Ich denke ja auch schon über Hund Nummer drei nach. So in 5 Jahren, wenn Bliss 6 und Tex (hoffentlich!) 11/12 ist, soll ein DSH-Bub einziehen. Ich guck immer schon, was mir so gefällt und hab da auch einen bestimmten Typ im Blick. In drei Jahren, werde ich mich mal auf Züchtersuche begeben^^.
Beiträge von DiemitdenAussies
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Ist es nicht eigentlich eher unnatürlich, ein immer gleiches Pensum zu haben? Es gibt sicher Hunde, denen das Sicherheit gibt, aber generell?! Hunde sind doch auch gewissen Zyklen unterzogen, haben mal gute und mal schlechte Tage, vom Besitzer mal ganz zu schweigen. Man trainiert und lastet den Hund doch nicht nur aus, man lebt doch auch ganz normal zusammen. Ich schau jeden Tag, wie ist mein Hund drauf, wie viel Zeit (und manchmal Lust..) habe ich und was muss für übergeordnete Ziele getan werden, und dann gehts los

Das halte ich für eine gute Herangehensweise.
An manchen Tagen mache ich auch nichts, außer stumm mit denen rumzulaufen, weil ich zu angespannt bin, um mit ihnen zu trainieren, oder ich selbst merke, dass es den Hunden jetzt einfach mal gut tut, einfach nur "sein" zu können. Das ist auch eine Bauchsache, finde ich.Aktuell trainiere ich mit Bliss ja für die BH. Ich habe ein Lernziel und einen Termin. Ich trainiere zwar strukturiert, ziehe aber mein Pensum nicht knallhart durch, sondern orientiere mich immer daran wie wir beide so drauf sind...
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Im Groben ging es mir darum, ob es irgendwas gibt, was es dem Hund leichter macht zu verstehen, dass ich nur noch Gast bin. Aber vielleicht habe ich zu sehr vermenschlicht...
Das denke ich auch.

Dein Hund wird das schnell kapieren und damit keine Probleme haben. -
Danke für eure Ausführungen. Ich denke auch , dass ein Hund auch mehre Tage mit weniger auskommt, aber was ist, wenn es von z.B Montag - Donnerstag nur wenig gibt und dann dafür am Freitag - Samstag volles Programm?
Machen wir ein fiktives Beispiel, was sicher so vorkommen kann. Ein Pärchen nimmt einen Australien Shepard auf. Die Frau arbeitet zu Hause und geht mit ihm 1 Stunden spazieren (insgesamt mit Pipirunden 11/2 Stunden), der Mann arbeitet in einer Firma und lastet ihn kopfmäßig, durch z.B Unterordnung eine halbe Stunde täglich aus.
Nun trennt sich das Paar und der Mann zieht weiter weg. Die Frau kann eine Stunde mit ihm Spazieren gehen, macht aber keine Kopfarbeit. Dafür ist sie immer bei ihm, also bleibt der Hund bei ihr.
Der Mann unternimmt am Freitag - Sonntag etwas mit ihm, z.B lange Spaziergänge, Hundeverein, Unterordnung. Dabei kommt er auf 3 Stunden Beschäftigung.
Ist dieses Konzept praktikabel und im Sinn des Hundes, oder wird er eher Freitag - Sonntag überfordert,während er sich die restlichen Tage langweilt? Oder kann der Hund in den ruhigen Tagen seine Batterie aufladen? Oder soll er gleich an weniger Programm gewöhnt werden.
Da grad von der Rasse meiner Wahl gesprochen wird (wird Australian Shepherd geschrieben btw:P ), kann ich dazu mal was sagen.
Meine Aussies bekommen echt unterschiedlich viel Programm. Mal wird nur Spazieren gegangen (das sind alles in allem etwa 1,5 bis maximal 2 Std pro Tag), mal gibt es zusätzlich Kopfarbeit, mal nicht. Jeder von beiden hat unter der Woche regelmäßig seinen Hundesport und zusätzlich werden beide longiert (aber nicht regelmäßig zu festen Zeiten sondern je nach gusto, Wetterlage, Anlass).
Dazu kommt, dass beide Hunde ein unterschiedliches Pensum brauchen. Mein Rüde ist nach ner Stunde THS glücklich uns zufrieden, packt sich in den Hausflur und pennt, meine Hündin geht nach dem Agi gerne noch ne Runde spazieren, um sich mal frei zu bewegen und "auszurennen". Mit der geistigen Beschäftigung ist es ähnlich. Mit der Hündin könnte ich rein theoretisch jeden Tag Unterordnung machen...fänd die immer gut. Mache ich aber nicht, weil ich das persönlich nicht für sinnvoll halte. Jeden zweiten Tag strukturiertes Training reicht vollkommen. Für den Rüden gäbe es nicht Blöderes, als wenn ich ihn jeden Tag mit Training nerven würde. Da wäre auch jeden zweiten tag zu viel. Zweimal die Woche reicht^^.Dazu muss ich auch sagen, dass meine Hunde nach ner halben Stunde "durch" sind, wenn ich richtig intensiv mit ihnen arbeite. Gerade beim Longieren.
Ich finde, man darf das mit der Auslastung nicht an Stunden festmachen. Wichtig ist für mich, so wie flying-paws geschrieben hat, dass die Hunde rassegerecht und an die Aktivität und Aufnahmebereitschaft des Hundes angepasst ausgelastet und dabei nicht überbelastet werden. Man sieht doch sehr gut, ob ein Hund ausgeglichen ist, oder nicht. Solange ich merke, dass meine Hunde einen zufriedenen Eindruck machen, gerne mit mir etwas tun, keine Erschöpfungszustände zeigen oder Fehlverhalten entwickeln, das aus zu wenig Action resultiert, ist doch alles tutti.
Zur oberen Frage: Ich würde schon sagen, dass das für den Hund so machbar ist und dass Hunde ihre "Aufladephasen" brauchen. Gerade nach anstrengenden Trainings,-oder Turniertagen. Aber auch hier ist vom Hund abhängig, wie solche Tage dann genau aussehen sollten.
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Ich war in einer ähnlichen Situation. Als ich mich zum Auszug entschied, weil ich mit meinem Studium begann, entschied ich mich dafür meine Luna (damals knapp 6 Jahre alt) bei meinen Eltern zu lassen. Der Grund dafür war zum einen, dass ich sie nicht von unserer Althündin trennen wollte, die ebenfalls noch dort lebte und zum anderen, weil sie einfach zeitlich in meiner neuen Lebenssituation viel zu kurz gekommen wäre. Mir tat das schon irgendwie ein bisschen weh, den Hund "abzugeben", denn ich war auch ihre Hauptbezugsperson aber bei meinen Eltern und in Gesellschaft mit unserer Althündin hatte sie es einfach besser.
Ich bin dann auch am Wochenende nach Hause gekommen. Da habe ich mich dann immer mit Luna beschäftigt und das fand sie ganz toll. Sie hat das schon sehr gut verstanden, dass ich nur zu Besuch war, aber verändert hat sich unsere Beziehung dadurch nicht besonders. Ich habe nur gemerkt, dass sich die Beziehung zu meiner Mutter festigte, was ja auch gut war. Hunde gewöhnen sich sehr sehr schnell an neue Bezugspersonen, auch wenn man das selbst nicht so gerne hört ;).
Im Nachhinein war das absolut richtig und vernünftig so. Für den Hund das Allerbeste. Sie konnte ja in gewohnter Umgebung bei ihren gewohnten Menschen bleiben. Und sie war ja nicht aus der Welt =).
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Kinder finde ich auch nicht so problematisch, wenn die ruhig zuschauen. Aber das Kamerateam (die bringen ja grelles Licht, Technik und viele Leute mit) und die Bekannten müssen nicht sein. Das ist einfach zu viel. Und dir Tatsache, dass der Hündin ihre Welpen direkt weggenommen werden, finde ich nicht schlimm.
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Ich verstehe den Kind-Hund-Vergleich, der in diesem Forum so oft gebracht wird, nunmal nicht.
Ein Kind versteht nunmal ab nem gewissen Punkt was da los ist, dass es Mama und Papa hat. Mensch eben.
Wo ist das Rumgetausche logisch für den Hund?
Mag ja bei einigen gut funktionieren und wenn man nen Hund hat, der das mitmacht, ok. Dann kann man das sicher tun, wobei der Hund da mit Sicherheit trotzdem Stress bei hat. Bei meinen Hunden wäre das zB undenkbar. -
bei kindern klappt es ja auch super, wieso sollte es also beim hund nicht gehen ?
Weil man Kindern sowas erklären kann und Hunden nicht. Und weil Hunde keine Menschen sind und die sich in ihrer kleinen, strukturierten Welt mit festen Bezugspersonen und in gewohnten Umgebungen ziemlich wohl fühlen. So einen Stress muss man keinem Hund antun.
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(Ich hörte jedoch, dass Mütter von Babys/Kleinkindern das auch sehr intensiv tun..)
So weit bin ich noch nicht
