Ich erziehe/trainiere wissenschaftlich fundiert und so „nett“ wie möglich und so wenig aversiv wie nötig.
Absolut Tabu sind für mich alles was dem Hund Schmerzen zufügt und/oder psychologisch Gewalt sind.
Ich arbeite auch mit Körpersprache und dazu gehört auch blockieren (nicht aus dem nichts und nicht unnötig intensiv).
und wichtig: immer an den individuellen Hund und die Situation angepasst.
Naruto zb reagiert extrem auf stimmliche Veränderungen und zwar mit Stress und Angst. Will ich nicht, also hat er ein absolut positiv aufgebautes Abbruchsignal. Trudy hat in den ersten Tagen bei uns irgendwas blödes im Maul gehabt und ich hab ihr eher aus Reflex mit einem lauten „Nein“ das Zeug aus dem Maul genommen. War anscheinend so beeindruckend dass es jetzt reicht wenn ich es in einem normalen Ton sage. Sie ist weder komplett verstört noch meidend noch beschwichtigend. Ich lobe sie und je nach Situation gibt’s ein leckerlie und alle sind happy.
Im Großen und Ganzen versuche ich faires Feedback zu geben, erwünschtes Verhalten zu verstärken und unerwünschtes umzulenken oder gar nicht erst zu ermöglichen. Und manchmal gibt’s einfach ein „nö, so nicht“ ohne große Erklärung oder „mach mal lieber das“. (Zb wenn Trudy Naruto nervt und seine Ansagen ignoriert oder Naruto versucht im Blumenbeet zu buddeln).