Beiträge von BadlyConfused

Wir führen derzeit umfassende Wartungsarbeiten durch.

    Langfristig wird da nur ein Trainer helfen können der einfach nochmal besser weiß was er tut als ich, nur bis der gefunden ist muss ich halt irgendwie dafür sorgen das wir nen Plan haben und ich sie nicht immer weiter frustriere.

    Ich würde da einfach ne Schleppleine an den Hunde packen und ihr Ding machen lassen (außer sie schadet natürlich sich oder andere) , genauso im Garten.
    Und die Übungen zur Impulskontrolle usw erstmal sein lassen.
    Wenn sie vorher gar nichts kannte, sind Spaziergänge an der Leine schon ein enormer Sprung in der kurzen Zeit und die Welt natürlich extrem spannend.

    Meine Trudy ist auch seit etwas mehr als 3 Monate bei mir und wird Ende des Monats 12 Monate. Übungen zur Impulskontrolle, Rückruf, Ruheübungen habe ich bis jetzt noch gar nicht angefangen. Alleine das "im Alltag mitlaufen" ist schon genug gelerne und beinhaltet alles das oben genannte ohne aktives Üben.
    Impulskontrolle: warten während sie sieht dass ich ihr essen mache, neben dem Tisch liegen und nicht das Menschenessen darauf klauen
    Rückruf: zu mir kommen allgemein, was mehrmals täglich automatisch passiert ( wenn ich sie vom Garten reinrufe, wenn ich sie zum essen rufe)
    Ruheübungen passieren den ganzen Tag so nebenbei wenn sie auf dem sofa liegt, im hundebett, neben meinem schreibtisch.
    Klar kann man alles auch einzeln und gezielt üben, aber bei einem Hund der draußen und drinnen (ich zähle garten als drinnen bzw zuhause) so abgelenkt von der Welt ist wird genug im Hundehirn zum Verarbeiten haben. Dann würde ich höchstens schauen dass Hund auch mal richtig rennen kann ( tb. eingezäunter Hundeplatz).

    Ich habe mit meinem Partner neue Weihnachtstraditionen entdeckt bzw mussten wir uns beide die Weihnachtszeit zurück"erarbeiten".
    Bis jetzt sind wir nach 4 Jahren auf diesem Stand:
    Am 24. gibt es abends etwas "einfacheres" zu Essen zb (vegane) Würstchen mit Kartoffelsalat und danach Bescherung. Geschenke werden auch einzeln aufgemacht, meist zuerst die Hunde^^. Danach kommt der Weihnachtsspaziergang gerne mit heißem Getränk in der Thermoskanne. Zuhause angekommen werden die bequemsten Klamotten angezogen und wenn wir Lust haben ein Weihnachtsfilm geschaut oder ein kurzweiliges Spiel gespielt (zb Kniffel oder Mario Cart). Danach gehts an den PC und wir leisten social support auf unserem Polit-Discord-Server für die Menschen die nicht feiern (können). Am 25. kommen ein,zwei Freund:innen und es wird zusammen was aufwendigeres gekocht (veganer Braten oder so), Dessert gibts auch. Nach dem Essen gibts Bescherung und gemütliches Zusammensitzen. Abends (und am ganzen zweiten Weihnachtsfeiertag) wieder social support auf dem Discord-Server.

    wir bauen das Apportieren in den Freilauf ein. D.h. Vor und danach kann er tun was er möchte.

    Je nach Hund kann das schon "stressig" sein.
    Einfach weil nicht klar ist wann das apportieren kommt. Oder ist das immer an einem bestimmten Ort? Eventuell wäre es einfacher gezieltes Dummytraining zu machen und es nicht in den "normalen" Spaziergang mit einzubauen.
    Könnte sein dass das eine Erwartungshaltung schafft weil es immer passieren kann.

    aber gern hier noch mal für alle: der Hund kann, je nach Wetter, Woche, unseren Terminen täglich oder alle 2-3 Tage in den Freilauf. Wir versuchen sogar den Löseplatz im Freilauf zu erreichen, bzw. zu verlassen. Je nachdem, wie gerade der Verkehr hier vor der Haustür ist.
    Wir fahren unregelmäßig mit ihm in den Wald, auch hier entweder Schlepp oder Freilauf.
    Auch bei der Blockrunde, wenn wir sie etwas anders gehen und über einen anderen Feldweg gehen, wenn es gerade passt, lassen wir ihn frei.

    Das ist halt absolut nichtssagend weil hier niemand weiß wie eure Termine sind, wie lange Freilauf aussieht, was "unregelmäßig" in den Wald bedeutet, was je nach Wetter heißen soll usw.
    Ich lasse meine Hunde auch so oft es möglich ist und alles passt in den Freilauf.
    Weißt du anhand der Aussage ob das genug, zu wenig oder zu viel ist? Nö, weil es eben keine genau Angabe ist. Für den Vergleich zu anderen Junghunden ist das auch unnötig, aber für euch persönlich wären genaue Angaben praktisch um raus zu finden was zu viel oder zu wenig genau heißt. Ich empfehle eine Art Tagebuch, vllt findet ihr so besser raus was zu viel für Cupper individuell heißt.

    Ach und weil ich es oft genug selbst vergesse: kein Hund startet mit Stresslevel 0 auf einen Spaziergang. Stresslevel 0 wäre dösen oder schlafen ( und selbst das würde ich nicht bei null ansetzen wegen Träumen etc). Überlegt euch bevor ihr losgeht wo Cupper gerade steht und passt eure Spaziergänge daran an. "Stress" bedeutet auch nicht immer "Hund ist schon komplett durch und beißt in die Leine", sondern auch "Hund kommt stürmisch angerannt weil er weiß dass es rausgeht". Nur nennt man es da meistens eher Aufregung oder Vorfreude.

    Ich will mit einer Freundin vor Weihnachten einen musikalischen Nachmittag jeweils vor unseren Garagen machen. Jetzt ist es so, dass es bei uns vor der Garage ziemlich dunkel ist. Ich will jetzt auf jeden Fall einen lichtervorhang an die Garage machen und vermutlich Led-Kerzen aufstellen. Hat jemand noch ne Idee, wie man noch gut etwas beleuchten könnte oder was es noch schönes gibt, was man aufstellen könnte? Hat jemand Erfahrung mit Feuerschalen? Es soll einfach gemütlich sein und ne schöne adventliche Stimmung machen

    Wir haben eine Feuerschale im Garten und ich mag die sehr. Ist aber eben Feuer, da muss jemand ein Auge drauf haben zwecks ausgehen und Sicherheit. Ansonsten wäre eine Feuertonne vllt besser, weil das feuer weiter oben ist.

    Bin mir nicht sicher ob ich das richtig verstanden habe: typische Gassirunde wäre für euch dass der Hund an der kurzen Leine nur ab und zu schnüffelnd bei euch läuft?
    Wenn ja: warum? Das ist auch für erwachsene Hunde anstrengend und nicht wirklich erfüllend.
    Oder bedeutet "bei euch laufen" einfach nur "an lockere Leine laufen".

    Wenn ich’s mir frei wünschen darf, dann das er ohne Leine neben/mit uns geht. Er seine Zeit zum Schnüffeln, Lösen sonst was hat, sich an uns orientiert und in unserer Nähe bleibt, sowie Ansprechbar ist. Natürlich soll der Hund nicht sein und wir unser Ding machen, sondern man geht schon gemeinsam. Baut Dummytraining mit ein, und andere Dinge, was es noch so geben wird.

    Wir sind vor dem Hund gern Abends so ne Stunde spazieren gegangen. Das fällt derzeit flach.

    Sowas kommt mit der Zeit und mit dem Training. Aber eben angepasst an den Zustand des Hundes bzw seinen Körper/Hirn.
    Das hängt auch von unzähligen Faktoren ab, die könnt ihr jetzt noch gar nicht absehen.
    Jetzt habt ihr erstmal einen Junghund, der weder groß die Welt noch seine eigenen Grenzen kennt. Irgendjemand hatte mal in einem anderem Thread was geschrieben in Richtung:" du hast schon das Hundeabitur vor Augen, dabei war euer Hund noch nicht mal in der Grundschule".

    Bin mir nicht sicher ob ich das richtig verstanden habe: typische Gassirunde wäre für euch dass der Hund an der kurzen Leine nur ab und zu schnüffelnd bei euch läuft?
    Wenn ja: warum? Das ist auch für erwachsene Hunde anstrengend und nicht wirklich erfüllend.
    Oder bedeutet "bei euch laufen" einfach nur "an lockere Leine laufen".

    Ging mir auch schon durch den Kopf.

    Hab letztens eine Frau mit Labbi gesehen, die den Hund am Parkausgang an die Leine nahm und er dann im "Fuß" sehr artig und orientiert einfach nur neben ihr hergelaufen ist. Er hat sie hauptsächlich angesehen und sie hat immer mal wieder runter geschaut, ob er auch noch guckt. GAb schon auch verbale Bestätigung für ihn, aber ich hab mich scho ngefragt, was das soll und warum man das macht.

    Aber gut, ich frag mich auch, warum ein Hund an der Straße Sitz machen soll, bevor er rüber geht. Selbst wenn die Straße frei ist, fordern die Leute das von ihren Hunden ein. "Macht man wohl so" denk ich mir dann immer. Ist hier vielleicht auch so?

    Keine Ahnung, vielleicht für irgendwas geübt?
    Ich will das auch gar nicht verurteilen, aber ich persönlich halte das im Alltag für Verschwendung der (endlichen) Konzentrationsfähigkeit meiner Hunde.

    ich wüsste nur halt nicht, wo das Problem daran gewesen wär.

    Das Problem ist, das der Hund gestresst ist. Er hechelt wie sau und es kommt dann eben zu Übersprungshandlungen, bis hin zu dreht vollkommen über. Das möchte ich ihm ja gerne ersparen.

    Ich werde mal gucken, wie wir das umgebaut bekommen. Wenn ich an unseren Feldweg denke, wo wir gerne den Freilauf machen, ist der Weg dahin etwa 400m. Das geht noch, dann Freilauf - und dann wieder zurück, ist dann oft schon das besagte Verhalten. Tragen ist nicht, er wiegt nun 20 kg ;)

    Zur not fahren wir da wirklich mit Auto hin, wenns dann besser ist.

    Ich habe ungefähr in der gleichen Entfernung einen Park, dort war ich auch schon mit Trudy und da ist sie relativ entspannt aber der Weg dort hin und auch zurück ist nicht machbar.
    Ich habe sie mir dann tatsächlich geschnappt und streckenweise getragen und daraus gelernt dass das eben so (noch) nicht geht. Wenn ihr ein Auto habt ist das ein rießen Vorteil und kann euch einiges erleichtern: nutzt es einfach. Das spart euch Nerven und ihm den Stress. Soweit ich weiß seid ihr ja zu zweit, bedeutet ihr könnt theoretisch auch den Heimweg testen, also ein paar Meter gehen und dann wenn ihr merkt dass es nicht geht bleibt ihr stehen und der anderen holt das Auto und sammelt euch ein.

    Diese typische Gassirunde dann wirklich erst, wenn der Gute älter ist.

    Bin mir nicht sicher ob ich das richtig verstanden habe: typische Gassirunde wäre für euch dass der Hund an der kurzen Leine nur ab und zu schnüffelnd bei euch läuft?
    Wenn ja: warum? Das ist auch für erwachsene Hunde anstrengend und nicht wirklich erfüllend.
    Oder bedeutet "bei euch laufen" einfach nur "an lockere Leine laufen".

    Was schätzt ihr ein, wie viel Zeit braucht son Junghund im Feld an der Schlepp, ohne zu viel Eindrücke zu bekommen, oder eben auch zu wenig? Er soll sich ja schon die Hacken austoben.

    Individuell. Frag 10 Leute und du wirst 10 Antworten bekommen.
    Trudy kann 4h im Wald mit uns unterwegs sein, da wird aber geschlendert und viel geschnüffelt, mal eine Pause gemacht, an einer Wasserstelle rumgesprungen etc.
    Dann braucht sie aber am nächsten Tag auch nichts außer Garten.
    Naruto war das mit 5 Jahren noch zu viel, weil er einfach ein ganz anderer Typ Hund ist. Laska hätte das easy jeden Tag gemacht, gern auch mehrmals.

    Ich würde mich an eurer Stelle etwas von Zahlen verabschieden ( ja, ich mag die auch gern) aber Qualität ist wichtig, nicht wie viel Strecke ihr gemacht habt oder wie viele Stunden ihr unterwegs gewesen seid. Sich austoben und richtig rumfetzen kann er theoretisch in 5min, daran würde ich aber keine Dauer eines Spaziergangs festmachen.
    Trudy läuft seit letzter Woche täglich eine Strecke von ca. 25m in 10 min und löst und tobt im Garten. 1x die Woche geht sie mit zum Foodsharing was basically nur im Auto sein ist und 1x gehts die 4-5h in den Wald. Das ist für sie aktuell genau das richtige Pensum , sie fährt nicht hoch und ihr ist auch nicht langweilig ( sind komplett andere Voraussetzungen etc will damit nur verdeutlichen dass dir "fremde" Zahlen nicht viel nützen werden).

    In dieser Runde machen wir keinen Freilauf, sondern wirklich nur Bewegung und Lösen.

    Das würde ich gedanklich trennen: entweder geht es um Bewegung (die sollte aber meiner meinung nach eher an einer langen Leine oder im Freilauf stattfinden, so ne kurze Leine bietet ja kaum bewegungsfreiheit) oder nur kurz lösen.
    Warum darf er den manchmal schnüffeln und manchmal nicht? Weil es euch zu lang dauert?