Beiträge von BadlyConfused

    Wir haben hier Vorrat für „wenn krank“ oder sowas wie Unwetter oder paar Tage Stromausfall da und die Notrationen in den Survival-Rucksäcken (Bundeswehrration und Instantzeug für jeweils 7 Tage). Der „Vorrat“ im Haus reicht locker 4 Wochen und wird regelmäßig gecheckt. Da nehme ich auch mal eine Dose Bohnen weg und ersetze die schnellstmöglich wieder. An die Notrationen geht niemand ran (Instantkaffee und Haferriegel sind jetzt auch nicht so mein Lieblingsessen :tropf:).

    Ich denke generell dass hier im Forum Leute unterwegs sind die sich viel mit ihrem Hund beschäftigen. Das ist denke ich auch nicht die Norm.
    Ich sehe hier sehr viele Begleithunde deren tägliche Spaziergänge zum Großteil aus „Kinder zur Kita bringen“ besteht. Wenn man Abends Zeit hat geht es 30min am der Leine durchs Dorf oder den Park. Bei Regen eben nicht. Freilauf auch eher weniger. Der müsste ja entsprechend aufgebaut/trainiert werden.
    Das ist jedenfalls mein Eindruck von den Hundehaltern in meinem Wohnumfeld.

    Ich denke dass ist (wie bei fast allem) individuell und je nach Umfeld anders.

    Viele meiner Freund:innen sind eher „Alternativ“ und leben in wgs , auf Parzellen oder sind viel draußen unterwegs. Da sind dann auch die Hunde viel unterwegs und deswegen gibt es eher weniger „typisches“ Gassi. Da sind die Hunde abends mit in der Kneipe oder vorm Späti, am Badesee oder Lagerfeuer dabei usw.
    Und ja, die meisten davon arbeiten tatsächlich :pfeif:

    Ich hatte schon die unterschiedlichsten wohn - und Arbeitsverhältnisse und je nach dem war es anders.
    Aktuell mit Haus und Garten ist es sehr Tagesformabhängig.

    Trudy kann im Wohngebiet noch nicht groß entspannt spazieren gehen aber min. 1x am Tag üben wir das. Ansonsten Garten zum Toben und Lösen. Mehrmals in der Woche gibts Spaziergänge an ruhigeren Orten. Dann auch länger (mehrere Stunden), hier im Wohngebiet variiert es stark zwischen 10-60 min und wird dann gemacht wenn wenig los ist ( meist bei Regen oder Schnee oder wenn es dunkel ist).

    Naruto bekommt meist 2 Runden, zwischen 30-90 min jeweils. Bei jedem Wetter auch wenn er Regen nicht so mag. Zusätzlich dazu Garten wann er will.

    Muss aber sagen dass der Garten doch mich da schon „faul“ gemacht hat.
    Früher in den Wohnungen bin ich immer 3mal am Tag raus, je nach Lage war der erste Pipi-Spot mehrere Minuten entfernt und selbst „nur kurz zum lösen raus“ ging min.15 min. Jetzt mache ich die Terrassentür auf und die zwei kommen rein wenn sie fertig sind. Naruto bei Regen gerne schon nach 20 Sekunden (er pinkelt schnell). Gerade die letzte Abendrunde wird so gerne ersetzt.

    Bezüglich Wetter noch:

    Bei Regen gehe ich tatsächlich lieber gassi als die Hunde in den Garten zu schicken weil Garten bei Regen immer matschpfoten bedeutet. Bei der Gassirunden kann ich Asphalt und Grünstreifen wählen.

    Bei mir gibt’s aus suchtgründen kein Alkohol im Haus. Das einzige was ich überlege ob es Sinn macht ist Brennspiritus.

    Obwohl wenn es hart auf hart kommt und ich im Winter in der Wildnis sitzen würde und ein Feuer brauche, würde da wohl auch im Notfall das desinfektionsspray gehen ( ich weiß gefährliche und absolut nicht zu empfehlen und auch nicht dafür gedacht).

    Absolut nicht wertend gemeinte Frage, ihr, die hier schreibt, ihr hättet aus Grund X keine Vorräte im Haus? Geht ihr immer auswärts essen oder geht ihr jeden Tag einkaufen?

    In der Zeit in der das bei mir so war, hatte ich a.) kein Geld und b.) keine Energie um einkaufen zu gehen. Ich hab basically nicht gegessen (ohne Geld logischerweise auch nicht auswärts).

    Und für viele ist der „normale“ Alltag schon so anstrengend/fordernd, da bleiben einfach keine Ressourcen um sich mit solchen Themen auseinanderzusetzen.
    da hat aktuelles (über)Leben einfach die höhere Priotät.

    Ich kenne auch Menschen, für die der normale Alltag schon die totale Herausforderung ist und die hab ich mit "Für den Krankheitsfall" gekriegt. Und es muss ja auch keiner nach einer BBK-Liste einkaufen, einfach zwei Packungen Nudeln und Reis mehr, ein paar Dosen mit Bohnen und Mais und Tomaten und fertig. Mehr braucht es ja auch für den Notfall auch nicht.

    Das wäre vllt dann die bessere Art der „Vermarktung“.



    Ich kann es irgendwie nicht nachvollziehen, wenn man sich dem Thema komplett verweigert. Es ist einfach so naheliegend, für sich selbst in dem Maß so wie es einem möglich ist, vorzusorgen.

    Ich habe viel mit Menschen mit psychischen und chronischen Erkrankungen zu tun sowie mit Menschen mit Behinderungen in unterschiedlichen Ausführungen. Genauso mit Menschen in anders anstrengenden Lebenssituationen.

    Und für viele ist der „normale“ Alltag schon so anstrengend/fordernd, da bleiben einfach keine Ressourcen um sich mit solchen Themen auseinanderzusetzen.
    da hat aktuelles (über)Leben einfach die höhere Priotät.

    Wir haben aufgrund unserem Bushcraft Hobbys einiges an "Survival"-Zeug und haben einiges an praktischem Wissen für den "wie überlebe ich in der Wildnis"-Notfall.
    Das wichtigste in den gepackten Taschen sind tatsächlich meine Medikamente.

    Achja Dokumente gibt es einmal auf nem Stick, einmal im Original wo sie nicht (oder sehr schwer) kaputt gehen können und einmal kopiert an einem ebenfalls sicheren Ort.

    Die Hündin einer Gassifreundin ist auch mal in der Tierklinik gelandet nach Menschenkacke Genuss. Der gings richtig schlecht und es war durchaus knapp. Die Theorie war, dass der Mensch entweder Medikamente (es gibts ja auch viele für Hunde giftige Menschenmedis) oder Drogen konsumiert hatte.

    Meine Laska hatte mal eine Überdosis wegen sowas und musste in die TK. Da wurde sogar ein Drogentest gemacht.
    War das erste und einzige Mal, dass sie das gemacht hat. Keine Ahnung was sie da mit ihren 12 Jahren damals geritten hat