Ich würde mir gut überlegen, ob der Aussie die passende Rasse für die Therapiehundearbeit ist. Es mag vereinzelt (!) geeignete Exemplare geben, aber da gibt es deutlich besser veranlagte Rassen. Intelligent sind sie, aber auch reizempfindlich und mit einem nicht unbeachtlichen Aggressionspotenzial mit Schutz,-und Wachtrieb ausgestattet. Es gibt genug intelligente Rassen mit gemäßigtem Temperament, die den Job besser machen könnten.
Und dann wäre das mit der Zankerei auch ein Punkt, der mich beunruhigen würde bei dem Größenunterschied. Mit sieben Monaten ist der Aussie lange noch nicht "fertig". Da kommt noch mehr Masse und Selbstbewusstsein hinzu. Ressourcenverteidigung ist beim Aussie durchaus nicht untypisch und das sind keine Hunde, die lieber mal um des lieben Friedens willen den Kürzeren ziehen. das bedeutet viel Management und Kontrolle deinerseits.
Na ja, der Größenunterschied ist schon beachtlich, so dass ich die Hunde auf keinem Fall unkontrolliert alleine zusammen lassen würde. Da würde ich strikt abtrennen.
Bist Du dagegen zuhause können die Beiden gut zusammen sein. Allerdings hege ich den Verdacht, dass die Hündin sehr ihre Ressourcen verteidigt und das kann durchaus auch mal zu Ungunsten des kleineren Hundes ausfallen.
Da schließe ich mich an und würde mich allein deshalb nach einer kleineren, "netteren" Rasse umsehen. Aussies spielen übrigens in der Regel auch sehr körperbetont und da kann bei kleinen, zierlichen Hündchen schnell mal allein aus Versehen etwas passieren...
Für mich hört sich das nach einer sehr explosiven Kombi an. Würde ich nochmal schwer überdenken.
Btw: Es heißt AustraliAn Shepherd ![]()