Alles anzeigenHab noch net alles gelesen, aber zu dem fett gedruckten: wo steht das bitte? Das ist doch von Stadt zu Stadt unterschiedlich, muß nicht überall gelten.
Hier steht das zB für München, wo die Halterin wohl wohnt:
Verordnung zum Halten von Hunden
Wohngebiet = verkehrsberuhigte Zone = Leinenpflicht
Und dazu, daß der Hund, der schonmal gejagt hat, nicht im Wohngebiet frei laufen darf: wo bitte - WO soll ein Hund dann frei laufen, der jagen gehen möchte?? Im Wald, bei den lieben Schweinchen und Rehlein? Auf freiem Feld, wo die Kitze in der Wiese liegen? Da bleibt doch nur die Stadt, wo kaum Wild unterwegs sein wird, und nachdem man Hundchen ja nicht auf der Hauptverkehrsstraße laufen lassen wird, eben das Wohngebiet als ungefährlichste Variante überhaupt. Als selbst Jagdhundhalterin kann ich diesen Gedankengang durchaus nachvollziehen.Ja, dann lassen wir die Hunde halt im Wohngebiet Katzen jagen. Really?
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Ein Freilauf gewährender Katzenhalter muß damit rechnen, daß der Katze mal was passiert (meine lasse ich genau aus diesem Grunde eben nicht rumstreunen), damit muß er rechnen, das sagt einem der gesunde Menschenverstand (ich finds furchtbar - aber das steht ja auf nem anderen Blatt - hab mal eine totgefahrene Katze hier aufm Schulweg zur Grundschule gesehen, und frage mich seither, wie lange das arme Tier da liegen und Schmerzen dulden mußt, bevor es endgültig im See aus dem eigenen Blut verstorben war - der Fahrer war nämlich einfach weitergefahren). Wenn der Hundehalter nun das Seine dazu beiträgt, daß der Hund möglichst wenig Schaden anrichten kann, sprich ihn nur an möglichst sicheren Bereichen frei laufen läßt, hat er m.E. nach das Seine getan. Daß man mal zu spät abruft, oder eine Situation falsch einschätzt (weil man die Seitenstraße nicht sehen konnte, aus der die Katze kam o.ä.) ist blöd - aber wir sind alle nur Menschen; wer will da den ersten Stein werfen, wem ist noch nie ein Fehler passiert? Hund ohne Freilauf wäre tierschutzwidrig, siehe Tierschutz-Hundeverordnung. Und der entspricht es nunmal nicht, daß ein Hund einmal im Monat in 500 umzäunten Quadratmetern Garten irgendwo kurz laufen darf.
Eh, hast du mal alles gelesen? Die Katzenhalter der 18 Jahre alten Katze standen NEBEN dem Tier.
Die hat NICHT gestreunt und ist auch nicht an irgendeinem Schulhof überfahren worden. Wieso mischst du hier deine Storys in die Frage der TE?
Kein Hundehalter und Tierfreund würde wollen, daß ne Katze durch den eigenen Hund ums Leben kommt - aber den Hund büßen zu lassen für arteigenes Verhalten, weil der Hundeführer nicht unfehlbar war, und noch dazu sonst schon eher aufpaßt, hielte ich seitens des Amtes für verkehrt. Vor allem, weils beim Jagen ja nicht darum geht, daß jemand gefährdet würde durch aggressives Verhalten des Hundes. Aber die Ämter müssen natürlich erstmal dem Vorwurf nachgehen, wenn jemand Anzeige erstattet
Nein, eben nicht.
Dann muss man sich überlegen, ob man sich wirklich einen Husky holt, und wenn er aus noch so armen Verhältnissen stammt.
Es ist nunmal so, in Deutschland hat jeder auf seinen Hund aufzupassen. Und es ist ja anscheinend dort nicht das erste Mal vorgekommen, es ist nur das erste Mal jemand bzw. etwas zu Schaden gekommen.
Nicht mal Jagdhunde dürfen immer jagen. Wer damit nicht klar kommt, ist vielleicht falsch beraten. Aber es sich sicherlich kein Grundrecht des Hundes.
Ich denke, wenn man mit entsprechender Einsicht beim Amt vorstellig wird (am besten persönlich), dort zu erkennen gibt, daß man künftig verstärkt am Rückruf arbeitet und vielleicht sogar zB die Buchungsbestätigung für ein Anti-Jagd-Seminar mitbringt, (evtl. nachweisen kann, daß der Hund nochnicht allzu lange da ist, oder bislang immer erfolgreich unter Kontrolle stand, seit er da ist-zB seit 5 Jahren da und noch nie ne Katze getötet bis zu dem Tag), dem Geschädigten Ersatz für evtl. entstandene Tierarztkosten etc. bereits angeboten hat und dies kommuniziert, dann sollte sich die Sache erledigen.
Da stimme ich dir zu. Wenn sich eben jetzt auch wirklich die Einstellung ändert und nicht wieder zugelassen wird, dass der Hund dauernd abhaut.
Ich finds ja immer "toll", wenn solch ein Tierhalter, der die Katze draußen frei streunen läßt, die ja für Mäuse und Jungvögel wiederum selbst eine Gefahr darstellt, dann auf einmal, wenn die Katze selbst zum Opfer eines Hundes wird (der aber -im Gegensatz zur eigenen Katze- nicht mal unbeaufsichtigt streunen war!), plötzlich die Ämter verständigen und Zetermordio schreien..... Vor allem, wenn sie vorher immer verkündet haben: "lieber ein kurzes, aber (vermeintlich) glückliches Leben im Freien." Das will irgendwie nicht in meinen Kopf, mit was für unterschiedlichen Maßstäben hier scheinbar gemessen werden soll, und weshalb..... Klar ist es traurig, ein Tier auf diese Weise zu verlieren - aber ob da der Hundeführer was für kann, wenn die Katze unbeaufsichtigt streunen war, noch dazu, wenn die schon etwas älter und nicht mehr reaktionsschnell genug ist?
Nochmal: die Katze war nicht unbeaufsichtigt. Insofern brauchst du dich ja nicht über die Halter der gerissenen töten Katze echauffieren. Völlig fehl am Platz.
Daher drücke ich ganz fest die Daumen, daß dieser Vorfall keine negativen Konsequenzen für den Hund haben wird (der kann nix für seinen Jagdtrieb) - aber auch dafür, daß die Halterin einsieht, daß sie mit dem Hund künftig verstärkt am Thema Abrufbarkeit und Impulskontrolle arbeitet, und die Leine, bis zu Erfolgen in dem Thema, etwas rigoroser einsetzt..... :-)
Den Katzenhaltern wünsche ich, daß sie den Verlust ihrer langjährigen Lebensgefährtin Katze möglichst bald verkraften...
Da stimme ich dir auf jeden Fall zu und das kann ich auch nur wünschen
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Beiträge von Czarek
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Wenn ich gaaaaaaaaanz ehrlich bin glaube ich auch nicht dass ich erkennen könnte ob das nun ein reinrassiger Pudel ist, wenn ich mal einen auf der Straße sehe. Wenn das Gesicht nicht geschoren ist und das Fell am Körper etwas länger könnte es sonst was sein.

Neulich dachte ich ich sehr einen Pudel ... Laut der Halterin war es aber ein Wasserhund
Deswegen ja. Und wir als "Sensibilisierte" erkennen die Hunde ja nicht einmal richtig.
Für den Rest der Welt sind lockige Hunde eben Pudel oder Pudelmixe. Im direkten Vergleich sieht man es sofort. Aber die Haare verbergen auch noch einiges, dazu die verschiedenen Schurmöglichkeiten, Mixe sehen eh nicht alle gleich aus...Ist bei uns hier ja nicht anders. Ich hab einen Jack Russell Shih Tzu Mix.
Lang gelassen ist sie für die Welt ein Wuschel/Malteser-irgendwas, getrimmt ist sie ein Terrier/Westi.
Nö, sie sieht beidem wirklich nicht zum Verwechseln ähnlich. Sie ist ganz eindeutig weder Jacky noch Shih Tzu. Da passen die Proportionen vorne und hinten nicht. Aber bei den Leuten ist alles in der Richtung eben entweder Wuschel oder Cäsar-Werbung-Hund.Ich kann übrigens auch die meisten Wuschels nicht auseinander halten. Und dann ist mir aufgefallen, dass ich erst dreimal in meinem Leben überhaupt einen reinrassigen "echten" Malteser getroffen habe
Der Rest war immer irgendwie Mix. -
Jetzt fängt die Diskussion Katze vs Hund wieder an

Sag das doch so dem OA, die werden sich freuen.
In dem Sinne: Ja, der Hund ist Schuld (bzw. der Halter). WIR haben die Jäger an der Leine, WIR haben aufzupassen, WIR müssen unsere Hunde ALLE so halten, dass kein anderes Lebewesen zu Schaden kommt oder belästigt wird. Punkt.
Und jetzt kommt mir nicht mit "die dumme suizidale Katze ist dem Hund ins Maul gehüpft".
Passt auch wirklich nicht hier ins Thema. Hier waren die Katzenhalter ja sogar anwesend. Also spart euch gleich auch noch das Argument von wildernden 18j Jahre alten Katzen. Das passt hier nicht. -
"Wir" interpretieren doch nicht DEN Pudel rein....
Meist es ist jedoch so, gerade bei Danis Cockerpoo, dass viele immer sagen: der sieht aus wie ein Pudel...
Und ich finde das eben gar nicht. Ich finde, dass man bei jedem Cockerpoo (zumindest die, die ich kenne) auch sieht, dass das eben kein 100%-Pudel ist, sondern ein Cockerpoo...
...Also ich finde, dass Danis Cockerpoo überhaupt nicht aussieht wie ein reinrassiger Pudel. Ich stimme dir da also völlig zu.
Aber reinrassige Pudel gibt tatsächlich nicht allzu oft, gerade die Kleinpudel gibt es fast gar nicht und ich habe zB auch noch nie einfach so live einen getroffen.
Bei mir ist es übrigens anders herum: Mein Pudel ist auch immer ein Cockerpoo wegen der Blata-Färbung und der selteneren Größe. Noch nie hat ihn jemand als Mehrfarben-Kleinpudel tatsächlich erkannt und zugeordnet. "Die Leute" kennen also auch keine Mehrfarbenpudel. Dabei ist die Rasse schon echt alt.
So langsam wächst sie sich aus, die Schnauze wird länger und dünner und ich schere sie ja auch in Pudelfrisur und inzwischen mit Zöpfchen. Jetzt wird sie eher als Pudel erkannt und nicht mehr als Cockerpoo."Die Leute von nebenan" haben zumeist nicht so ganz den Plan, wie ein Pudel überhaupt vom Körper her aussieht, wie die Proportionen sind und wie er sich anfühlt. Die erkennen einen Pudel nur, wenn er krasse Ausstellungsfrisur trägt
(und lästern dann).Und Pudelmischlinge gibt es ja viele. Alles, was irgendwie Locken hat, ist für "die Leute" erstmal ein Pudel.
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Selbst NACHHER finde ich, dass man sieht, dass das nicht NUR ein Pudel ist oder was meinen die Pudel-Fach-Leute?
Da hast du definitiv recht.
Der Körperbau ist einfach anders und ich finde immer, dass die Proportionen einfach anders sind als bei 100% Pudel.
Wir haben hier im Ort ja eine Kleinpudel-Damen in der gleichen Farbe wie SAM ist und sie ist auch so ungefähr 36 bis 38 cm hoch, aber das ist einfach ein Unterschied wie Tag und Nacht. Der ganze Körperbau ist total anders.
Auf jeden Fall. Das ist nunmal so, das machen die kurzen Bauscheohren, wie beim Kennel Clip gern geschnitten wird, auch nicht wett.
Ist ja auch nichts schlimmes dran, nur wieso wird da wieder Pudel reininterpretiert? Das wollt ihr doch auch gar nicht und es ist ein Hauptargument, dass der Körperbau des Pudels für Doodlefreunde zu spargelig ist....

Das hat nichts mit Größe oder Gewicht zu tun. Mein KP wird wahrscheinlich auch bei 42/43 cm und vielleicht knapp 10kg enden. Und die sieht dann trotzdem ganz anders aus.
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Die Behörde weiß von den Jagdausflügen nicht. Und eigentlich erwischt der Hund kein Tier.
Ansonsten wäre da längst schon etwas passiert.
Das sind halt Aussagen, die zeigen, dass es vorher auch schon Vorfälle gab und ihr bisher nur Glück hattet, dass die Katzen schnell genug waren, deine Mutter bisher keiner gemeldet hat und bisher niemand zu Schaden gekommen ist.
Dann muss der Hund bzw deine Mutter vielleicht einfach Auflagen kriegen. Von der Leine sollte der Hund eh nie mehr.
Und für die Schadensbegrenzung: Anwalt, der das Schreiben formuliert. Hab ich aber oben schon geschrieben. -
Es interessiert leider erstmal nicht, dass deine Mutter nur Hunde aus schlechter Haltung aufnimmt.
Ruf da an und frag nach, was genau die jetzt für Nachweise haben wollen.
Dazu solltet ihr euch einen Anwalt nehmen, der euch bei der Formulierung hilft, falls eine schriftliche Stellungnahme unbedingt erwünscht ist.
Ich an deiner Stelle würde die vermeiden und gleich persönlich hingehen.Unabhängig davon dürfen Hunde in Wohngebieten nicht frei laufen, und erst dreimal nicht, wenn der Hund vorher schon gejagt hat und das bekannt ist.
Also bitte sichert den Hund von nun an an einer Leine, sodass ihr ihn davon abhalten könnt, dass er jagt, evtl. über die Straße rennt usw.Habt ihr ansonsten alle Bestimmungen zur Hundehaltung in eurem Bundesland erfüllt? Haftpflicht? Evtl. Sachkundenachweis? Steuern etc alles Ok? Oder kann man euch da zusätzlich was anhaben?
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Ach, wäre ich froh, wenn mein Hund so wäre.

Meiner ist so mäkelig, da bin ich froh überhaupt was akzeptables zu finden was gefressen wird.
Hier ganz genauso.
Zum Glück frisst der junge Hund alles mit Begeisterung. Bei der Alten verzweifle ich regelmäßig. Zumindest muss ich es jetzt nicht mehr wegwerfen....
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4min, einmal den Berg hoch.
Und die TÄ ist quer über die Straße und im schlimmsten Fall erreichbar.Hab da Glück gehabt. Aber was will man da machen...
Vielleicht gibt es bei euch ja einen Tiernotruf? Bei uns kann der Tierkrankenwagen gerufen werden. Die Nr hab ich trotzdem eingespeichert.
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Dafür gibt es ja eine Ecke im Forum mit der Suche nach Wurfgeschwistern.
Ich suche auch und hab überall Anzeigen geschaltet und nie irgendwas herausgefunden. Du bist also nicht allein. Manchmal muss man das akzeptieren.