Beiträge von DiemitdenAussies

    Mit Bögen habe ich bereits gearbeitet. Hat nicht gut geklappt. Bliss haben die Dinger total verunsichert, sodass sie zweimal rausgesprungen ist.

    Emma habe ich dann mehr oder weniger geklickert. Ich habe da erst mit einem Tor angefangen und dann Stange für Stange aufgebaut.

    So mache ich das ja gerade auch. Aber dabei entwickelt Bliss irgendwie keinen Trieb. Jedenfalls nicht so, wie bei den anderen Geräten. Sie latscht da durch, dann denkt sie wieder gar nicht mit und konzentriert sich nicht...
    Mir ist es halt auch super wichtig, dass sie das sauber lernt und möglichst selbstständig arbeitet. Ich habe ein wenig Sorge, dass sie mir beim "Leckerchen-Locken" zu unselbstständig wird und dann beim Slalom an mir klebt.

    Ja, mit Leckerli durchgeführt.
    Finde ich persönlich am besten, lasse sie aber auch mit Absicht langsam machen.
    Dafür habe ich sehr Slalomsichere Hunde ohne viel Training.

    Okay, danke. Werde ich auch versuchen, wenn alles andere nix wird. Da ich sie sowieso über Leckerchen belohnen muss, wäre das hier vielleicht auch sinnvoll.

    Schneller wurden meine von alleine, als sie sich fühlten.
    Habe relativ schnell auch selbstständig arbeiten lassen.
    Mache es aber gleich mit den ganzen Slalom, hat bisher super
    gekappt. Selbst bei Baasies und Alcantha, die nicht wirklich
    Agi verrückt sind

    Ich lasse sie auch viel selbstständig machen und erarbeiten. Eigentlich ist so unser ganzes Training aufgebaut. Klappt auch wunderbar. aber beim Slalom fehlt irgendwie der Trieb. Also total. Wie hast du am ganzen Slalom trainiert? Mit Leckerchen durchgeführt? Beclickt?

    Fand ich super interessant, aber jetzt habe ich das Problem, dass die Züchterin sagt ich soll die alte Hündin maßregeln, wenn sie den Kleinen in seine Schranken weist, während Thomas baumann schreibt, damit würde ich ihre Position schwächen. Bin sehr verunsichert, habe gerade einen Thread dazu eröffnet.

    Ich persönlich würde da nicht maßregeln und bin da bei Baumann.

    Wir laufen mittlerweile schon richtig tolle Sachen und die Maus achtet nun mehr auf mich. Deshalb haben wir auch am Donnerstag unsere erste gerade gestellte Welle geschafft :hurra: . Sie wird immer führiger und auch ich werde immer sicherer. Richtig toll fand ich, dass mich meine Trainerin mal mit ihrem Hund hat laufen lassen. Das war richtig genial und ich freue mich schon darauf, wenn Bliss mal auf diesem Ausbildungsstand ist. :applaus:

    ABER:

    wir hängen derweil immer noch am Slalom. :muede:
    Bliss kapiert das 2x2 und schafft auch nun vier Stangen, aber ich habe das Gefühl, dass ihr das viel zu langweilig ist. Mein Problem: Sie ist nicht so der Typ, der sich für Spielzeug umbringt und muss in der Stimmung sein, um da hinterherzuflitzen. Ist sie beim Slalom aber null. Da drömelt sie ziemlich gelangweilt herum und macht mir zu liebe mal mit. Dabei konzentriert sie sich aber oft auch nicht richtig und am Donnerstag beim Training hat sie sich plötzlich nur noch sehr schlecht von mir gelöst und mich die ganze Zeit angehimmelt. Entweder hat sie den Slalom als Gerät doch noch gar nicht richtig kapiert (was ich eigentlich nicht glaube, weil sie das zwischendurch echt ganz toll macht) oder sie findet das schlichtweg doof.
    Habt ihr da nen Tipp, wie ich sie motivieren kann?
    Soll ich nochmal bei zwei Stangen anfangen?
    Die Möglichkeit, einen Gassenslalom zu nutzen, habe ich leider nicht.
    Ich habe echt das Gefühl, dass wir da null voran kommen. Zwar habe ich mir überlegt, den Slalom als "Winterprojekt" zu nehmen, aber es ist doch irgendwie blöd zu sehen, dass alles andere wirklich toll klappt und es da irgendwie hängt.

    @Helfstyna: :bindafür: Du sprichst mir aus der Seele!

    Ich denke auch, dass das eine ganz individuelle Geschichte sein soll und muss. Jeder kennt doch seinen Hund am besten und weiß, wie viel oder wenig er braucht. Da irgendwelchen Trends aufzusitzen, die null auf die Bedürfnisse des eigenen Hundes passen, finde ich ziemlich unfair dem Tier gegenüber.

    Mir persönlich ist es wichtig, dass meine Hunde ausgelastet sind, mir aber auch nicht auf die Nerven gehen, wenn es kein Programm gibt. Das klappt hier mit dem Pensum, das wir derzeit fahren, sehr sehr gut. Ist für manche möglicherweise zu viel, für andere vielleicht sogar manchmal recht wenig (gestern gabs zB nur ne halbe Stunde Freilauf und Frisbeespielen, weil mich mein Zahnnerv wieder quält), aber für meine Hunde scheint das irgendwie ganz gut so zu passen, wie ich das Programm gestalte. Solange die zwei nicht irgendwelche negativen Verhaltensweisen zeigen (die gibt es ja in beide Richtungen), sondern hier entspannt rumliegen, wenn wir gerade nix vor haben, ist die Welt für mich in Ordnung =).

    Hallo.
    Eure Grundvoraussetzungen hören sich doch schon mal gut an.
    Zur Rassewahl:

    Im Grunde braucht es für diesen Alltag und diese Beschäftigungswünsche keine besonders aktive Rasse. Das sind alles Dinge, die ein gesunder Hund gut leisten kann.

    Zur Kinderfreundlichkeit: Das ist größtenteils eine Sache der Erziehung und des Managements der Eltern. ich würde dennoch hier zu keiner Rasse mit einer niedrigen Reizschwelle, wie sie viele Arbeitsrassen haben, raten. Außerdem würde ich die schweren Rassen (zB Berner Sennen) nicht empfehlen, weil der Hund ja scheinbar als Laufpartner dienen soll. Die Berner, die ich so kenne, haben es lieber etwas gemütlicher ;).

    Was haltet ihr denn vom Spitz (zB Wolfs,-oder Mittelspitz)? Das sind unternehmungslustige Hunde, die wachen und sehr gelehrig sind. Ich hatte selbst einen Spitzmix. Das war ein ganz wunderbarer Hund und durchaus auch familiengeeignet.

    Unter gesunder Rasse verstehe ich, daß man nicht dauernd beim TA hockt.
    Der Airedale gehört für mich zu den gesunden Rassehunden. Ich mußte mit meinen Hunden, wenn überhaupt, nur zum Impfen zum TA.
    Das änderte sich erst im höheren Alter, so mit 10 Jahren, dann kamen die typischen Alterserscheinungen.

    Im großen und ganzen ist der Airedale eine gesunde Rasse, die nicht selten 15-17 Jahre alt wird.

    Die Aussies, die ich kenne, sind nur selten beim TA. Auch meine eigenen. Und wenn, dann meist wegen irgendwelchen Unfällen oder sowas wie nem Zwingerhusten. Nach dem, was ich hier so gelesen habe, gilt der Aussie wohl nicht als gesunde Rasse, weil es Erbkrankheiten gibt. Die hat man aber meines Empfindens nach (bisher) sehr gut im Griff, sodass die Aussies, mit denen ich zu tun hatte, tatsächlich quietschfidele Hundchen waren. Ich erinnere mich an nur einen mit ner schweren HD. Und mit etwa 13-15 Jahren ist die Lebenserwartung auch okay.