Beiträge von BadlyConfused

Wir führen derzeit umfassende Wartungsarbeiten durch. Es kann bis zum Abschluss zu Verzögerungen beim Ladevorgang kommen.

    Ich hatte das ja angesprochen. Mir ist es grundsaetzlich komplett egal, wer welche Erkrankung hat. Sofern er die Aufgabe erfuellen kann, ist doch alles fein.

    Wenn sich aber jemand hinstellt und rumplaerrt, man solle eine Erlaubnis zur Hundehaltung an ein psychologisches Gutachten knuepfen, dann darf diese Person das gerne als erste Person bei sich machen lassen. In diesem Fall hier wuerde es mAn eh nicht schaden...

    Genau das.
    Diagnose ist egal, wer aber von andern verlangen will sich zu "beweisen" muss das selbst auch tun...

    Joa das trifft auch zig andere Menschen ohne oder mit anderen Diagnose genauso zu :ka:
    Und ich finde das tatsächlich höchst übergriffig daraus ein "wer ist wofür geeignet" zu machen.
    Diese Beschreibung sagt nicht aus, dass von allen Symptomen nur eine gewisse Anzahl zutreffen musss um die Diagnose zu bekommen. Was aber der Fall ist. Ebenso ist das auch nur die Beschreibung für un-therapierte Borderliner:innen. Dazu kommt dass die Symptomatik viele überschneidungen mit anderen Erkrankungen hat zb kPTBS und Autismus bei Frauen und da häufig fehldiagnostiziert wurde. Dementsprechend sagt eine Diagnose erstmal gar nicht so viel aus.
    Eigene Erfahrung: Ich bin selbst diagnostizierte Borderlinerin ( was im ICD 11 übrigens auch nicht mehr so heißt) und erfülle mittlerweile gar nicht mehr genug Diagnosekriterien, heißt ich würde die Diagnose gar nicht mehr bekommen. Trotzdem steht sie in meinen Akten und ich muss mit dem Stigma leben. Hätte ich in meiner schlimmsten Zeit die hhf leiten können? safe nicht, aber das lag wohl nicht an der erkrankung.

    Ich mach mal nur Naruto, die kleine Trudy ist erst so kurz bei uns dass ich nur langweilig 10 Dinge aufzählen könnte.

    Naruto
    1.) Er ist ein fast 12-jähriger Barsoi-Laika-Mischling.


    2.) Er liebt Essen und essen (außer wenn er sehr gestresst ist).

    3.) Naruto hasst Regen und hat Angst vor Regenschirmen.

    4.) Er hat mal einen Feldhasen erwischt und getötet. Mein damals neuer Partner hat den Mk nicht draufgehabt weil er nicht glauben wollte dass der ängstlicher schüchterne Naruto so was machen würde. Tja...

    5.) Er schwimmt nicht, legt sich aber zum trinken in Gewässern (egal ob Bach, Fluss, See oder Meer) immer hin.

    6.) Er verträgt kein tierisches Protein. Nein, auch keine Milchprodukte. Nein, auch nicht Ziege oder Känguru oder Strauß oder Mensch (Spaß, das letzte halte ich mir offen falls er irgendwann keine Pflanzen mehr verträgt).

    7.) Er ist nach dem Tod meiner Ersthündin richtig aufgeblüht und wurde selbstbewusster.

    8.) Er ist fiept gerne und macht manchmal ein Geräusch das wie "hääää?" klingt.


    9.) Er springt bei anderen Menschen immer zu erst aufs Bett (wenn er die Chance hat).

    10.) Wenn andere Hunde sich doof benehmen, benimmt er sich vorbildlich. ( Ansonsten eher so 8/10).

    Als ich gerade 9 geworden bin, haben meine Eltern mir einen Hund geschenkt, weil ich Schlüsselkind und nach der Schule immer bis zwischen 5 und 6 allein Zuhause war. Passt sowas echt gar nicht mehr in die Lebensrealität heute?

    Denke das ist wie früher total unterschiedlich.
    Ich hatte bis ich 15 war keinen Schlüssel weil meine Pflegemutter immer zuhause war, erst dann ist sie halbtags arbeiten gegangen und ich war mit meinen Geschwistern mittags alleine.
    Mit 9 bin ich den Schulweg (Dorf) mit anderen gelaufen, alleine durfte ich nicht.
    Freund:innen von mir hatten in dem Alter schon Schlüssel oder sind in die Ganztagesschule gegangen weil die Eltern beide berufstätig waren (das war vor ca. 25 Jahren).
    Andere Freund:innen in der Großstadt sind mit 9 Jahren Straßen- und U-Bahn gefahren um nach der Schule nach Hause zu kommen, andere wurden abgeholt.

    Da ist es mir den täglichen Spülmaschinenaufwand echt wert.

    Ich räume die Futter-Näpfe ( die bei uns eigentlich Schalen aus dem Menschen-Laden sind) nach jedem Nutzen in die Spülmaschine, so wie meine benutzen Teller auch. Hab logischerweise mehrere also geht das easy. Wassernäpfe kommen jeden Abend in die Spülmaschine die eh jeden Abend läuft. Aufwand ist das für mich nicht wirklich:ka:

    OT

    Spoiler anzeigen

    Im Endeffekt ist das genau das Gegenteil von Feminismus: internalisierte Misogynie.
    Männer sind eigentlich die von denen gesellschaftsmäßig erwartet wird dass sie mit solchen "krassen" Hunden klar kommen weil sie stark usw sind. Sie schreibt sich aber selbst diese stereotypen "männlichen" Attribute zu: laut, durchsetzungsfähig, stark und kein "kleines Mädchen" ( weil das ist ja was schlechtes, das will sie ja nicht sein).
    Mit dem Take "wir frauen können das genauso gut wie Männer" wird halt in dem Fall nicht gesagt: "wir sind gleichwertig" sondern "Männer sind die Messlatte".
    Sorry absolut Ot ^^

    Das was die da von sich gibt hat nichts mit Feminismus zu tun. Da nutzt einfach ein Wort um eine Erklärung zu liefern warum andere nicht mit ihr klarkommen, weil sie da nicht selbst Verantwortung übernehmen will. Passt halt in das "nur ich hab ahnung, die anderen nicht".

    Man könnte eine psychische Erkrankung auch erstmal nur als das sehen was es ist - eine Erkrankung. Die Symptome können total vielfältig sein, die Behandlung/Therapie unterschiedlich, man weiß nicht wie gut die jeweilige Person dahingehend eingestellt ist und wie sich das äußert.

    Super viele Menschen sind psychisch krank, ohne dass man denen das anmerkt.

    Also klar gibt's psychisch Kranke Menschen die nicht in der Lage sind einen gefährlichen Hund vernünftig führen zu können, es gibt aber auch viele gesunde Menschen die das nicht können. Sowas sollte dahingehend im Einzelfall geprüft werden und nicht alle Menschen über einen Kamm geschert werden.

    Mir ist aus unterschiedlichsten Gründen sehr bewusst, dass sehr viele Menschen an psychischen Erkrankungen leiden, teils diagnostiziert, teils nicht, und viele dennoch ihr Leben ganz gut bewältigen können.

    Ich kann auch nicht einschätzen, inwieweit V. Bokr nur flapsig oder sonst irgendwas sein wollte. Sollte sie die Diagnose "Borderline" bekommen haben, halte ich die Frage der Eignung zum Führen einer genau solchen Einrichtung allerdings für legitim.

    Die Diagnose ändert prinzipiell nichts an der Eignung bzw würde ich das mal nicht so stehen lassen wollen. Das hängt von vielen Faktoren ab die, wie bei jeder anderen Person ohne Diagnose, eine Einzelfallentscheidung bedarf.