Beiträge von Czarek

    Die Agila hat mal wieder bei meinem alten Hund eine Rechnung bezahlt.

    Herzultraschall, Narkose mit Inhalation, vorher großes Blutbild, Zahnexktraktion, Entfernung einer Fistel am Zahnfleisch und Untersuchung, Zahnreinigung.

    Nur die Zahnreinigung wurde nicht übernommen sowie die paar Medikamente hinterher. Der Rest beläuft sich auf ca 1300Euro.

    200 hab ich selbst bezahlt.

    Ich will gar nicht wissen, wie viel die schon für diesen einen Hund bezahlt haben. Vergangenes Jahre waren es 1100Euro für Kastration wegen Pyometra, das Jahr davor 800 Tumorentfernung, noch ein paar kleinere OPs, 2019 die 2500Euro fürs Kreuzband...

    Ich frag mich jedes Mal, wann die den Hund endlich aus der Versicherung werfen, aber nichts.

    Weiß einer, wieso das nicht passiert? Ich dachte vielleicht, weil ich insgesamt 3 Hunde dort versichert habe und die anderen beiden noch kaum Kosten verursacht haben.

    Hallo Wiola,

    Mein Hund wurde mit leichtem Herzproblem mit 14 Jahren gerade eine Zahnsanierung mit Extraktion gemacht.

    Wichtig war mir: vorher nochmal Herzultraschall, großes Blutbild, Inhalationsnarkose mit Überwachung. Und ein Übersichtsröntgen, um bei diesem einen Termin alles rauszuholen, was wirklich raus muss und bis zum Ende hoffentlich Ruhe zu haben.

    Mein Hund hat die OP super gut überstanden.

    Zahnschmerzen sind halt furchtbar. Damit kann man nur schwer leben.

    Auf den Boden, auf dem Tisch will er dann kopflos einfach runter springen

    Das klingt alles insgesamt einfach nicht gut aufgebaut. Auch die Bürste von Moki ist Mist, typisch Instakrams.

    Der verarscht euch. Und das ist auch so typisch Fawn Zwerg.

    Ein Hund muss Dinge, die absolut nicht gefährlich oder schmerzhaft sind, auch mal dulden lernen. Gerade die Pflege gehört dazu.

    Das Problem ist, dass Filz ausbürsten tatsächlich auch weh tut. Auch trocken bürsten ziept und deswegen macht man es beim Pudel einfach nicht.

    Setz ihn auf einen Tisch mit rutschfester Unterlage nach dem Waschen, föhnen und dann bürste, egal was er sich beschwert. Du bürstest nur, du skalpierst nicht lebendig. Das tut nicht weh.

    oft wird man ja rausgeschickt, damit der Hund kleine Brötchen backt

    Man wird rausgeschickt, weil viele Halter dann da stehen und "oh du armer armer misshandelter Hund" meinen und der Hund dann ganz doll schrecklich arm und misshandelt suggeriert bekommt. Die Beziehung zum Hundefriseur ist eine andere und auch das kann ein Hund lernen.

    Ebenso wie ich meinen Hund auch bei der Physio gelegentlich alleine lasse oder der Arzt drum bittet, dass ich beim Setzen der Narkose raus gehe (weil ich abgebrühter Schinken doch ziemlich bibbere um meine Hunde und die das merken, insbesondere wenn die dann kurz davor sind wegklappen, wird mir ganz mulmig).

    Der Hund wird auch nicht gefesselt, sondern gesichert, dass er nicht vom Tisch fallen kann. Er wird nicht verschnürt wie ein Päckchen, sondern es geht ein Gurt unterm Bauch lang und ein Halsband ist dran. Trotzdem ist bei einem Profi immer eine Hand mindestens am Hund.

    Außerdem geht es schneller, wenn man sich nebenbei nicht noch unterhält und abgelenkt ist. Manche Besitzer sind einfach arg anstrengend und kräfteraubend.

    Das heißt nicht, dass es jeder so handhaben muss. Es ist aber eine Möglichkeit mit seinem Hund das Thema mit schwierigem Fell möglichst effektiv und im Zweifel auch entspannter für alle abzuhaken, als dass ein überforderter Laie mit schlechtem Gerät und Utensilien sich da gegen seinen Hund aufreibt und mehr mit dem Diskutieren beschäftigt ist als effektiv und schnell die Wolle rauszuholen.

    Für ängstliche Hunde gibt's da einen "Snood", der die Ohren abdeckt. Manche stopfen auch Watte in die Ohren.

    Ansonsten hilft es auch, wenn ein Profi das bei sich in den Räumlichkeiten macht und das einfach total selbstverständlich ist plus, dass der Hund auf dem Tisch richtig gesichert ist durch Unterbauchgurt. Da dauert so eine Behandlung einfach auch nicht lange und ist ziemlich erträglich und normal. Und wenn nicht, dann ist der Ort des Bösen zumindest nicht das eigene Badezimmer, das auf immer und ewig gemieden wird.