Beiträge von BadlyConfused

    Warten bis der Hund rangekommen ist um ihm dann Leckerlies zu füttern habe ich hier jetzt nirgends rausgelesen.

    Ich habe welche genutzt die etwas größer waren und dann eine ganze Hand voll früh genug entgegen geworfen. Also wortwörtlich „gegen“ den hund, die meisten bleiben allein deswegen schon stehen weil ihnen was gegen den kopf dotzt.

    Ich habe irgendwann mal Pläne erstellen lassen und dann selbst gerechnet.

    Da ich vegan bzw vegetarisch mit wenig Fleisch füttere funktionieren die meisten onlinerechner eh nicht.

    (Ich füttere außerdem veganes Trockenfutter als Leckerlie und muss deswegen nur einen Bruchteil der Nährstoffe übers kochen decken. Auch das habe ich selbst ausgerechnet.)

    Nur ist uns bewusst, was passiert wenn wir dem jetzt einen Riegel vorschieben, wir kennen unser kind.

    Was würde denn passieren, wenn ihr es nicht erlaubt, bzw. was wäre dann mit der Ausbildung? Würde deine Tochter dann in eurem Bundesland eine Ausbildung machen und der Freund in dem anderen Bundesland?

    Ich persönlich würde es nicht erlauben, im Gegenzug aber Unterstützung bei den Besuchen am Wochenende zusagen. Ich habe volles Verständnis für die junge Liebe, aber in dem Alter sind die Beziehungen meistens nicht unbedingt die dauerhaftesten (es gibt natürlich auch Ausnahmen). Volljährigkeit wäre für mich außerdem Voraussetzung. Ich hätte auch Bedenken, ob sie dann wirklich die Ausbildung macht, die sie machen möchte oder halt Ausbildung X macht, weil das in der Nähe vom Freund ist.

    Ich frage mal ganz provokant:

    Und was wäre so schlimm daran wenn sie „falsche“ Entscheidungen trifft? So jung lernt man doch noch am besten und sie hat den „Luxus“ ein auffangendes Elternhaus zu haben. Dann macht sie danach eben eine andere Ausbildung oder bricht ab oder macht doch noch die Schule fertig oder das Abi weil sie doch noch was anderes machen möchte.
    Das ist die „beste“ Phase im Leben um Fehlentscheidungen zu treffen weil es noch keine Pflichten wie Kind, Haustiere oder Hausraten gibt.

    Eni46  Gersi  LUKE13  BadlyConfused

    Danke für eure Antworten. Also, sie wird im Juli 17. Das sie nach der 11ten Klasse die Schule verlassen will, das ist weniger unser Problem, weil wir sehen wie das Gymnasium sie quält und wir sind eigentlich beide eher Team "pro Ausbildung".

    Mir ist durchaus bewusst, das aus rein vernünftigen Gründen ein Verbot vermutlich angesagt wäre. Aber wie gesagt, das ganze Leben ist ein Risiko und ich persönlich glaube auch, das man an so einer Herausforderung wachsen kann. Sie hat ordentlich Mut und "Arsch in der Hose".

    Ach, ich weiß doch auch nicht...

    Achso ok.
    Naja dann würde ich sagen: Go for it.
    wenn es schief geht kann sie ja wieder nach Hause ziehen oder in ein WG-Zimmer. Wenn sie dann in der Ausbildung ist und nicht zuhause wohnt, steht ihr das Kindergeld zu (was finanziell sicher nice to have ist).

    Ich wurde damals während dem Abi rausgeworfen und musste irgendwie über die Runden kommen. Das war später während der Ausbildung durch Gehalt und Kindergeld sowie Wohngeld viel besser machbar.

    Ich habe gerade ein großes moralisches Dilemma und brauche eure Meinungen..

    Also, unsere noch 16jährige Tochter hat einen neuen Freund. Sie kennt ihn schon lange, aus unserer alten Heimat. Zuerst sind wir weg gezogen, dann sie. Nun hat er uns besucht und es ist passiert, was ich befürchtet habe, es ist mehr daraus geworden. Das Problem ist die Entfernung, wir wohnen in Sachsen, er in Niedersachsen. Nun wollen die beiden nach der 11ten Klasse die Schule verlassen und eine Ausbildung machen. Und natürlich zusammen sein. Eigene Wohnung ist mit Ausbildungsgehalt extrem schwer zu realisieren und so steht im Raum, das er entweder bei uns mit einzieht oder sie bei ihm.

    Sein Vater, mit dem er zusammen lebt, möchte auf keinen Fall, das er auszieht. Also auch nicht mit bei uns wohnt. Wir wollen eigentlich auch nicht, das unsere Tochter mit dann 17 Jahren auszieht. Nur ist uns bewusst, was passiert wenn wir dem jetzt einen Riegel vorschieben, wir kennen unser kind. Der Platz dort gäbe es her, das sie dort mit wohnt, aber es ist halt auch ein Risiko. Was passiert, wenn die Beziehung in die Binsen geht? Haben wir die Möglichkeiten, sie für so einen Fall abzusichern? Einfach ne eigene Wohnung ist finanziell nicht drin, so fett verdienen wir nicht.

    Was würdet ihr tun? Mein Mama-Herz blutet bei dem Gedanken daran, das sie so zeitig gehen will und wir haben angst, das es ein unüberlegter Schnellschuss ist. Aber irgendwie ist ja das ganze Leben ein Risiko, oder?

    Ich glaube ich würde versuchen klar zu machen dass es wichtiger ist die Schule fertig zu machen. Zusammenziehen können sie danach immer noch. Außerdem müssten sie ja beide einen Ausbildungsplatz in der gleichen Stadt bekommen. Das ist ja nicht so einfach.

    Wenn möglich will ich meinen Hunden immer einen schmerzlosen Tod (oder die schmerzloseste Variante davon) sowie einen mehr oder weniger würdevollen Tod ermöglichen. Sich komplett einzukoten, röchelnd und hungernd wegzudämmern… das klingt nicht danach.

    Laska hat sich in der Nacht vor ihrem Tod komplett eingepinkelt und konnte nicht aufstehen (sie hatte das vestibularsyndrom und danach ist es kontinuierlich bergab gegangen). Ich musste sie aus ihrem Bettchen tragen und abwaschen, sie fand das ganze furchtbar unangenehm. Sie hat natürlich Schmerzmittel und Medikamente gegen den Schwindel etc. Bekommen aber zb nur noch gefressen wenn ich sie gefüttert habe und zum Spazierengehen ging auch nur paar Schritte dann wollte sie nicht mehr. Sie hatte auch schon sehr abgenommen und noch weiter warten kam einfach nicht in Frage. Also bin ich nochmal mit ihr alleine ans Wasser gefahren, habe ihr geholfen viel zu große Steine aus dem Wasser zu ertauchen und an Land zu schleppen und zuhause gab es Burger von McDonald’s und Pommes und Nuggets und sogar Vanille milchshake wurde geteilt. Ich hab alles in Laska-gerechte Happen zerteilt und sie vor ihrem Bettchen sitzend gefüttert. Ach und ein paar Mal habe ich ihr im Garten ihren Ball „geworfen“ und sie ist freudig hinterher gewackelt und einmal umgefallen weil sie zu schnell machen wollte. Die TÄ kam zu uns nach Hause (Laska liebte Besuch) und es war alles sehr harmonisch. Nur Naruto hat einmal gebellt, genau dann als Spritze mit dem Euthanasie-Mittel gesetzt wurde. Danach habe ich bei Laska gelegen bis die Tierbestattung sie abgeholt hat. Mein Mann hat sie dann runter getragen und in den Wagen gelegt. Naruto ist mit reingesprungen, was ich gar nicht so lustig fand aber klar, er kannte Autofahren immer als „wir fahren zusammen wo hin“.

    So auf den Hund abgestimmt wünsche ich es mir für all meine Hunde.