Beiträge von DiemitdenAussies

    Ich denke meine Hunde haben es hier schon ganz gut. Sie kommen ausreichend raus, haben genügen Zeit und Freiheiten, um sich auszuleben, werden rassegerecht ausgelastet und Kontakt zu Artgenossen. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die ihren Hund gerne überall mit hinschleppen. Dazu eignen sich meine Hunde auch nicht. Ich habe meine "Hundezeiten" und da gehört meine volle Aufmerksamkeit eben den beiden. Ansonsten laufen sie im Alltag mit. Ich habe das Gefühl, dass meine Hunde entspannt sind und nicht dauerhaft unter Strom stehen. Außerdem haben wir drei eine gute Bindung zueinander. Deshalb glaube ich, dass auch sie damit zufrieden sind, wie es hier läuft. ;)

    Der Artikel ist natürlich bewusst reißerisch geschrieben und zielt stark auf die Emotionen der Leser ab (funktioniert ja auch ganz gut...btw ;) ). Man merkt, dass der Autor auch einen großen Abstand bzw. gar keinen Bezug zu diesem Thema hat. Allerdings finde ich schon, dass es unglaublich viele HH gibt, die es mit der Liebe zu ihren Vierbeinern etwas zu gut meinen. Und das belastet sie dann emotional mindestens genauso stark wie den Hund, der nicht mehr Hund sein darf.

    Ich liebe meine Hunde auch, keine Frage. Ja, ich lasse mir täglich mindestens fünf neue Kosenamen für sie einfallen und wer darüber den Kopf schüttelt, ist mir recht egal. Das sind "nur" Worte. Aber ob ich sie nun "Mäuse", "Idiotenbande" oder "Affenköppe" nenne, sind sie vor allem eben immer nur eins: meine Hunde.

    Natürlich machen sie einen wichtigen Teil meines Lebens aus. Aber eben nur einen Teil. Ich lebe gerne MIT Hunden und nicht FÜR sie. Ich bin stolz auf sie, aber auch stolz auf andere Dinge in meinem Leben. Sie sind kein Kindersatz und keine psychische Stütze. Kinder will ich nämlich nicht und ich ziehe meine Familie und meine Freunde in schwierigen Lebenssituationen vor.

    Sie geben mir aber jeden Tag eine gute Auszeit vom Alltag, zwingen mich dazu, auch an doofen Tagen vor die Türe zu gehen, frische Luft zu schnappen, die Ruhe auf mich wirken zu lassen und tragen dadurch einen nicht unerheblichen Teil dazu bei, dass ich gesund bleibe. Ich kann über sie lachen und finde sie faszinierend. Mir macht das Training mit ihnen Spaß, aber mir ist wichtig, dass es ihnen genauso viel Freude macht. Merke ich, dass einer der beiden irgendwas blöd findet, sehe ich mich nach einer anderen Möglichkeit um, die ihm Spaß macht.

    Natürlich finden es manche Nicht-HH bekloppt, wenn man sich als HH über vermeindlich unwichtige Themen wie Fütterung, Gesundheit, Auslastung etc Gedanken macht. Genauso bekloppt finde ich es aber, wenn man sich mit Modellbau beschäftigt oder seine Emotionen an ein (für mich total unwichtiges) Auto hängt...Jedem das seine. Für mich sind meine Hunde ein Hobby, vielleicht auch (aus Sicht Anderer) mein Spleen. Solange meine Hunde aber noch Hunde sein dürfen und sich ihr Verhalten bewahren dürfen, sehe ich darin kein Problem. Weder für mich, noch für "meine Mäuse" ;) oder für sonstwen auf der Welt.

    Freaks gibt es überall. Und (leider) eben auch unter den HH.

    Ich habe generell das Gefühl, dass sich meine Hunde besser an mir orientieren, je mehr Fremdhunde dabei sind.
    Ich war am Montag mit meiner besten Freundin spazieren, die einen jagdpassionierten Dackelmix hat. Ich hatte ein bisschen Sorge, dass sie mit ihm abdampft, wenn er sich davon macht. Aber kein Stück. Die ließ sich immer wunderbar von ihm abrufen in solchen Situationen. Da war ich ja stolz auf die Füchsin :applaus: :cuinlove:

    Also zumindest in den SV-OGs die ich kenne, kann man trainieren ohne Mitglied zu sein und dann müsstest du nur vor der Meldung zur BH in den SV (nicht in die OG) eintreten, damit du die BH machen darfst. Hab zuwenig Vereinserfahrung um zu wissen, ob das überall so ist, aber wie gesagt, kenne ein paar SV OGs und da läuft das so.

    Das ist bei uns auch so. Trainieren kann man ohne Mitgliedschaft, um die Prüfung abzulegen, muss man aber einem Verein angeschlossen sein.

    Ich hasse das Wetter gerade extrem. Beim Training wurde ich gestern wieder nass bis auf die Haut und der starke Wind plus kalter Regen tat im Gesicht so richtig weh. Das hat sich fast so angefühlt, als habe mir jemand auf die Nase gehauen. Dieses ständige Nasswerden, Trockenen, wieder Nasswerden und Trocknen geht mir auch auf den Zeiger. Da sehne ich mich nach dem Schnee... :rotekarte:

    Also unser Verein bietet beides an: HuSchu und Sport.
    Ich denke auch, dass du dann wechseln müsstest.
    Also BH und Hundeführerschein sind nicht das selbe (hier kommt es darauf an, was du brauchst). Die Begleithundeprüfung ist eine Vorprüfung für den Sport, der Hundeführerschein ist eben in manchen Bundesländern Pflicht (ist aber meines Erachtens wirklich einfacher als die BH). Ob man sich die BH "anrechnen" lassen kann (also in den Ländern, die einen Hundeführerschein vorschreiben), weiß ich nicht, da wir ihn hier (noch) nicht brauchen.

    Ich finde es immer gut, wenn man ein "Ziel" hat, auf das man hintrainiert. Und wenn man dazu einen Hund hat, auf den man sich verlassen kann (und so schätze ich Smilla ein), kann man sehr locker da herangehen. Auch für mich ist die Ablage der Angstgegner, weil Bliss so schnell gelangweilt ist. Aber ich denke, wenn ich das kleinschrittig genug aufbaue, wird auch das gut klappen. Mit Anschauen bleibt sie ja schon sehr gut liegen. Ich übe aber jetzt schon, dass sie auch liegen bleibt, wenn ich von ihr abgewendet stehe (mit Spiegel, damit ich sehe, wann sie aufstehen will^^). Das läuft ganz gut und ich denke, da ist die Zeit einfach auf unserer Seite. Außerdem wird das im Training geübt bis zum Erbrechen :D.
    Ich bin nur froh, dass sie einen starken Will to please hat und immer gut motiviert Unterordnung läuft. Das Laufschema selbst ist deshalb eigentlich überhaupt kein Problem. Wir werden sehen. Das nächste halbe Jahr wird noch spannend *grins*.