Beiträge von BadlyConfused

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    Na ja, die Orga kann schlecht das Erstgespräch führen, denn meine Freundin spricht und versteht kein Wort Ungarisch oder Griechisch. Fliessend Englisch für ein Erstgespräch vorauszusetzen wäre auch ein bisschen arg daneben. Zumindest müssten sie das dann in dem Formular für die Selbstauskunft erwähnen. Und ein Telefonat aus Ungarn oder Griechenland zu führen wäre auch ziemlich seltsam und kostenintensiv. Die Orga hat laut Homepage keinen Sitz in Deutschland, nur Pflegestellen.

    Die werden deutschsprachige Personen in der Orga haben wenn die deutsche Pflegestellen haben. Dafür braucht es keinen "Sitz". Außerdem: bisschen arrogant zu denken dass Menschen im Ausland kein deutsch lernen können...

    Trudy frisst gefühlt alles bzw würde es wenn Helikopter-Mutti nicht das Abbruchsignal nennen würde oder es aus dem Rachen holen würde (bei manchen Sachen versuche ich erst gar kein Abbruch sondern breche das lieber manuell ab lol).

    Diverse Socken, Kuscheltiere, Hundedecken, Kissen, Hundebett, Stöcke, Papier, Karton...
    Sie zerfetzt halt gern Dinge und kaut dann drauf rum bzw schluckt dann halt auch.
    Deswegen gibts diverse Sachen wie Stöcke oder Kuscheltiere etc nur unter Aufsicht und wenn sie alleine bleibt wird alles weggeräumt was sie mit ihren Zähnen kleinkriegen würde.
    (wobei das alles sachen sind die sie theoretisch kaputt machen darf aber halt nicht runterschlucken...)
    Gab bis jetzt noch nichts essbares dass ihr nicht geschmeckt hat bzw sie nicht gefressen hat...im Sommer hat sie ab und zu halbe Wassermelonen mit Schale vertilgt.

    Bei der Orga und dem Hund, um den es geht, muss man 400 Euro für den Hund und 150 Euro für den Flug bezahlen, obwohl der Hund bereits in Deutschland ist und man ihn nicht herfliegen hat lassen. Sind diese Kosten so üblich? Dass man um die 350/ 400 Euro für den Hund bezahlt, ist voll in Ordnung. Aber automatisch noch den Transport dazu? Dann kommen noch weitere Kosten dazu: Sicherheitsgeschirr, evtl. noch anfallende TA-Kosten (sehr intransparent, weil völlig unklar, um welche Kosten vorab es da geht und um welche Summen).

    Also wenn man diese TA-Kosten erst mal aussen vor lässt, kostet der Hund mindestens um die 600 Euro. Ist das normal und im üblichen Bereich bei Pflegestellen oder will da jemand bzw. eine Orga einfach nur Geld reinholen soviel es geht?

    Viele Orgas arbeiten non-profit und auf Spendenbasis, irgendwie muss ja die Ausreise etc gezahlt werden...
    Selbst wenn der Hund schon auf der Pflegestelle ist, ist der ja nicht kostenlos nach Deutschland gekommen und kostenlos geimpft, gechipt etc worden. Ist bei Züchtern übrigens auch so, da zahlt man die ganzen TA-Untersuchungen auch mit.
    Jenachdem aus welchem Land der Hund kommt und wie er transportiert wurde (zb im Flieger bei Menschen als Gepäck mitgeflogen oder im Sammeltransporter mit einigen anderen Hunden) variieren die Kosten natürlich.
    Ich hatte bis jetzt 4 Hunde: 1mal Züchter, 2mal Auslandtierschutz, einmal deutsches Tierheim. Der Hund aus dem Tierheim war mit 300€ am "günstigsten", meine aktuellste Hündin aus Sizilien lag bei 500€ (Gruppentransport), Naruto damals aus Russland 600€ (Flug und Transport vom Flughafen zu mir nach Hause), bei Laska weiß ich es nicht.


    Die betreffende Orga hat nur eine Tel.Nr. in Ungarn und die Pflegestellen bleiben anonym. Es heisst nur Pflegestelle in Ort xy. Kein Name, keine Tel.Nr., keine Erreichbarkeit. Man kann nur eine formelle Selbstauskunft losschicken,bekommt dann eine Bestätigung,mit der Bitte, abzuwarten, bis sich jemand meldet. Man kann sie also im Vorfeld nichts fragen.

    Ist normal. Die Selbstauskunft geht auch nicht an die Pflegestelle sondern an die Orga, die führt meist auch das Erstgespräch und entscheidet dann ob dass überhaupt Sinn macht den Hund kennenzulernen oder ob das zeitverschwendung wäre ( zb weil der Hund panisch Angst vor Kindern hat und die Familie auf der Selbstauskunft nicht erwähnt hat dass sie 3 Kleinkinder haben o.ä.)

    Der Bueffel trainiert fleissig warten und den Abpfiff (pendeln waer mir statt warten zwar lieber, aber er bietet das warten grad mehr an. Also nehm ich vorerst eben das)

    Ich möchte was fragen: Meinst du mit Pendeln, dass er zu dir zurückkommt und dann wieder vor läuft? Warum wäre dir das lieber?


    Bei uns wird weit vorgelaufen - ich würde sagen gut und gerne 20-30 m und dann sehr zuverlässig umgeschaut. Mir ist das aber v.a. wegen der Schleppleinenzeit, die jetzt wohl kommt zu weit… mit wie viel Meter Schleppleine lauft ihr denn so?

    Trudy hat 15m, die schleppt aber eher selten (sie ist ja erst seit Ende Juli bei uns und kommt aus dem Ausland aka kennt nichts außer Zwinger und Geschwister kloppen).


    Gestern war das Trudchen wieder mit beim Foodsharing, was "Autofahren, im Auto warten und lernen das fremde Menschen gar nicht so gruslig sind wie sie denkt" bedeutet. Hat sie wieder super gemacht: sie fährt vorne im Fußraum mit (logischweise Beifahrerseite bei meinem Partner lol), steigt selbstständig ein und döst recht schnell ein. Nur wenn wir lange stehen zb Ampel oder Stau, setzt sie sich auf und beobachtet das treiben draußen. Das Warten beim Supermarkt macht sie auch toll, da bleibt sie bei offenem Kofferraum alleine und ist zwar interessiert aber nicht gestresst. Beim Verteiler sind dann die anderen Foodsharing-Menschen und helfen beim Ausladen. Auch da: sie bleibt entspannt im Auto, Beifahrertür bleibt auf und schaut zu was passiert. Aussteigen traut sie sich aber noch nicht, muss sie auch nicht ( geht da eher darum dass sie die Menschen als Statisten wahrnimmt die gar nichts von ihr wollen und ihr auch nichts tun).
    Sie staubt da natürlich immer tolle Dinge ab zB. Karotten oder Äpfel, die frisst sie auch immer sofort. Rückfahrt war auch wieder easy.
    Ach und der Weg zum Parkplatz ( ca. 5min Fußweg und nur die Straße rauf) wird auch immer besser. Sie versucht zwischen den parkenden Autos auf die Straße zu kommen um dann hektisch hin und her zu pendeln. Das hat sich sehr gebessert, sie reagiert auf Ansprache und bekommt keine Panik wenn die Leine auf Zug kommt. Wenn Menschen auftauchen (ganz normale Passanten halt), will sie immer noch flüchten aber sobald die Situation vorbei ist, schüttelt sie sich und kann wieder weiter.
    Den Gartenweg haben wir gestern ausgelassen, heute ist sie aber echt ein gutes Stück ohne Locken oder gut zureden lang gelaufen und hat sich Geschirr und Leine ohne Probleme an- und ausziehen lassen.
    Bald hat sie schon ihren 1. Geburtstag :cuinlove:

    Wenn der MK nur durchs Tragen Wunden erzeug, passt er nicht bzw. sitzt nicht richtig.
    ich verstehe den Gedanken zur Doppelsicherung aber das ist im Ernstfall echt gefährlich. Ich habe Naruto eine Zeitlang am Canicross-Gurt mit Rückdämpfer gehabt. Die Leine aber trotzdem immer in der Hand gehabt (war eine 15m Leine, die ich je nach Bedarf gewickelt habe). Das hat viel konzentration und vorausschauendes handeln gebraucht und war alles andere als ein entspannter Walk. Davor habe ich einmal den Fehler gemacht und mir die Leine um die Hüften gebunden und sie sonst schleifen lassen… Joa hatte zum Glück nur eine ordentliche Steißbein-Prellung und paar blaue Flecken. Und Naruto hat zu der Zeit nur 20 kg gewogen.