Welpentreff nach 10 Minuten abgebrochen, weil Holly sich beim kurzen Warten so heftig rein gesteigert hat, dass sie um sich gebissen (Ergo mich) hat.
Ohje
Wie kommt das? Wie war denn die Situation genau?
Welpentreff nach 10 Minuten abgebrochen, weil Holly sich beim kurzen Warten so heftig rein gesteigert hat, dass sie um sich gebissen (Ergo mich) hat.
Ohje
Wie kommt das? Wie war denn die Situation genau?
Hallo,
wir haben son Verein, der 2x in der Woche " Gästestunden " anbietet - also mit Anmeldung kann man dort mit Hundeportlern trainieren.
Wenn die um ein bestimmtes Problem wissen, bleibt da auch mal einer bei Hund und Halter und schaut sich das an, gibt aktiven Rat und hilft. Kostet - für deren Vereinskasse - 5 Euro die Stunde. Wenn gefällt bleibt man einfach länger im Verein.
Die freuen sich über jeden Hund dem sie helfen können.
Hab da prima Welpenschule gehabt.
LG Ramona
Das ist in unserem Verein auch so. Aber es ist eben meiner Erfahrung nach überhaupt nicht die Regel.
Problemhunde...also richtige Problemhunde...nehmen wir trotzdem nicht. Das sollen lieber Spezialisten machen (an die wir gerne weiter vermitteln).
Bliss ist mittlerweile auch kein Hund mehr, den ich ohne weiteres in jede Hundegruppe reinpacken würde. Sie ist nicht grundsätzlich unverträglich, aber auch eine Spielverderberin, die gerne maßregelt. Das hat sie von ihrer Mama. Wenn die die Bühne betritt, ist auch Ruhe im Karton
. Das habe ich neulich auf dem Nachzuchttreffen wieder erlebt. Mama kommt dazu und die Bande hütet sich sofort vor Fehltritten oder zu wildem Spiel. Bei Bliss setze ich ab einem gewissen Punkt auch ne Grenze und nehme sie raus, weil sie nämlich dann tatsächlich irgendwann nicht mehr nett, sondern nur noch ätzend und bratzig ist. Dann rufe ich ran, Leine sie an, lasse sie abliegen und sie fährt langsam runter. Ich lasse sie dann einfach nicht in den blöden Zustand kommen und ich weiß eben auch, dass sie ein Hund ist, auf den man immer ein Auge haben muss, sonst verselbstständigt sie sich schnell...
Was sich mittlerweile gebessert hat (auch merklich seit der dritten Läufigkeit vor einem Monat), sind die Hundebegegnungen. Sie geht nicht mehr sofort auf jede Konfrontation ein und lässt sich auch gut wieder runterholen. Auf dem Hundeplatz interessieren sie fremde Hunde auch überhaupt nicht (mehr). Kurz bevor sie läufig wurde, war das nochmal ein riesen Thema und sie hat sich extrem ablenken lassen, sobald Fremdhunde auf ihrem Radar erschienen sind.
Heute hat sie am Verein ne Stunde im Auto bei offener Kofferraumklappe gewartet, Hunde und Menschen sind am Auto und direkt an ihrer Nase vorbei und Bliss war brav. Dann habe ich sie rausgeholt und sie ist mit mir ganz problemlos an lockerer Leine durch die vielen Hunde gelaufen, obwohl sie von Zweien sogar angemacht wurde.
Fand ich ganz toll und gibt mir Hoffnung. Diese kurze Pöbelei war wohl wirklich nur ne Unsicherheitsgeschichte. Seit der letzten Läufigkeit ist sie im Ganzen selbstbewusster und gelassener geworden.
Kennt ihr das?
Ihr würdet gerne was bestellen (weil soo schöööö), aber euer Gewissen haut dazwischen und schreit: "Du brauuuuuchst das niiiiicht!"
Ich habe das bei den hübschen Halsbändern und Leinen jedes Mal, wenn ich hier in den Thread gucke. Dann denke ich mir auch, dass dieses oder jenes an einem meiner Hunde sicher total klasse aussehen würde, aber ich weiß genau, dass ich die Sachen nicht benutzen würde und bestelle (wieder) nix. Die Agileine von Bliss war allerdings schon im Einsatz. Sowas hatte ich ja noch nicht
.
Für Euch als Anfänger wird das sicher nicht reichen, aber alle 2 -3 Wochen eine Trainerstunden sollten drin sein. Permanenter Stress macht krank, sonst tragt Ihr das Geld halt zum Tierarzt.
Das finde ich auch. Und die 80 - 100 Euro sind dann gut investiert.
Ich würde Dir statt einen Trainer einen Hundeverein empfehlen. Dort zahlst Du einmalig Deinen Jahresbeitrag - der ist finanziell erträglich - und Du bekommst dort alle erdenkliche Hilfe die Du brauchst.
DAS ist aber enorme Glückssache, denn nicht alle Hundevereine bieten a) Erziehungskurse und b) gute davon. Und im Übrigen glaube ich nicht, dass dem Problem damit beizukommen ist. Angsthunde sind ja nochmal was anderes, als ein Junghund, der auf Durchzug stellt, frühes Jagdverhalten oder Leinenpöbelei. Da sind Einzelstunden und Alltagsbegleitung nötig. Und welcher Ehrenamtler kann/will das leisten?
Das ist falsch. Normalerweise bekommt er sich vor Freude garnicht mehr ein und man ist 5 minuten mit dem Hundebegrüßen beschäftigt.
Nein ist es nicht. Es reicht bei manchen Hunden eine einzige (!) Fehlverknüpfung aus, um dieses Verhalten hervorzurufen. Ihr scheint ja generell sehr viel mit ihm zu schimpfen. So unwahrscheinlich ist das deshalb nicht, denn irgendwann kommt der Punkt, an dem der Hund (in diesem Fall sogar ein Angsthund mit Deprivationsschäden) einfach keinen Bock mehr auf euch hat und lieber direkt das Weite sucht.
Naja, es geht aber ganz einfach nicht, ich kann keine 500-1000€ sparen (wenn das denn reicht) um sie für einen Hundetrainer auszugeben.Empfehl mir lieber ein gutes Buch, denn einen Trainer werde ich ganz einfach nicht bezahlen.
Ich empfehle hier gar nichts, weil es dem Hund nicht helfen wird, wenn ihr (Hundeanfänger) in Eigenregie nach Buchvorlage an ihm herumdoktert. Da würde ich dann eher empfehlen, das Tier an jemanden abzugeben, der ihm gerecht werden kann, wenn die Bereitschaft, professionellen Rat zu suchen, bei euch so gar nicht da ist...
Ihr habt nun mal scheinbar einen sehr schwierigen, anspruchsvollen Hund und seid damit überfordert. Da hilft euch ein Buch der Welt...
Ansonsten: Das was @Nutshell sagt.
Zu der von mir vorgeworfenen Dreistigkeit. Wir haben ihn bei frischer Tat ertappt, er hat das schon gemacht wenn wir nur mal 10 min weg waren zum einkaufen. Das letzte mal ist er als wir nach Hause kamen (wieder nach 10 min) sofort ins schlafzimmer unters Bett (da schläft er auch) gegangen. Das heißt für mich er wusste, dass er das was er gemacht hat besser hätte nicht machen sollen.
Für mich heißt das, dass der Hund euer Heimkommen mit nem Donnerwetter verbindet. Passiert blitzschnell bei sensiblen Hunden. Besonders bei welchen, die nicht unbedingt positive Erfahrungen mit Menschen machen konnten. Hat aber nix damit zu tun, dass er von irgendeinem Regelverstoß was weiß.
Mal ein Beispiel warum mich manche dinge so zur weißglut treiben.
Als Alex relativ neu bei uns war hatte er einmal einen meiner Schuhe zerbissen,
daraufhin hat er einmal ärger bekommen und hat es nie wieder gemacht, er nimmt sich zwar nen Schuh aber
er lässt in grundsätzlich ganz. Deswegen fällt es mir einfach schwer zu verstehen wieso es mit anderen Sachen nicht auch so klappt.
Naja..Son Hund muss auch erstmal verstehen, dass gewisse Sachen für ihn tabu sind. Hast du ihm da scheinbar sehr deutlich gemacht. Vielleicht sind Schuhe für ihn aber auch gar nicht so mega interessant und es war einfach Zufall, dass er den geschreddert hat und nicht irgendetwas anderes. Futterressourcen sind für manche Hunde sehr sehr wertvoll und können nicht mit anderen Dingen verglichen werden.
Der oft erwähnte Hundetrainer. Wir haben schlicht und ergreifend kein Geld dafür,
der Hund ist gut versorgt, bekommt gutes Futter und für den Tierarzt lege ich jeden Monat was zur Seite.
Aber wenn ich mir die Preise für einen Hundertrainer ansehe, vorallem für Angsthunde bzw. nicht standard Fälle,
ich kann dem ganz einfach keine 40-50€ die Stunde zahlen, es ist leider nicht möglich. Daher müssen wir das selbst in die Hand nehmen und über Unterstürzung würde ich mich da sehr freuen.
Das wird aber so nicht funktionieren. Das kann ich euch leider jetzt schon versprechen. Meiner Meinung nach ist der Gang zum Hundetrainer in einem Fall wie eurem, wo es wirklich an Hundeverständnis und Ideen fehlt, unerlässlich. Ein Forum kann und darf in solchen Fällen keine Hilfe sein. Das muss sich jemand vor Ort anschauen und euch dann beraten, das Verhalten des Hundes erklären und mit euch daran arbeiten.
Weil:
Ich finde die Vorschläge zur Angst sehr gut, vllt wird es wirklich am meisten was bringen wenn wir erstmal daran Arbeiten. Nur weiß ich nicht wie
Jedes laute Geräusch erschreckt ihn, Gassi gehen ist eigentlich nur in Verkehsberuhigten Zonen möglich, weil er eine Art Panik vor Autos hat, wenn wir an einer Hauptstraße entlang laufen fängt er an wie wild an der Leine zu zerren und möchte eigentlich nur die Flucht ergreifen. In der Ubahn hat er trotz mindestens 200 Fahrten immer noch tiereische Angst und zittert am ganzen Körper. Eine Sache die ich vergessen habe zu erwähnen, er stammt aus einem Polnischen Tierheim, die im Anfangspost erwähnte Dame hatte ihn da her, er soll vorher in einer schrecklichen Familie gelebt haben, in der er geschlagen und misshandelt wurde. Ich denke das diese Info von Bedeutung sein könnte, da er anscheinend schon als Welpe sehr schlecht behandelt wurde. Er hat als Welpe wohl garnichts zu sehen bekommen, also sachen wie Autos usw. meiner Meinung nach rührt die extreme Angst daher, weil er viele Dinge als Welpe wohl nie zu gesicht bekommen hat.
Diese Sachen sind nicht mal eben so "wegerzogen". Bitte sucht euch unbedingt einen Trainer!!!! da würde ich lieber vorerst anderswo sparen, als dem Hund so ein Leben zuzumuten!
Dafür könnte ich unseres auch mal missbrauchen, der Herr des Hauses benutzt es nämlich nicht (was ich ihm vorher gesagt habe, aber man musste ja 400€ dafür ausgeben... )
Du kannst ihn doch darauf anleinen ![]()
Radfahren tun hier nur die Hartgesottenen. Hier gibt es keine 50 Meter geraden Weg. Deshalb kommt das einfach nicht in Frage. Da wo es ginge, auf einer umgebauten Bahntrasse, ist mir zu viel los (klar, weil da die Leute ihre Radfahr-Gelüste ausleben) und ich müsste erstmal dahin kommen...
Was gut klappt ist joggen. Aber das kann ich leider wegen meines kaputten Knöchels auch nicht regelmäßig. Da sind nämlich auch die vielen Anstiege das Problem. Da meine Hunde aber viel freilaufen, können sie auch verknusen, mal nicht traben zu können, wenn sie an die Leine müssen.
Würde ich irgendwo wohnen, wo es flacher ist, würde ich wohl auch viel radeln. Macht mir nämlich eigentlich ziemlich viel Spaß ![]()