Beiträge von BadlyConfused

Wir führen derzeit umfassende Wartungsarbeiten durch.

    Eine Hygienefrage an euch: wenn ihr mal Näpfe mit der Hand wascht, habt ihr dafür einen extra Schwamm oder Lappen oä?
    Hier kommen Katzen- und Hundenäpfe regelmässig in die Spülmaschine (die nicht jeden Tag läuft aber wenn, auf 70 Grad), mit zu den menschlichen Tellern u Co. (ist das auch schon "iiih pfui bäh"?), aber ab und zu brauch ich mal schnell was und dann kommt es vor, dass ich den selben Schwamm für die Tierutensilien und z.B. Tisch abwischen benutze. Aber immer mit sauheissem Wasser & Spülmittel, und der Schwamm wird natürlich regelmässig ersetzt, und ordentlich trocknen tut er auch.
    Eine haustierlose Freundin von mir (im Gesundheitswesen tätig) war ganz schockiert, mir fiel nix dazu ein, hab das schon immer so gemacht und bin ja noch am Leben (und seltenst krank)... Ich denke, dass wir täglich so viel mehr und Schlimmeres ungewollt irgendwie intus bekommen...
    Ist das jetzt absolut No-go und gar gesundheitsgefährdend oder wie seht ihr das? :hilfe:

    (Gleich kommt's: die Franzosen haben's nicht so mit Sauberkeit :igitt: ) :headbash:

    Ich reib mir den Schwamm ins Gesicht oder so^^ also: gleicher Schwamm.
    Aber meine Hunde dürfen auch von meiner Gabel essen oder meinen leeren Teller ablecken:ka:

    In der Praxis erlebe ich es aber häufig, dass gesundheitliche bzw. schmerzbedingte Ursachen viel zu lange nicht in Betracht gezogen werden. Stattdessen wird ewig an einem Fehlferhalten herumtrainiert, das mit 3 Tagen konsequenter Schmerztherapie zumindest eingegrenzt werden und Hund und Mensch ziemlich sofortige Erleichterung bringen könnte.

    Wieso sich viele gegen eine kurzzeitige, mit dem Tierarzt abgesprochene Gabe von Schmerzmitteln so sträuben, leuchtet mir ehrlich gesagt nicht ein. Ich mache damit (leider) überraschend viele, sehr gute Erfahrungen. Das erkläre ich mir damit, dass viele, auch sehr erfahrene Hundehalter Schmerzen bei ihren Tieren einfach nicht erkennen können.

    Es geht ja auch nicht darum, den Hund ab sofort auf alle Ewigkeit hin mit Medikamenten vollzustopfen, sondern um einen sehr kurzzeitigen Test, ob sich am - für Hund und Mensch sehr belastenden - Verhalten daduch etwas ändert.

    Schmerzmittel wirken oft auch sedierend, so könnte der Eindruck entstehen dass der Hund entspannter ist und daraus der Fehlschluss entstehen der Hund hätte Schmerzen gehabt. Dann wird das Schmerzmittel abgesetzt, keine sedierung und huch der Hund ist wieder gestresster, also wird er wohl Schmerzen gehabt haben.
    Außerdem schlagen die auch oft auf den Magen, was bei Verdacht auf Magen-Probleme eher contraproduktiv scheint.
    Da würde Schonkost und evtl was zur Beruhigung des Magens (Ulmenrinde, Heilerde etc) total ausreichen.
    Ich bin kein Gegner von Medikation aber in dem Fall finde ich es nicht angebracht auf Verdacht Schmerzmittel zu geben.

    Vielen Dank! Das war extrem hilfreich. Ergo: Geschirr ist nicht bis zum Ende aller Tage "Hund kann machen, was er will". - Super!

    (Zur Aussage "mehr Kontrolle mit Halsband": Gerade DA - wenn andere Hunde oder Straße oder so - nehme ich lieber das Geschirr, weil er aus dem nicht so leicht rausrutschten kann, wenn er mal blöd tut, als aus dem Halsband?! Unterliege ich da einem Denkfehler?)

    Ich glaube da gibt es zwei Fronten ^^
    Persönlich mag ich es nicht wenn der Hund im Halsband (also Leine auf Zug) hängt und da das auch bei Leinenführigkeit passieren kann ( zb ich ziehe blöd an der Leine weil ich stolpere, ein Auto nicht gesehen habe usw), gibts hier nur Geschirr.
    Im Endeffekt kommt es meiner Meinung nach eher auf die Technik (also hat der Hund die volle Leinenlänge und kann voll Anlauf nehmen, stehe ich stabil, halte ich die Leine richtig etc) an.

    Huhu,
    hier ist vor 10 Tagen eine 8-monate alte Hündin aus Sizilien eingezogen.
    Ich schildere mal unseren Tagesablauf zum Vergleich:
    so um 10 Uhr stehen wir auf, sie wird zum lösen rausgeführt.
    danach wieder rein, füttern und ruhen. Wenn sie unruhig wird (meist so 3h nach dem fressen), gehts nochmal zum Lösen raus, bisschen durch die Gegend glotzen, schnüffeln und wieder rein.
    Irgendwann Mittagessen, ruhen, wieder raus wenn ich das Gefühl habe das sie sich lösen muss. Wieder rein. Sie hat freien Zugang zu Spielzeug bzw lege ich das so hin dass sie sich es holen kann. Das schnappt sie sich ab und zu , kaut drauf rum, spielt damit, ruht wieder.
    Abends wieder fressen, ruhen, raus, lösen, rein.

    Dazwischen mache ich mein normales Alltagszeugs ( Haushalt, am PC sein, auf dem Sofa lümmeln, im Garten sein). Allein da nebenher zu laufen ist schon genug Input für die ersten Tage. Wenn zu Hause noch so neu und aufregend ist, kann man dort eher schlecht die ganzen neuen Eindrücke eines Spaziergangs verarbeiten ( du meinst ja, sie fährt draußen schnell hoch, was für mich danach klingt als ob es einfach noch zu viel ist).

    Klar, wir haben wir den Vorteil Garten (+ Althund) aber da wird auch nicht kopflos rumgetobt.
    Wenn meine mal drüber ist und nicht selbst ständig runterfahren kann (das muss auch erstmal gelernt sein), biete ich ihr was zum kaputtmachen an ( sie zerfetzt gerne Kartons oder alte Handtücher). Außerdem gehe ich im Kopf nochmal den Tag durch und überlege was zu viel gewesen sein könnte oder ob es einfach "normales" junghund-Verhalten war.

    Ah Routinen sind super aber manchmal baut man sich da eine Erwartungshaltung ein, die aufpushend wirken kann.

    War es für euch eine große Umstellung, als ihr zum ersten Mal einen Hund hattet? Es ist ja dann doch ein plötzlich anderer Tagesrhythmus mit neuen Aufgaben und Verantwortungen. Hat sich das einfach so eingefügt oder musstet ihr euch doch erst einige Zeit dran gewöhnen?

    um ehrlich zu sein haben sich alle Hunde bisher gut an meinen vorhandenen Rhythmus angepasst. Auch Gasthunde sind da recht fix dabei.
    Die größte Umstellung war wohl ganz klassisch das "bei jedem Wetter raus müssen".
    Ich bin aber auch eine Person die a.) sehr gerne vorplant und alle Eventualitäten einrechnet und b.) kein Problem hat wegen einem Hund Abstriche zu machen

    Es soll vor der Hundehaltung mittels psychologischer Gutachten festgestellt werden, ob man überhaupt geeignet für die Hundehaltung ist. Das sind nämlich ganz viele Menschen ihrer Meinung nach nicht, denn größtenteils sind Menschen völlig sozial inkompetent und konfliktscheu, beides ausschließend für die Hundehaltung. Es müssen stabile Menschen sein, sie selbst habe ja ADHS und Borderline, aber für den Rest der Welt gibt es andere Kriterien.

    Ach das sie Diagnosen genannt hat ist mir gar nicht aufgefallen.
    Bekomm ich ja schon wieder eine halbe Krise dass Borderline bei ihr gar kein Problem ist bei allen anderen aber schon. (Hab die Diagnose selbst und dieses "ich bin viel besser als andere Menschen mit dieser Diagnose" ist einfach hochgradig problematisch. Egal mit was mensch diagnostiziert ist, diese Haltung ist für mich ein rotes tuch.)

    Könnte man auch Aus**ut*ng nennen ..


    Ich gehe jetzt erstmal davon aus, das die ihre Wohnungen aus freien Stücken gekündigt haben. Aber ich bin da nicht genug im Thema drin, wenn du da mehr weißt ist das was anderes, in diesem Video wird da jetzt nicht weiter auf das wieso die das überhaupt gemacht haben eingegangen.

    Tbh gibt mir das ganze auch leichte "Sekten"-Vibes.
    So nach dem Motto: wir sind die einzigen die mit solchen Hunden können, die anderen haben ja gar keine Ahnung und wir sind da mit ganzem Herzblut dabei und opfern alles für die Hunde. Und wer nicht mitzieht und das sieht wie wir , der ist keiner von uns!
    In solchen Dynamiken entsteht sehr schnell Gruppenzwang und Mitläufertum.
    Rein Arbeitsrechtlich ist das ganze schon ein Desaster und ich denke nicht dass irgendjemand dort sich darüber Gedanken macht... da wird ja auch mit Verletzungen gearbeitet usw. (keine Ahnung ob die Leute dort offiziell angestellt sind oder "nur" ehrenamtlich tätig sind.)

    Ich kann mit diesen Augenbrauen / Kopfschlag-Emojis nichts anfangen,

    Bezieht sich darauf:

    "Hunde sitzen 24/7 mit uns in der Wohnung, deswegen gibt es mit Hunden mehr Probleme als mit anderen Haustieren".
    und mein persönlicher Favorit: Menschen die mit ihren Hunden nicht klar kommen haben psychische Probleme und/oder sind arm.

    Achso ok.
    Danke für die Erklärung

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    Ich hab es (noch) nicht angesehen! Ich bekomme schon beim Titel ein leichtes Augenliedzucken

    Kurz durchgezappt und wieder mal festgestellt wie unsympathisch mir diese Person und ihre ganze Art ist. Keine Ferndiagnose oder so aber ich wünschte sie hätte sich was anderes ausgesucht für ihre "schaut mal wie ultra krass ich bin ey"-Attitüde, keine Ahnung Extremsport oder so.
    "learning by burning" I can't
    und "Hunde sitzen 24/7 mit uns in der Wohnung, deswegen gibt es mit Hunden mehr Probleme als mit anderen Haustieren".
    und mein persönlicher Favorit: Menschen die mit ihren Hunden nicht klar kommen haben psychische Probleme und/oder sind arm.

    Ich kann mit diesen Augenbrauen / Kopfschlag-Emojis nichts anfangen, wer mir was mitteilen will muss das leider in Textform sonst check ich das nicht:ka: