Beiträge von BadlyConfused

Wir führen derzeit umfassende Wartungsarbeiten durch.


    Also wenn der TA, und einige andere alle sagen Wachstum. Es nach 3-5 Tagen vorbei ist. Dann würdet ihr den Hund trotzdem in Narkose legen zum Röntgen? Puh.

    Gerade im Wachstum würde ich schneller schauen, falls es wirklich was ist wurde es frühzeitig erkannt. Vor allem wenn es keinen ersichtlichen Grund gibt und ein Junghund sollte auch nicht nach einmal Toben oder einmal zu viel rennen gleich mehrere Tage humpeln.

    BadlyConfused

    Klar gibt's da in manchen Situation diesen Mittelweg, wenn aber auch der direkt mit blockieren verbunden ist und sie raus immer wieder direkt mit 'ich kann das nicht, alles ist schrecklich' verknüpft bringts uns nicht weiter, daher im Zweifelsfall erstmal zurück in den Garten und wieder ein bisschen Sicherheit zurück gewinnen, dann neu ansetzen.

    Wohngebiet haben wir hier weit und breit nichts, nur Haus, dann Garten und Wald sowie Feld. Auch zwei bis dreimal Wald und Wiese wo ignorieren nicht das Problem ist, sondern das im Post an @/billishep geschilderte Verhalten, kann aber manchmal zu viel sein und das kann man ohne dabei zu sein und den Hund zu sehen, ihre Muster und Reaktionen zu kennen leider einfach schlecht beurteilen.

    Ich hatte das “sie achtet draußen nicht auf mich” nicht direkt mit “sie blockiert komplett” verbunden. Das war für mich nicht ersichtlich, vllt habe ich irgendwas überlesen.

    Ich bin mir gerade nicht sicher was du mit dem thread erreichen willst.

    Je nach Hund kann das schon "stressig" sein.
    Einfach weil nicht klar ist wann das apportieren kommt. Oder ist das immer an einem bestimmten Ort? Eventuell wäre es einfacher gezieltes Dummytraining zu machen und es nicht in den "normalen" Spaziergang mit einzubauen.
    Könnte sein dass das eine Erwartungshaltung schafft weil es immer passieren kann.

    Es schafft wohl kaum eine Erwartungshaltung, wenn spielerisch 2 oder 3 Mal ein Apportel apportiert werden darf. Zumal genau dieses gemeinsame Ausleben eines Bedürfnisses, welches dem Labrador als Jagdhund für nach dem Schuss in den Genen liegt, Bindung, Beziehung und auch das Zusammenwachsen als Team fördert.

    Deswegen schrieb ich "könnte". Und nach dem was über Cupper bekannt ist, klingt das für mich durchaus so als wäre es mindestens mal spannend auszuprobieren, ob es einen Unterschied macht. Das ganze ist ja eh bisschen try and error: reicht es schon wenn es mit dem Auto zu der Freilaufzone geht? Ist es kontraproduktiv weil Autofahren bis jetzt immer "juhu wir fahren zum Hundeplatz/ ins Cafe/zu Freund:innen" hieß? Ist die Strecke zu spannend aka viele Hunde dort/Wild etc und deswegen einfach viel zu entdecken? Kommt da langsam die Pubertät? Heißt es "juhu wir machen was zusammen, juhu action"? Ist es vorher zu viel bzw kommt er zuhause zu wenig zur Ruhe und hat deswegen gar keine Kapazitäten dafür? Gibt es allgemein zu viel Programm im Alltag? Und ist wegen einer der anderen Punkte das apportieren einfach der letzte Tropfen? Gerade weil es so "random" kommt?
    Das sind halt super viele Faktoren um einfach zu sagen: " Ne, an dem apportieren kann es nicht liegen".
    Deswegen wären ja meine 2Cents:
    -zur Freilaufzone Auto fahren
    -kurze "Arbeitseinheit" mit Ansage
    Und das nicht nur 2mal ausprobieren sondern mal eine Woche um wirklich sehen zu können ob es einen Unterschied macht und ggfs an Dauer und Ausführung schrauben.

    Edit: ich hatte bis jetzt noch keinen Apportierjagdhund, nur einen Gebrauchtshund und mit ihr habe ich just for fun-apportieren gemacht mit Dummy. Ja, sie wusste irgendwann dass es nicht sofort losgeht wenn ich das Teil einpacke und ich hatte ein "Jetzt gehts los" und "jetzt sind wir fertig"-Signal. Beides hat Aufbau gebraucht und ich musste den Ort variieren weil sie selbst mit Signal mir nicht mehr von der Seite gewichen ist weil sie wusste dass es dort losgeht.

    Ich verstehe dich voll und ganz.
    Ich habe hier aktuell auch seit 3 Monaten eine "kennt gar nix"-Hündin sitzen ( mittlerweile die zweite von der Sorte). Sie kann noch kein "normales" Gassi im Wohngebiet, also ist sie viel im Garten und wir üben parallel das draußen sein über einen kleinen privaten Gartenweg . Ansonsten fahren wir 1-2mal pro Woche in den Wald. Dort läuft sie an der schlepp und darf Hundedinge machen. Ich verstärke zwar jede Kontaktaufnahme zu mir zb Blicke aber ich erwarte (noch) keine Daueransprechbarkeit. Wenn ich was von ihr will "hangel" ich mich an der Schleppleine entlang bis ich bei ihr bin und spreche sie dann an. Nebenbei baue ich Signale wie "warte" und "stop" auf.
    Da ist kleinschrittig gut und das wird hier kaum jemand bestreiten. Aber es gibt eben was zwischen "Wald/Wiese wo sie mich ignoriert" und "ich geh jetzt nur noch Garten". zB. nur 2,3mal die Woche zum Wald/Wiese ( eben auch an der Schlepp damit sie dich auch für diesen Zeitraum "ignorieren" kann ohne das es gefährlich für sie wird).

    Ich kann als ebenfalls Autistin total nachvollziehen dass auf Reizüberflutung der Gedanke kommt diese Reize komplett einzudämmen. Aber unsere Hunde brauchen Reize um sich weiterzuentwickeln und sich an Dinge zu gewöhnen. Das ist vor allem in jungen Jahren auch wichtig damit sich das Hirn richtig entwickelt und der Hund lernt Reize richtig zu verarbeiten. Statt jeden Tag 3x große Runden vllt lieber 1 große und 2x Garten (nur als Beispiel).
    es gibt einen Junghunde-Thread vllt findest du da Input:)

    Es gibt hier einen Extra-Thread zu Erfahrungen mit Versicherungen.

    Ich habe oben geschrieben, dass ich den (fast ganz) gelesen habe, aber danke für den nochmaligen Hinweis.

    Bis acht Jahre kriegt man den Hund versichert, aber mit hohem Tarif, hoher Eigenbeteiligung und zig Ausschlüssen. Wobei man bei einem nicht mehr jungen Hund aus dem Tierschutz gar nicht weiss, was bei ihm schon vorlag und behandelt wurde. Der trägt ja nicht sämtliche Tierarztbefunde seines Lebens gesammelt in einem Rucksack mit sich herum.

    Wie soll ich da wahrheitsgemäss beantworten, ob er Vorerkrankungen oder angeborene genetische Defekte hat?

    Gibt auch Versicherungen die ältere Hunde nehmen. Habe meinen Rüden im Juli bei Lassi versichern lassen. Er ist 12.