Beiträge von Czarek

    Ich würde mir auch die Bauchspeicheldrüse nochmal ansehen und ansonsten auch über einen Kastrationschip nachdenken. Vergrößerte Prostata mit nur 1 Jahr ist schon auffällig.

    Warten ist schwierig, bis nach der Pubertät in 1,5-2 Jahren ist der Magen ruiniert, sollte es wirklich an den Sexualhormonen liegen. Und auch dann reicht warten nicht immer, sondern der Hund muss sich aktiv auseinander setzen und Anleitung bekommen und das durchstehen/habitualisieren. Es hat ja nicht jeder regelmäßig läufige oder gar standhitzige Hündinnen um sich. Da ist ebenfalls die Frage, ob sich der Stress und Aufwand insgesamt rechnet.

    Sowas wie Sanofor Moor von Grau habt ihr bestimmt schon ausprobiert oder? Das hilft hier gegen erste Anzeichen von Magenbeschwerden, um Ruhe rein zu bringen.

    Ich finde Hoka Schuhe ganz grausam und kriege durch die schmale Mittelfuß Konstruktion Schmerzen.

    Die gibt's doch extra in weit und normal?

    Also für mich ist das hier so eine kleine Erleuchtung... Das Gehen wie auf Wolken.

    Mir hilft ja nix. Hab schon in 1 Jahr alles durch an Dingen gegen Plantarfasziitis. Gerade hab ich nach der Bestrahlung noch Cortison drin. Der Fersensporn ist also stumm... Das Problem ist, dass nach 1 Jahr Gehen auf den Zehenspitzen links meine Muskulatur in der Wade knochenhart ist und die Sehnen im Fuß auch nicht mehr wollen. Das wird alles noch eine ganze Weile dauern. Der rechte Fuß hat sich erholt, da war ein Überlastungsschaden drin, weil der oft genug das ganze Gewicht trägt. Ich denke, ich werde damit noch mindestens bis zum Ende des Jahres zu tun haben.

    Dazu sauteure Jurtin Einlagen, die ich mir hab andrehen lassen. Das hilft auch. Und jeden Tag wechseln hilft auch.

    Ich habe gerade ein Dankeschön an meine robusten, leidensfähigen Füße geschickt.

    Die müssen mit 4 wetterbedingten Schuhwechseln pro Jahr auskommen und Schuhe tragen bis die Löcher in Obermaterial oder Sohle zu groß sind um sie ignorieren

    Das war bei mir auch immer so. Ich hatte bis vor 1 Jahr nie Probleme mit Füßen oder Sehnen oder Gelenken. Das kam aus dem Nichts und will einfach nicht wieder gehen. Seitdem die halbe Schuhgarderobe ausgewechselt, ich trage keinen Schuh mehr, den ich wirklich schick finde, alle meine hübschen Schuhe vergammeln im Schrank und ich hab schon x Marken ausprobiert und wieder weggeschickt.

    Hier sind inzwischen von Hoka noch die Speedgoat eingezogen und ich bin fast noch mehr begeistert. Sogar mit meinem elenden ewigen Fersensporn und den Sehnenschmerzen kann ich ein Stück damit laufen. Stabil und trotzdem federnd und leicht. Bin ganz großer Fan.

    Mein Mann hat sich für den Alltag oder Gassirunden die Anacapa Low geholt und findet die ebenfalls sehr gut, wenn auch zu Anfang etwas ungewohnt. Man läuft schon anders damit.

    Laura97 wow herzlichen Glückwunsch!

    Wir waren auch unterwegs. Auf einer Klubschau erlief sich mein Rüde die 2. Anwartschaft für den Siegerchampion, jetzt heißt es warten, bis die Zeutfrist rum ist.

    Und dann waren wir in Polen. Am 1. Tag erlief er das BOB, tags drauf das CACIB.

    Rumo ist jetzt also polnischer Champion :hurra:

    Und Babimost kann ich als Ausstellung nur empfehlen. Es ist wie ein Festival. Unter dem großen Festzelt ist der Ehrenring. Überall genug Platz für Pavillons und Zelte, gute Ringgrößen, Foodtrucks, viele Stände, die Stimmung total gut. Bin sehr begeistert.

    Nur mit unserer Unterkunft haben wir das 1. Mal so richtig in die Tonne gegriffen. Das ist leider überhaupt nicht mehr schön gewesen. Naja zuhause ist es doch am besten 😏

    Wir haben im Tierheim einfach einen mitgenommen früher. Das war ein Fehler, der Hund war der Schrecken der Nachbarschaft und die gesamte Familie gnadenlos überfordert. Alt wurde er leider nicht, der Lucky, der so gar nicht glücklich und dankbar war.

    Der nächste Hund sollte als Welpe einziehen, weil der vorherige doch so "geschädigt" gewesen sein muss. Leider wieder alles falsch gemacht und vom Vermehrer gekauft, der Welpe war nur wenige Wochen bei uns und starb.

    Der erste eigene Hund sollte dann gut ausgesucht sein aus dem Tierheim. Damals war die Rasseliste gerade aufgekommen, fast nur Listis aus Beschlagnahmung im Tierheim. Und kein Tierheim wollte mir einen geben. Also online geschaut und mal gucken gefahren. Malgucken ist heute ca. 14 und schläft gerade auf meinem Sofa. Auch den Hund so geholt, wie man es nicht tut. Keine Infos, wahrscheinlich zu jung, ungeimpft, nicht entwurmt.

    Und ich muss sagen, ich lieb sie sehr und sie ist eine unfassbar gute Lehrerin gewesen, aber so richtig mein Typ Hund ist es nicht. Plus dass der Hund seit seinem 9. Lebensjahr eine wandelnde Dauerbaustelle ist und schon 2x totgesprochen wurde.

    Deswegen zog nach ewiger Suche und Abstandnehmen von einigen sehr gewollten, aber absolut unpassenden Rassen mein Kleinpudel ein. Da wollte ich auch diesmal alles richtig machen und habe gesucht, mich informiert, mir verschiedene Züchter angeschaut usw. Und die ist auch einfach meins. Mit Haut und Haar. Mit ihr bin ich dann in die schöne Welt der Ausstellungen, Zucht und Sport reingehüpft. Einmal das volle Programm bitte. Plus einige Dinge, die ich züchterisch ansteuern wollte.

    Nach 3 Jahren Vorbereitung schenkte sie mir auch noch zwei Würfe. Leider für mich aus Züchtersicht nichts dabei.

    Dann habe ich für mich beschlossen, mir den Kleinpudel, den ich selbst nicht gezüchtet habe, nachzukaufen. Das waren von der Suche her aber ganz andere Voraussetzungen. Die Mutter meines Rüden kannte ich seit Jahren und habe die immer beobachtet. Die Zuchtlinie ist sportlich erfolgreich und hat das gewisse Selbstbewusstsein und etwas, das ich in vielen Pudeln vermisse. Die haben alle nen Body wie römische Statuen. Es gibt noch 100 andere Gründe und keiner davon war sentimentaler Natur. Es musste genau einer aus dieser Hündin und dieser Zucht sein.

    Hätte ich rein vom Herzen entschieden, wäre bei mir meine Fehlfarbe sitzen geblieben, die heute 3 Jahre alt ist, noch mehr jagt als die Mutter und womit Ausstellen und Züchten nicht möglich gewesen wäre. Ich wäre mit dem unendlich glücklich geworden.

    Heute ist der Dicke auch schon fast 3 Jahre und manchmal spielt das Leben eben anders als man plant. Er ist der beste kleine Pudelhund und hat meinen Horizont so unglaublich nochmal erweitert. Sowohl in Hundesachen als auch beim Menscheln.

    Mal sehen, welcher danach einzieht oder ob überhaupt.

    Ich wollte nur mal sagen, dass ich ganz klasse finde, wie du dich um deine Mutter kümmerst obwohl du so weit weg wohnst, alles erledigst, was sie nicht mehr schafft, und dann auch noch willens bist mit den vererbten Hunden etwas zu machen.

    Nur ein Tipp: mach nicht jedes Problem zu deinem. Versuche Dinge zu outsourcen. ZB bei den Kleinanzeigen mal eine Anzeige für einen Gassigeher einstellen. Zucchini hat auch schon geschrieben, dass man Leute nicht nur mit Geld bezahlen muss.

    Alles Gute euch.

    Es ist nicht so dass 24/7 nur geschrien wird. Aber es wird halt regelmässig, kann auch mehrmals täglich sein, bestimmt etwas lauter und hektischer

    Darunter kann man sich eben nichts vorstellen. Es ist nun auch nicht so, dass in anderen Haushalten nicht geschrien wird oder hektisch ist. Die Familie nebenan hat 6 kleine Kinder, die schreien gefühlt den ganzen Tag und heulen tut auch immer eines. Der Hund immer mittendrin und ein absolutes Schaf.

    Aber die sorgen auch für Einzelzeit für den Hund, 1h Gassi alleine mindestens oder Laufen am Rad. Und diverse Gassigänger gibt es ebenfalls, wenn die Zeit zuhause zu knapp ist oder man selbst nicht kann.

    Man muss sich organisieren können. Ansonsten hängt es wie gesagt von eurer Moderation als Eltern ab. Die Umstände klingen (bis auf deine Angst vor anderen Hunden) gut. Dementsprechend würde ich an deiner Stelle erstmal daran arbeiten, beispielsweise indem du eine Hundeschule kontaktierst und da ohne Hund geschult wirst, zB über Körpersprache oder auch bei gestellten kontrollierten Situationen durch den Hundetrainer. Denn du musst sicher sein. Für das Tier und für dein Kind. Auch wenn man ganz einsam wohnt oder ganz umsichtig geht, dann kann es passieren, dass ein Hund in euch rein kracht usw.

    Nochmal, es sind zwei absolut verschiedene Dinge. Man kann einen ausgebildeten Besuchshund mit wenigen Einsätzen im Monate nicht mit einem normalen Familienhund vergleichen, der dauerhaft in einer Familie lebt, in der es emotionale Instabilität gibt.

    Das hängt von so viele Faktoren ab, ob es in dieser individuellen Familie funktioniert. Ganz maßgeblich eben von den Eltern, wie sie selbst als Hundeführer (und ich benutze dieses Wort bewusst) aufgestellt sind und wie sie den Umgang mit Hund und Kindern moderieren sowie dem Hund Ruhezeiten und Freizeit gönnen. Das gilt für eine Familie mit kleineren Kindern sowieso und erst recht mit einem Kind mit special needs.

    Und das ist völlig unabhängig von der Rasse. Denn jeder Hund jeder Rasse kann bei dauerhaft falschem Zugang gestresst werden oder überfordert sein oder genervt und dann zuschnappen.