Beiträge von BadlyConfused
-
-
Ich hatte das ja angesprochen. Mir ist es grundsaetzlich komplett egal, wer welche Erkrankung hat. Sofern er die Aufgabe erfuellen kann, ist doch alles fein.
Wenn sich aber jemand hinstellt und rumplaerrt, man solle eine Erlaubnis zur Hundehaltung an ein psychologisches Gutachten knuepfen, dann darf diese Person das gerne als erste Person bei sich machen lassen. In diesem Fall hier wuerde es mAn eh nicht schaden...
Genau das.
Diagnose ist egal, wer aber von andern verlangen will sich zu "beweisen" muss das selbst auch tun... -
Alles anzeigen
Die Diagnose ändert prinzipiell nichts an der Eignung bzw würde ich das mal nicht so stehen lassen wollen. Das hängt von vielen Faktoren ab die, wie bei jeder anderen Person ohne Diagnose, eine Einzelfallentscheidung bedarf.
Dass es immer einer Einzelfallentscheidung bedarf - wofür aktuell jegliche Methoden und Maßstäbe fehlen - sehe ich absolut genauso.
Eine Diagnose ist alleine wahrscheinlich kein Ausschlusskriterium. Aber das Vorliegen einer Diagnose sollte zumindest Anlass geben, die psychische Eignung zu hinterfragen.
Für die, die sich mit dem Thema "Borderline" noch nicht befasst haben, hier mal die ICD-Definition:
F60.3-Emotional instabile Persönlichkeitsstörung
Eine Persönlichkeitsstörung mit deutlicher Tendenz, Impulse ohne Berücksichtigung von Konsequenzen auszuagieren, verbunden mit unvorhersehbarer und launenhafter Stimmung. Es besteht eine Neigung zu emotionalen Ausbrüchen und eine Unfähigkeit, impulshaftes Verhalten zu kontrollieren. Ferner besteht eine Tendenz zu streitsüchtigem Verhalten und zu Konflikten mit anderen, insbesondere wenn impulsive Handlungen durchkreuzt oder behindert werden. Zwei Erscheinungsformen können unterschieden werden: Ein impulsiver Typus, vorwiegend gekennzeichnet durch emotionale Instabilität und mangelnde Impulskontrolle; und ein Borderline- Typus, zusätzlich gekennzeichnet durch Störungen des Selbstbildes, der Ziele und der inneren Präferenzen, durch ein chronisches Gefühl von Leere, durch intensive, aber unbeständige Beziehungen und eine Neigung zu selbstdestruktivem Verhalten mit parasuizidalen Handlungen und Suizidversuchen. (Quelle: BfArM - ICD-10-GM Version 2025)
Joa das trifft auch zig andere Menschen ohne oder mit anderen Diagnose genauso zu

Und ich finde das tatsächlich höchst übergriffig daraus ein "wer ist wofür geeignet" zu machen.
Diese Beschreibung sagt nicht aus, dass von allen Symptomen nur eine gewisse Anzahl zutreffen musss um die Diagnose zu bekommen. Was aber der Fall ist. Ebenso ist das auch nur die Beschreibung für un-therapierte Borderliner:innen. Dazu kommt dass die Symptomatik viele überschneidungen mit anderen Erkrankungen hat zb kPTBS und Autismus bei Frauen und da häufig fehldiagnostiziert wurde. Dementsprechend sagt eine Diagnose erstmal gar nicht so viel aus.
Eigene Erfahrung: Ich bin selbst diagnostizierte Borderlinerin ( was im ICD 11 übrigens auch nicht mehr so heißt) und erfülle mittlerweile gar nicht mehr genug Diagnosekriterien, heißt ich würde die Diagnose gar nicht mehr bekommen. Trotzdem steht sie in meinen Akten und ich muss mit dem Stigma leben. Hätte ich in meiner schlimmsten Zeit die hhf leiten können? safe nicht, aber das lag wohl nicht an der erkrankung. -
Ich mach mal nur Naruto, die kleine Trudy ist erst so kurz bei uns dass ich nur langweilig 10 Dinge aufzählen könnte.
Naruto
1.) Er ist ein fast 12-jähriger Barsoi-Laika-Mischling.
2.) Er liebt Essen und essen (außer wenn er sehr gestresst ist).3.) Naruto hasst Regen und hat Angst vor Regenschirmen.
4.) Er hat mal einen Feldhasen erwischt und getötet. Mein damals neuer Partner hat den Mk nicht draufgehabt weil er nicht glauben wollte dass der ängstlicher schüchterne Naruto so was machen würde. Tja...
5.) Er schwimmt nicht, legt sich aber zum trinken in Gewässern (egal ob Bach, Fluss, See oder Meer) immer hin.
6.) Er verträgt kein tierisches Protein. Nein, auch keine Milchprodukte. Nein, auch nicht Ziege oder Känguru oder Strauß oder Mensch (Spaß, das letzte halte ich mir offen falls er irgendwann keine Pflanzen mehr verträgt).
7.) Er ist nach dem Tod meiner Ersthündin richtig aufgeblüht und wurde selbstbewusster.
8.) Er ist fiept gerne und macht manchmal ein Geräusch das wie "hääää?" klingt.
9.) Er springt bei anderen Menschen immer zu erst aufs Bett (wenn er die Chance hat).
10.) Wenn andere Hunde sich doof benehmen, benimmt er sich vorbildlich. ( Ansonsten eher so 8/10). -
Als ich gerade 9 geworden bin, haben meine Eltern mir einen Hund geschenkt, weil ich Schlüsselkind und nach der Schule immer bis zwischen 5 und 6 allein Zuhause war. Passt sowas echt gar nicht mehr in die Lebensrealität heute?
Denke das ist wie früher total unterschiedlich.
Ich hatte bis ich 15 war keinen Schlüssel weil meine Pflegemutter immer zuhause war, erst dann ist sie halbtags arbeiten gegangen und ich war mit meinen Geschwistern mittags alleine.
Mit 9 bin ich den Schulweg (Dorf) mit anderen gelaufen, alleine durfte ich nicht.
Freund:innen von mir hatten in dem Alter schon Schlüssel oder sind in die Ganztagesschule gegangen weil die Eltern beide berufstätig waren (das war vor ca. 25 Jahren).
Andere Freund:innen in der Großstadt sind mit 9 Jahren Straßen- und U-Bahn gefahren um nach der Schule nach Hause zu kommen, andere wurden abgeholt. -
Da ist es mir den täglichen Spülmaschinenaufwand echt wert.
Ich räume die Futter-Näpfe ( die bei uns eigentlich Schalen aus dem Menschen-Laden sind) nach jedem Nutzen in die Spülmaschine, so wie meine benutzen Teller auch. Hab logischerweise mehrere also geht das easy. Wassernäpfe kommen jeden Abend in die Spülmaschine die eh jeden Abend läuft. Aufwand ist das für mich nicht wirklich

-
Alles anzeigen
Das was die da von sich gibt hat nichts mit Feminismus zu tun. Da nutzt einfach ein Wort um eine Erklärung zu liefern warum andere nicht mit ihr klarkommen, weil sie da nicht selbst Verantwortung übernehmen will. Passt halt in das "nur ich hab ahnung, die anderen nicht".
Ok, stimmt, Feminismus wäre eigentlich Gleichsetzung von Frauen mit Männern.
Sie stellt Frauen besser dar als Männer. Dieses "toll was wir als Frauen geschafft haben!" Kam eher von der Interviewerin.
Aber immerhin fürs Handwerk taugen Männer dann wohl doch.
Auch erschreckend: Sie hat beschrieben wie ein Freund von ihr ( der angeblich kein Plan von Hunden hat ), bei einem Streit zwischen zwei Hunden dazwischen ging und "den Hund der eigentlich garnicht dafür verantwortlich war einmal quer durch den Raum geschleudert hat". Dann habe sie ihm "deutlich gesagt dass wir das so nicht machen".
Spoiler anzeigen
Im Endeffekt ist das genau das Gegenteil von Feminismus: internalisierte Misogynie.
Männer sind eigentlich die von denen gesellschaftsmäßig erwartet wird dass sie mit solchen "krassen" Hunden klar kommen weil sie stark usw sind. Sie schreibt sich aber selbst diese stereotypen "männlichen" Attribute zu: laut, durchsetzungsfähig, stark und kein "kleines Mädchen" ( weil das ist ja was schlechtes, das will sie ja nicht sein).
Mit dem Take "wir frauen können das genauso gut wie Männer" wird halt in dem Fall nicht gesagt: "wir sind gleichwertig" sondern "Männer sind die Messlatte".
Sorry absolut Ot ^^ -
Alles anzeigenAlles anzeigen
Seeger.
Die Truppe um ihn hat ihr damals - knapp 3 Wochen nachdem sie auf dem derzeitigen Hof eingezogen war - geholfen, diesen überhaupt erst so herzurichten, dass die von ihr geplante Hundehaltung möglich war.
Eigentlich war der Hof gar nicht geeignet.
Neben der tatkräftigen und kostenlose Hilfe (was sowohl Arbeitskraft als auch Materialien wie Zaunmaterial, Bauholz, Material zum Abdecken von Dächern, Bau von Zwinger/Auslauf etc. beinhaltet, sowie eine Riesenladung an Ausstattung, u. A. Futter und Liegeplätzen, und auch Hütten, gespendet von einer bekannten Heimtiermarktkette) wird auch der mediale Zuspruch einiges an Druck auf die Eigentümer des Hofes ausgeübt haben, den als Besetzung begonnenen Bezug des Hofes in ein legales Mietverhältnis umzuwandeln.
Unfassbar, dass sie jetzt darüber lästert...
Hat sie erwähnt, warum sie jetzt darüber lästert?
(Mein Verdacht: Sie hat dort erneut angefragt wegen ihres Ruinenprojektes, und ihre Bitte um erneute - natürlich kostenlose - Unterstützung ist abgewiesen worden)
Irgendwie- wie gesagt- viel Feminismus und Männer sind doof halt.
Das was die da von sich gibt hat nichts mit Feminismus zu tun. Da nutzt einfach ein Wort um eine Erklärung zu liefern warum andere nicht mit ihr klarkommen, weil sie da nicht selbst Verantwortung übernehmen will. Passt halt in das "nur ich hab ahnung, die anderen nicht".
-
Man könnte eine psychische Erkrankung auch erstmal nur als das sehen was es ist - eine Erkrankung. Die Symptome können total vielfältig sein, die Behandlung/Therapie unterschiedlich, man weiß nicht wie gut die jeweilige Person dahingehend eingestellt ist und wie sich das äußert.
Super viele Menschen sind psychisch krank, ohne dass man denen das anmerkt.
Also klar gibt's psychisch Kranke Menschen die nicht in der Lage sind einen gefährlichen Hund vernünftig führen zu können, es gibt aber auch viele gesunde Menschen die das nicht können. Sowas sollte dahingehend im Einzelfall geprüft werden und nicht alle Menschen über einen Kamm geschert werden.
Mir ist aus unterschiedlichsten Gründen sehr bewusst, dass sehr viele Menschen an psychischen Erkrankungen leiden, teils diagnostiziert, teils nicht, und viele dennoch ihr Leben ganz gut bewältigen können.
Ich kann auch nicht einschätzen, inwieweit V. Bokr nur flapsig oder sonst irgendwas sein wollte. Sollte sie die Diagnose "Borderline" bekommen haben, halte ich die Frage der Eignung zum Führen einer genau solchen Einrichtung allerdings für legitim.
Die Diagnose ändert prinzipiell nichts an der Eignung bzw würde ich das mal nicht so stehen lassen wollen. Das hängt von vielen Faktoren ab die, wie bei jeder anderen Person ohne Diagnose, eine Einzelfallentscheidung bedarf.
-
Und trotz chronisch krank und schlechtem Immunsystem (...) bin ich noch ziemlich lebendig.
Dito.
Ich mache mir eher Gedanken wenn ich Öffis fahre und dort die Haltestangen anfassen muss oder in einem Wartezimmer mit anderen Menschen sitzen muss, als darüber ob ich Hundekeime durch gemeinsames Besteckbenutzen aufnehme