Ich bin ja nun auch schon eine Weile im Hundesport unterwegs. Zwar im THS, aber Agility konnte ich nebenher immer gut "beobachten". Meine Mutter, die jahrelang aktiv im Hundesport war, hat wirklich was gegen Agility. Als ich ihr erzählte, dass ich mit Bliss wohl Agi machen werde, hat sie die Nase gerümpft. Sie hat eben dieses Negativbild vor Augen: Überdrehte Hunde, Hundehalter, die so ehrgeizig sind wie Eislaufmütter und ihre Hunde verheizen etc. Ich kann das sogar verstehen, denn man kommt ja teilweise schon mit Agilityleuten in Kontakt, die nen mittelschweren bis großen Knall haben und so tun, als sei das, was sie da machen Kernphysik.
Und dann klebt da meist dieser "Agility is Fun" Aufkleber aufm Heck...jaja. 
Ich nehme mir lieber Vorbilder, wie meine Vereinskollegin. Die hat ihren Hund mit nem halben Jahr aus dem Tierheim geholt und seitdem sind sie ein super Team. ich kenne niemanden, der so liebevoll und bedacht mit seinem Hund umgeht. Die zwei sind vor Kurzem in die A3 aufgestiegen und ihre Läufe sind so harmonisch, so schön anzusehen...einfach toll. So kann und sollte es sein. 
Ich merke jedenfalls, dass Bliss Freude am Agility hat und das finde ich klasse. Ob ich später wirklich auf Turnieren starte, steht in den Sternen. Ich denke, Bliss ist da fixer im Kopf als ich und wenns einer verkackt, dann bin ich das wohl
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Edit: Zum Agility als Hochleistungssport. Das hat unsere Trainerin uns direkt in der ersten Stunde klar gemacht. Finde ich sehr gut, dmait auch keiner aus den Augen verliert, was man dem Hund da eigentlich abverlangt.