bei der Arbeit sehr lange konzentrieren müssen. Vorher und Nachher ist also gut körperliche Auslastung angesagt, nachdem ein Hund vom Kopf her so stark gearbeitet hat. Mit dem Quirligen muss man dann eben auch umgehen können, nur selten halten sie stoisch die Pfote hin und spielen Seelentröster mit Goldie-Blick. Da findet jeder für sich und sein Team die richtige Art.

    In meinem Verein sind 3 Pudel vertreten. Wir haben mehr Möpse und Schäferhunde als Pudel als Besuchshund =) Daraus kann man also weder schließen, dass er sich besonders gut, noch dass er sich wenig eignet. Bei uns sind sowohl Auslandshunde als auch alle mögliche Arten von Hunden vertreten, vom Beagle über Malteser und Picard bis zum Ridgeback.

    Wichtig ist bei so einer Arbeit immer, dass der Hund eigentlich nur Beiwerk ist. Du selbst gehst mit dem Menschen um, der Hund bietet nur einen Anreiz oder Zugang. Der Hund therapiert nicht. Diese Vorstellung ist leider etwas romantisiert...

    Je nach Einrichtung ist mein Hund nach 30min (Demenzstation) bis zu 1,5Std (Gassi mit den Bewohnern) aktivem Einsatz fertig. Sie mag dann auch nur noch stumpf bisschen Gassi und dann schlafen, dann ist sie zufrieden und matsche in der Birne. Wir sind 1-2x pro Woche unterwegs, das reicht völlig. Ist aber sicher auch unterschiedlich je nach Hund. Hauptsache es macht allen noch Spaß.

    Also es muss kein Pudel sein. Ich hab mich total in diese Rasse verliebt und finde sie einfach nur toll. Der Körperbau, der Charakter, das Clownige, dieses elegante Schweben, das auf mich Fixierte... Deswegen hab ich jetzt einen Pudel.

    Wenn du dir bloß einen Pudel holen möchtest, weil du gelesen hast, dass es der perfekte Therapiehund ist, musst du das echt nicht tun. Das geht wie gesagt mit jedem wesensfesten Hund, der Bock auf Menschen und eine Aufgabe hat. :winken:

    Nur der eine Zahn ist ein wenig gedreht, ein Ausstellungsschur könnte meckern.

    Ausstellungsrichter :ugly: (mitten in der Nacht für mich)

    Noch dreimal gebrochen... Zweimal auf meine Gardine, einmal auf die Kehrseite des zusammengeklappten Flokati :lepra: Ob Zielkotzen olympisch werden könnte?

    @wahida Der ist ja hübsch. Ich liebe Brindle, das finde ich sooo schön!


    Hier sollten generell mal paar mehr Junghund-Bilder gezeigt werden! :dafuer:

    Mein süßes Hundi hat sich tagsüber ins Schlafzimmer geschlichen (mein Freund hat die Tür auf gelassen...) und meine Kauschiene für Nachts vom Nachttisch geholt. Sie wollte wohl probieren, ob sie ihr passt :ugly: Nun ist das Hartgummi in zahllosen Einzelstücken zerpflückt.

    Na toll, jetzt muss ich zum Zahnarzt und eine neue beantragen.... :muede: Da ich so ein Zahnarztschisser bin und nur einem vertraue, sind das 170km Fahrtweg hin und zurück :ill:

    Vor allem hat mein älterer Hund das als Jungspund auch gemacht!!!
    Manchmal hab ich das Gefühl, die erzählen sich Geschichten und sprechen sich ab :dagegen:

    Ansonsten ist der Zahnwechsel durch, da gab es zum Glück keine Probleme. Nur der eine Zahn ist ein wenig gedreht, ein Ausstellungsschur könnte meckern. Mir ist das egal, solange alles funktioniert und nichts drückt.
    Nun gab es die erste Tollwutimpfung. Da ich sehr korrekt nach Impfkommissionsrat gehen muss (sie kommt dann auch wieder mit in medizinische und soziale Einrichtungen und braucht ein lückenloses "Scheckheft"), wird in 4 Wochen nochmal nachgeimpft..

    Heute Nacht um halb4 bin ich aufgewacht, weil sie Schaum gebrochen hat. Selbstverständlich auf den einzigen Flauscheteppich in der ganzen Wohnung :gelbekarte: Danach kam sie nicht zur Ruhe, also runter auf die Wiese vorm Haus. Dort gab es nochmal Durchfall, sofern ich das irgendwie sehen konnte mitten in der Nacht nur in Shorts und Latschen auf der feuchten Wiese :lepra:

    Und nun kann ich seit halb4 nach 3Std Schlaf nicht mehr schlafen... Macht nix, dann fahr ich eben gleich noch vor der Arbeit die 170km zum Zahnarzt hin und zurück.

    Ich liebe sie. Ich liebe sie. Ich liebe sie... :gott:

    jedoch habe ich erstens bedenken dass sich das mein Jack gefallen lässt da sie ja wirklich 6 Jahre die Prinzessin war und außerdem können das ein paar Familienmitglieder auch nicht mit sich ausmachen den Jack plötzlich mehr links liegen zu lassen... Würde mir erstmal auch schwer fallen

    Wieso geben sich dann die Leute hier so viel Mühe und geben Tipps, wenn ihr euch eh damit schwer tut und gar nichts ändern wollt...

    Ihr denkt halt wie Menschen. Und ihr behandelt eure Tiere nicht wie Tiere. Deswegen kriegen die sich in die Wolle und werden es weiterhin tun. Weil die Jacky-Hündin die Prinzessin ist... :muede: Damit bin ich raus :winken:

    Ich kann mir gut vorstellen, dass das auch eine Rolle spielt. Wobei ich bei dem Tunnelblick echt nicht weiß, ob da überhaupt eine Gehirnzellen noch funktioniert. Da werden eben die Programme abgespult und ich kann mir auch vorstellen, dass das bei der Jagdsequenz mit drin "eingebaut" ist (wäre zumindest sinnvoll, dich instinktiv die schwächsten Tiere rauszusuchen).
    Beim Mobben sind die Hunde ja nicht im Beuteprogramm drin, davon kann man sie ja auch ganz gut abhalten. Meine Zumindest reagiert dann auf Ansprache. Aber ich bin auch kein Fachmann :tropf: