Löst der Hund bei 10m aus soll man halt schauen dass man immer mindestens 11m Distanz aufbaut. Was halt genau null alltagstauglich ist und (bei mir und meinem Hund) nur zu Stress führte. Denn nichtmal am Land konnte ich so viel Distanz aufbauen. Dafür klappte hier klare Führung im Sinne von "mir ist klar dass du den anderen fressen willst aber du hast das zu unterlassen weil ich dir das verbiete" viel bessere Erfolge.
Falls sich der Ansatz in den letzten 10 Jahren von Vermeidung weiterentwickelt hat ist das super.
Also ich kenne das so, dass in dem Abstand in dem Hund noch nicht auslöst, in kontrollierten Trainingssituationen die "Werkzeuge" erarbeitet werden und die dann irgendwann so gut funktionieren, dass sie im Alltag auch unter weniger Abstand abgefragt werden können. Und das Hund durch die positiven Erfahrungen in den Trainingssettings eine bessere emotionale Ausgangslage für den Alltag hat.
( ich konnte im Alltag auch nie den Abstand einhalten den Naruto damals gern gehabt hätte, einfach verbieten ging aber auch nicht).