Beiträge von DiemitdenAussies

    Tretroller und Inlineskates sowie Skateboards sind für Tex noch immer ein riesen Thema. Ich muss ihn da schon sehr sehr früh ins Kommando nehmen, da er die fixiert und anbellt. Wir haben es hier auch mit dem Training sehr schwer, weil nicht so arg viel los ist. In der Nähe gibt es aber eine zum Radweg umgebaute Bahntrasse, wo ich im Sommer dann mal unterwegs bin, um das gezielt zu trainieren. Allerdings sind die Dinger ihm da komplett wurscht. Vielleicht weil er aufgrund der vielen Menschen sowieso dicht macht und mir einfach folgt.
    Bei gewissem Abstand ist auch noch alles in Ordnung. Aber sobald die nah und schnell vorbeifahren, wirds ungemütlich.

    1. Meine Hunde bewegen sich in klaren Regeln. Das sind nicht besonders viele, aber sie sind unumstößlich. Sie dürfen viel, wenn sie sich innerhalb dieser Regeln bewegen. Wird gegen sie verstoßen, werden dementsprechend auch Privilegien entzogen. Ich arbeite über positive Verstärkung, marke aber auch unerwünschtes Verhalten. Ich erziehe viel nach Bauchgefühl und Erfahrung. Und natürlich auch danach, wie der jeweilige Hund drauf ist.

    2. Nein.

    3. Nein.

    4. Nein.

    5. Meinen ersten eigenen Hund bekam ich mit 14. Meine Border-Spitz-Hündin Luna. Ich habe sie erzogen, ausgebildet und sportlich geführt. Davor kam ich allerdings schon mit unserem ersten Australian Shepherd erzieherisch in Berührung. Tex, 6 Jahre Australian Shepherd, kam 2009 zu mir und Bliss, 15 Monate ebenfalls Aussie, kam vor knapp einem Jahr dazu.

    An dem Buch ist halt echt super, dass man danach alleine sehr gut arbeiten kann. Selbst, wenn man noch kein Agility gemacht hat. Es ist sehr anschaulich und verständlich. Außerdem kann man es noch brauchen, wenn man schon weiter im Training ist.
    Ich habe am Samstag alte Agility-Hürden vom Verein mitgenommen. Die wollten sie wegwerfen und jetzt haben sie bei mir ein neues zuhause. Bliss durfte sie gestern schon ausprobieren und hatte riesen Spaß dabei. =) Ich habe ein bisschen Sprungtraining mit ihr gemacht. Erstmal auf niedriger Höhe, damit sie sich daran gewöhnt. Man sieht aber jetzt schon, wie toll sie bei der Sache ist.

    Was aber immer super als Grundvoraussetzung ist: Dein Hund kennt es, gemeinsam mit dir zu arbeiten, mit dir zu spielen und Fun mit dir zu haben. :D

    Es gibt wirklich einige Hunde, die in die Anfängerstunde kommen und Herrchen o. Frauchen bis dato total uninteressant und unspannend war.

    Stimmt. Das finde ich auch sehr wichtig. Freude am gemeinsamen Arbeiten ist das A und O.

    Ich bin da der Meinung von Liv.
    Ich würde auch eher versuchen, es gar nicht so weit kommen zu lassen. Mein Rüde hat dieses Verhalten bis ins Junghundealter mitgenommen. Da hatte er dann schon 25 Kg und so einen hält man dann nicht mal eben mit Handschuhen eine Weile fest. Zumal er mich da auch schon richtig verletzt hat (Welpenzähne gehen einfach fix durch die Haut =/).

    Aufgetreten sind diese Situationen auf dem Hundeplatz, wenn er Übungen nicht sofort verstanden hat oder arbeiten musste, wenn die anderen Hunde auf dem Nebenplatz zB spielten. Reiner Frust und an mir hat er ihn dann ausgelassen. Ich habe ihn dann für 3-4 Monate komplett vom Platz runter genommen, bin nur zum Rumsitzen und Kaffeetrinken dahin und habe ansonsten alles ganz ruhig angehen lassen. Irgendwann war dieses Verhalten wie von selbst erledigt.

    Mit körperlichem Druck würde ich auf keinen Fall arbeiten, denn der Aussie ist ein Hund, der sich schlimmstenfalls sagt "Jetzt erst recht" und dann hat man richtig Spaß. Gerade bei diesen sehr charakterstarken Modellen (hab ja auch so eins hier sitzen), wäre ich da sehr sehr vorsichtig mit zu viel Körperlichkeit. Lieber ein Alternativverhalten zeigen und gezielt den Umgang mit Frust trainieren.

    @Anju&co: Das liegt aber auch ein bisschen an dem Temperament der Rasse, das du nicht gewöhnt bist . ;)

    So ein Labbi ist schon was anderes als ein Rotti. Die sind einfach viel gemütlicher. Ich kenne ja die Labradore aus unserer Welpen,-und Junghundegruppe (wir haben so viele, dass wir schon scherzhaft überlegt haben, einen Labrador-Club aufzumachen :P ) und die sind alle extreeeeem temperamentvoll. Ich hab so das Gefühl, die wissen manchmal gar nicht wohin mit sich vor lauter Freude, Neugierde und Bewegungsdrang. Dagegen waren meine Aussies in dem Alter totale Schlaftabletten =D.

    Naja..die letzte BH hab ich mit meinem Rüden auch versemmelt. Es gehört eben auch immer eine Portion Glück dazu und das kann man sowieso nicht beeinflussen. Je nervöser man ist, desto merkwürdiger reagiert der Hund (übrigens der Grund, warum ich zuletzt durchgefallen bin ;) ). Lieber lockerer bleiben und das alles nicht so eng sehen =).