Beiträge von BadlyConfused

    Der kann auch abwesend vor Schmerzen sein...

    Es ist ziemlich schwierig zu erkennen, ob er Schmerzen hat. Ich war nicht dabei, aber die Tierärztin meinte wohl, dass Novalgin nach Bedarf bis zu 2x täglich gegeben werden kann. Wir erkennen aber nicht, ob er Bedarf hat. Meine Schwester hat schon Novalgin bekommen und meinte, es wirkt sehr stark und man fühlt sich wie betäubt oder ausgeknockt und so wirkt er halt auch. Andererseits könnte er aber auch Schmerzen haben. Ich schau ihn mir morgen an, ob ich denke er verhält sich so aufgrund von Schmerzen oder eher wegen des Medikaments.

    Novalgin wirkt nicht bei allen Schmerzen. Ich nehme regelmäßig Novalgin und ja, Wahrnehmung ist bei jedem anders aber „betäubt“ oder „ausgeknockt“ ist man bei durchschnittlicher Dosis nicht. Auch meine Hunde bekommen bei Bedarf mal Novalgin und auch da: wenn überhaupt etwas müder.

    BadlyConfused Wo hast du denn entnommen, dass mein Hund nicht durchgecheckt wurde? Ich verstehe solche Kommentare nicht! Mein Hund MUSS für jede Behandlung sediert werden! Ich war letzten Monat erst, weil er vorne gelahmt ist und dann wurde Arthose festgestellt und Medikamente gegeben, die das Lahmen beendet haben - was soll man denn noch abchecken zwecks Arthrose? Das mit den Augen wurde beim ersten US mit untersucht und ist altersbedingt. Ich habe doch alles machen lassen. Sorry, aber ich schreibe x-mal, dass er durchgecheckt wurde und vertraue auf das, was meine Tierärzte mir sagen und trotzdem meckert immer noch einer…

    Das habe ich schon verstanden, aber Organveränderungen können sich innerhalb von Wochen ändern.
    Dann muss er halt sediert werden, im besten Fall einmal und alle Organe abchecken, Blutwerte, Schilddrüse, Dentalröngten.

    Verhaltensveränderungen sind einfach sehr oft Schmerzverbunden auch bei Hunden mit Demenz. Gerade da ist die Kombi gefährlich weil zu eben sowas wie "weiß nicht mehr wo er ist" hinzukommt.

    Mal wieder ein kleines Update zu Trudy :)

    Ich hab tatsächlich nichts auszusetzen. Sie hat sich super in unserer kleine Familie integriert, sie kann alleinbleiben, sie hat gelernt Frust besser auszuhalten und länger nicht mehr an ihrer Stressdecke rumgekaut. Sie lässt Naruto im Ruhe fertig essen, auch wenn ich nicht im Raum bin. Freund:innen können zu Besuch kommen, sie taut allgemein mehr mit Menschen auf. Seit gestern hat sie das ganze Haus zur Verfügung und geht damit super um. Ich werde weder verfolgt, noch steht sie ständig auf wenn ich aufstehe oder kontrolliert sonst wie was ich mache. Ab und zu motzt sie etwas herum und bei fast allen Anweisungen muss man innerlich bis 5 zählen aber dann macht sie auch was man gesagt hat :pfeif:
    Andere Hunde sind soweit auch ok, es gab bis jetzt noch keinen Hund den sie doof fand oder gemobbt hat. Sie ist da eher selbstbewusst und wenn sie kein Bock hat macht sie ihr eigenes Ding.
    Beim Foodsharing springt sie mittlerweile entspannt aus dem Auto und ist einfach dabei. Sie ist viel ohne Leine unterwegs und einfach toll.
    Gassi im Wohngebiet geht auch immer besser, wir sind fast jeden Tag (außer es war was anderes aufregendes oder anstrengendes) eine Runde durch die Nachbarschaft unterwegs. Selbst wenn es mal Situationen gibt in denen sie unsicher wird, wird sie weder panisch noch ist sie danach komplett durch den Wind. Da reicht dann oft eine Runde Leckerlies streuen und sich schütteln und weiter gehts:herzen1:

    Einziges Manko ist ihre Gesundheit: ich habe von Tag 1 gedacht, dass ihre Hüfte und ihr Gangbild weird aussieht und siehe da: schlimme HD. Nunja, Termin beim Facharzt ist gemacht.
    Außerdem ist sie kastrationsbedingt Inkontinent und bekommt Medikamente, damit ist alles ok und sie verträgt sie auch gut.
    Mittelmeertest war positiv auf Hautwürmer und nach einer nochmaligen Differenzierung und Dichtenbestimmung bekommt sie ab Montag (wenn meine TÄ es endlich hat) Advocate für die nächsten 6-9 Monate.
    Joa. Ihre Versicherung hat sich jetzt schon gelohnt |)

    Ich bin wirklich sehr happy mit ihr.


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    Habt ihr es den mal mit sowas wie BAT (Behavior Adjustment Training) probiert?
    Also Trainingssituationen erschaffen in denen Hund noch nicht auslöst und dann sich langsam annähert. Der Kontakt ist dabei nie das Ziel sondern einfach das "aushalten lernen" der Anwesenheit anderer Hunde ( müsste auch mit Menschen gehen).
    Ich hatte damals mit Naruto in der Trainingsgruppe eine Pudelrüden, der sich auch extrem in "ich will dahin" reingesteigert hat, dass er sich manchmal sogar übergeben hat. Nach ein paar Trainingsstunden wurde das merklich besser, Hund war trotz geringerer Entfernung ansprechbar und konnte entweder für sich selbst oder durch die Halterin Strategien finden mit der Situation umzugehen, die nicht bellen ect waren.

    BadlyConfused Die habe ich bis gestern erst gegeben, weil ich dasselbe gedacht habe, wie du. Trotzdem danke für den Tipp!

    Was hast du den gegeben?
    Nicht alle Schmerzmittel wirken bei Arthroseschmerzen, manchmal muss man sich durchprobieren oder die Dosierung ändern.

    Und nicht böse gemeint aber ein Hund mit Arthrose und Veränderungen an mehreren Organen und schlechter sehen gehört auch mit 14 Jahren durchgecheckt. Und zwar solange bis eine Ursache gefunden wurde. Könnte zb sein, dass die Veränderung der Milz mittlerweile größer geworden ist (letzter Ultraschall war ja Sommer 25).
    Und ja Tierarzt ist Stress aber es gibt ja die Möglichkeit Beruhigungsmittel zu spritzen.
    (Und ja ich habe Erfahrung mit Hunden die aggressiv werden und verletzen, gegen andere Hunde und gegen andere Menschen und auch gegen mich. Wenn auch keine jahrelange.)

    Wir haben hier Vorrat für „wenn krank“ oder sowas wie Unwetter oder paar Tage Stromausfall da und die Notrationen in den Survival-Rucksäcken (Bundeswehrration und Instantzeug für jeweils 7 Tage). Der „Vorrat“ im Haus reicht locker 4 Wochen und wird regelmäßig gecheckt. Da nehme ich auch mal eine Dose Bohnen weg und ersetze die schnellstmöglich wieder. An die Notrationen geht niemand ran (Instantkaffee und Haferriegel sind jetzt auch nicht so mein Lieblingsessen :tropf:).

    Ich denke generell dass hier im Forum Leute unterwegs sind die sich viel mit ihrem Hund beschäftigen. Das ist denke ich auch nicht die Norm.
    Ich sehe hier sehr viele Begleithunde deren tägliche Spaziergänge zum Großteil aus „Kinder zur Kita bringen“ besteht. Wenn man Abends Zeit hat geht es 30min am der Leine durchs Dorf oder den Park. Bei Regen eben nicht. Freilauf auch eher weniger. Der müsste ja entsprechend aufgebaut/trainiert werden.
    Das ist jedenfalls mein Eindruck von den Hundehaltern in meinem Wohnumfeld.

    Ich denke dass ist (wie bei fast allem) individuell und je nach Umfeld anders.

    Viele meiner Freund:innen sind eher „Alternativ“ und leben in wgs , auf Parzellen oder sind viel draußen unterwegs. Da sind dann auch die Hunde viel unterwegs und deswegen gibt es eher weniger „typisches“ Gassi. Da sind die Hunde abends mit in der Kneipe oder vorm Späti, am Badesee oder Lagerfeuer dabei usw.
    Und ja, die meisten davon arbeiten tatsächlich :pfeif: