Beiträge von DiemitdenAussies
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Ich rede jetzt mal nur vom Hundesport und da auch nur von meinem Rüden, weil der die härtere Nuss ist^^.
Wenn wir da irgendwelche Stagnationsphasen haben, fahre ich komplett runter und schalte Pausen dazwischen. Da ich mit Tex einen Hund habe, der meine Emotionen 1:1 spiegelt, macht es überhaupt keinen Sinn weiterzumachen, wenn ich wegen irgendwas fruste. Entweder mache ich an einer Stelle weiter, die immer super klappt, damit wir beide gemeinsam Erfolge haben oder mache etwas völlig anderes (zB anstatt Training einen schönen, langen Spaziergang).
Wenn ich dann erneut an den problematischen Punkt komme, stecke ich mir kleinere Ziele, damit wir auch ja positiv aus der Nummer rauskommen *grins*. Ich habe aber auch wirklich ein richtig tolles Trainerteam an meiner Seite, die mir immer mit einem aufmunternden Wort oder einem Lösungsansatz helfen. Deshalb sind diese Phasen, trotz schwierigem Hund, zum Glück sehr selten. Das ist schon sehr viel Wert.Mit der Kleinen kenne ich solche Motivationstiefs (noch) nicht. Zum einen, weil die ganz anders arbeitet und sich nicht so leicht verunsichern lösst, wie der Große und zum anderen, weil sie auch so gut mitdenkt und Sachen sehr sehr schnell begreift/ihre eigenen Vorschläge mit einbringt. Den Rüden muss ich ja doch Schritt für Schritt anleiten und es braucht sehr viele Wiederholungen, damit etwas gut klappt. Das ist ein ganz anderes Arbeiten.
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Mein Tipp wäre, vorerst immer mit beiden Hunden getrennt zu laufen und gezielt an der Leinenführigkeit zu arbeiten. Zusätzlich würde ich dann raten, mit dem großen Hundebegegnungen gezielt zu üben. Vielleicht durch ein Entspannungssignal (Stichwort Geschirrgriff) oder Zeigen und Benennen. Zu beiden Methoden gibt es hier im Forum bereits reichlich Informationen. Erst wenn beide Hunde alleine gute kontrollierbar sind und die Spielregeln für die gemeinsamen Spaziergänge verstanden haben, würde ich das Laufen mit beiden üben.
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Bei Tex merke ich, dass Tierarzt langsam ein Problem wird. Als junger Hund war der immer sehr unbefangen und es ist eigentlich, bis aufs Impfen, noch nie unangenehm für ihn gewesen. Aber mittlerweile, er ist nun fast 6 1/2, wird er doch etwas komisch. Er lässt sich zwar auch über Gehorsam ganz gut händeln, aber ich werde bei größeren Sachen wohl nun immer auch einen Maulkorb mitführen.
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Gestern kam ein Sack Wolfsblut Wide Plain und heute habe ich für Bliss ein Anny X Geschirr geordert. Ich hoffe es passt der Füchsin.
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Ich denke die Ursache dafür, dass heutzutage so viele Leute Hilfe bei der Hundeerziehung suchen/brauchen liegt daran, dass heutzutage die Anforderungen an Hunde und ihre Halter immer größer werden. Und die eigenen Bedürfnisse der Halter spielen da auch eine große Rolle. Jeder will den perfekten Hund, der nicht auffällt, der nichts unvorhergesehenes tut, der in jeder Situation 100% beherrschbar und bestenfalls sportlich noch erfolgreich ist. Dann die ganzen Moderassen, die in vielen Fällen nix für diejenigen sind, die sie sich anschaffen und der Trend, dass es irgendwie toll ist, sich eine Rasse zuzulegen, die eine besondere Herausforderung darstellt.
"Früher" hatte man wohl einfach nur einen Hund. Ohne die ganzen Bedürfnisse und Anforderungen, denen er heute genügen muss. -
Bekommt man eigentlich nach der Prüfung einen Bericht, wofür Punkte abgezogen wurden und wie viele? Und gibt es irgendwo eine Übersicht, wofür es wie viele Abzüge gibt? Oder ist das alles Ermessenssache des Richters und man muss halt mit dem leben, was er "gut genug" empfindet?
Nach der Prüfung wird man zum Richter gerufen und der geht die Prüfung dann Stück für Stück mit einem durch. Er sagt dir genau wann wo was nicht gepasst hat, aber auch, was er gut fand. Steht ja alles auf seinem tollen Klemmbrett :P. Es gibt natürlich Richter, die strenger sind als andere und es ist auch ein wenig vom Geschmack des Richters abhängig wann was für toll befunden wird. Aber grundsätzlich ist das ja nur eine BH und keine Kernphysik...Wenn dein Hund also ein ordentliches Fuß zeigt, wird das auch gut bewertet werden. In der Regel ist es sogar so, dass weniger reicht, als man meint. Das ist ja nur eine Einsteigerprüfung für den Sport.
Zitat von Lucy_LouWas ist denn die "Unbefangenheitsprüfung" durch den Richter am Anfang? Und was heißt "unbefangen" (also bei einem Sheltie, der nun mal kein Labrador ist (um es mal so auszudrücken))
Die Hunde kommen vor der Prüfung zusammen und der Chip wird ausgelesen. Manchmal mag der Prüfer auch anfassen, aber nicht immer. Das wars eigentlich schon ;). Solange der Hund keine übermäßige Angst oder Aggression zeigt, ist alles gut.
Zitat von Lucy_LouGibt es Hunde, die durch den Verkehrsteil fallen, wenn sie sonst alles bestehen (ich hör nur immer: der ist eh pillepalle). Ok, wenn Smilla dadurch fällt, glaub ich eh an nix mehr, aber nur mal aus Interesse
Die gibt es bestimmt, aber zum Verkehrsteil kommt man ja nur, wenn Teil 1 (also der Platzteil) erfolgreich abgeschlossen wurde. Ich glaube nicht, dass du dir um den Verkehrsteil sorgen machen musst ;). Das wird aber auch im Verein nochmal geübt. Also wie sowas aussehen kann. Da bekommst du dann eine genauere Vorstellung davon, was abgefragt werden kann. An anderen Hunden vorbeilaufen, mal irgendwo angebunden werden während der Besitzer außer Sicht ist und gesittet an der Straße laufen können vom Hund verlangt werden. Das ist aber alles relativ offen und hängt vom Prüfer ab.
Zitat von Lucy_LouÜbt ihr rein das, was in der Prüfung auch verlangt wird (also z.B. nie aus dem Sitz in den Vorsitz rufen, keine "Spielereien" (ich merke selbst grad, dass Smilla bei einer Rechtrum-Wende schon mal meint, ich würde einen Slalom durch die Beine einleiten
)Ich übe zur Zeit nur aber auch wirklich nur nach dem BH-Schema. Also eben nicht aus dem Sitz ins Hier,ordentliche Wende, schöne Winkel. Manchmal passieren einfach blöde Sachen und das will ich ganz gerne möglichst ausmerzen ;).
Zitat von Lucy_LouWie haltet ihr das, wenn der Hund auf Spaziergängen selbst etwas anbietet, aber das eher so "wischiwaschi".
Bliss tut das auch manchmal. Ich ignoriere das dann, schicke sie weg, rufe sie dann kurz darauf zu mir und baue eine kleine Übungseinheit ein. Da muss sie dann aber alles korrekt ausführen.
Edit: Ich markiere eigentlich alle Übungsanfänge mit einer korrekten Grundstellung. Dann kommt sie bereits in den "Arbeitsmodus". Bin ich fertig, lobe ich sie und gebe sie mit einem "Ok" frei.
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Unsere erste Aussiehündin war ein gaaanz schlimmes Schmusetier. Ein Streichelmontser. Die hat sehr empört gebrummelt, wenn man zwischendurch mal aufgehört hat. Deshalb der Nickname.
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Gut dann drehen wir das mal zurück. Bleibt allerdings die Frage: Was wenn sie morgens ohne alles so aufgeregt & überdreht ist?
Meine Hunde lernen sehr früh, dass im Haus keine Action ist und morgens eine ruhige Kugel geschoben wird. Spielzeug lag da in Welpentagen nicht rum und es wurde nur seeeeehr ruhig in den Tag gestartet. Kein Spielen, kaum Aufmerksamkeit, einfach alles locker angehen lassen. Es kann eine Weile dauern, bis sich die Kurze an euren Tagesablauf anpasst und die Regeln versteht.
Normalerweise sollte sie von den Eindrücken des Alltags und der Umwelt schon müde genug werden und keine zusätzliche Bespaßung brauchen. -
Warum kauft sich ein Hibbel Mensch einen Hibbel Hund der unbedingt lernen muss Ruhe zu lernen? Wie soll er das den selbst lernen wenn du dauernd auf 180 bist? Möchtest du irgendwann einen ausgewachsenen Aussie haben der quer beet abdreht und zwickt und knufft?
Größere Runden sind absolut tabu. Eher noch muss der Hund lernen das er ruhig schlafen soll. Viel schlafen, viel Ruhe.
Und nur weil du viel Sport machst musste es natürlich typischerweise ein Aussie oder Border werden... ich garantiere dir das dein Programm JEDER Hund (abgesehen evtl. von den sehr Kzrzschnäuzigen) geschafft hätte. Aber ne, man gibt sich ja nicht mit drittklassigen Sportlern zufrieden man will das beste auf den Markt weil man ja selber so weltklasse sportlich ist und dann ist man wahrscheinlich selber einfach nur überdreht und müsste selber mal lernen die Füße still zu halten..... Klasse Kombi.,..
Hmm das finde ich ehrlich gesagt etwas hart.
Vielleicht ist sie im Umgang mit dem Hund nicht hibbelig. Und Aussies sind auch nicht von Haus aus hibbelig. Das sind Welpen, wie alle anderen Hunde auch. Was man draus macht, liegt beim Halter. Ist doch gut, dass sie sich jetzt Rat sucht.Was @naijra sagt kann ich so nur unterschreiben. Lasst es langsam angehen. Man liest, dass ihr viel richtig machen wollt und scheinbar etwas über das Ziel hinausschießt. Schaltet einen Gang runter und lasst das Baby Baby sein. Dann kommt auch Ruhe in den Hund.