Beiträge von DiemitdenAussies

    Naja, 18 Stunden pro Tag schläft/döst ein gesunder Hund sowieso und die beiden sind ja am Abend und in der Nacht zuhause und der Hund hätte Gesellschaft und Ansprache. Klar für einen jungen, aktiven Hund einer Arbeitshunderasse wäre das zu wenig, aber es gibt genug ruhigere Exemplare, die mit so einem Leben gut klar kommen.

    Aber nicht, wenn dann ne nur eine halbe Stunde Bewegung und Beschäftigung mit dem Hund folgt. Ich finde es schon ziemlich übel, wenn ein Hund nur am Wochenende richtig rauskommt und beschäftigt wird. Egal welcher Rasse er angehört.

    Mich würde interessieren, wie weit die Zucht bei den Züchtern von @danimonster und @Zorro07 ist. So wie ich das verstanden habe, geht es bei beiden über die F1 hinaus. Und wird wirklich auf eine neue Rasse gezielt oder wohin soll der Weg führen? Gibt es Zusammenarbeiten von Züchtern untereinander und z.B. Vorgaben wie nach der F1 weiter verpaart wird (also ob man z.B. die Doodles untereinander weiter verpaart oder bei danimonsters Welpen wurde ja wieder mit Pudel verpaart)?

    Interessanter Ansatz. Mich würde auch interessieren, wie man da weiterzüchtet und nach welchen Kriterien. Auf was werden die Hunde untersucht? Gibt es oder entsteht ein Rassestandard? Mit welchen Hunden wird weitergezüchtet? Wann ist ein Doodle "zuchttauglich"?

    Ich stimme @AlinMaus zu und sehe in eurem Leben leider auch keinen Hund.
    So wie du euren Alltag beschrieben hast, wird der Hund zwangsläufig zu kurz kommen, egal für welche Rasse ihr euch entscheidet.

    sodass wir leider davon ausgehen müssten, dass der Hund 4-7 Stunden pro Tag alleine wäre.

    Das morgendliche und abendliche Gassi-Gehen ist kein Problem, auch Nachmittags sollte sich eine halbe Stunde Zeit finden lassen, aber für mehr wird es voraussichtlich wohl schwierig werden, sodass die große Bewegung auf das Wochenende verschoben werden müsste.

    Finde ich in der Kombination wirklich nicht gut.
    Wenn es hieße: er Hund ist 4-7 Stunden alleine, bekommt aber täglich Beschäftigung und Bewegung im normalen Rahmen (so 2-4 Stunden), würde ich nichts sagen. Aber morgens und abends Gassi und eine halbe Stunde nachmittags finde ich furchtbar.
    Ihr scheint auch bei eurem eigenen Training keine Abstriche machen zu wollen zugunsten des Hundes und dann finde ich die Hundehaltung schon extrem egoistisch.

    Die Kosten sind halt auch so ein Punkt. Es geht ja nicht nur um Anschaffung und Futter. Eventuell kämen Kosten für einen Hundetrainer/Hundeschule auf euch zu und ihr müsst den Hund bei der Stadt melden und Steuern für ihn entrichten. Außerdem muss er versichert werden und es muss Geld für eventuelle Tierarztbesuche da sein. Eventuell fallen bei diesem Alltag auch Kosten für einen Hundesitter an.

    Und zuletzt: Ein Hund ist ein Hund und wird deshalb nicht riechen wie ein frisch gewickeltes, gepudertes Baby.

    Aber auch, ob man bei erzogenen Hunden trotzdem ein Leben lang sieht, mit welchen Baustellen der Hund einst Probleme hatte?

    Also mit Tex hatte ich sehr viele Baustellen.
    Jetzt nichts, was Dressur betrifft. Aber Alltagskram wie etwa Frustrationstoleranz und Impulskontrolle.
    Davon sieht man jetzt absolut nix mehr. Mir will das auch niemand glauben, dass dieser freundliche, brave Rüde mal ein echtes Problempaket war und gerne mal seinen Frust mit den Zähnen an mir abgebaut hat oder bei Bewegungsreizen schreiend in der Leine stand. Heute ist er wirklich unkompliziert.

    Zum Arbeiten ohne Belohnung: Für sehr gute Leistung werden meine Hunde auch sehr hochwertig belohnt. Für etwas schlechtere Leistung wird auch die Belohnung minderwertiger. Anstatt der tollen, fliegenden Leberwursttube oder des Spielis gibt es bei schlechter ausgeführten Übungen dann halt nur ein langweiliges Trockenfutterbröckchen oder ein schlichtes "gut" von mir. Bei mangelhaft ausgeführten Kommandos gibt es den Fehlermarker "Schade". Das führt schon dazu, dass sie sich mehr anstrengen und das wird dann natürlich wieder mit hochwertigeren Leckerli belohnt.

    Meine Hündin, die nach einigen doofen Erlebnissen mittlerweile ein kleines Problem mit Hundekontakten an der Leine hat, belohne ich zB fürs Orientieren an mir, für das ruhige Verhalten in Anwesenheit anderer Hunde etc. Tex wird in solchen Momenten nicht belohnt. Für den ist das nämlich kein Akt. ;). Den belohne ich wiederum in anderen Momenten eher und vor allem anders, als Bliss. Zum Beispiel bekommt er für jede Orientierung an mir, wenn er frei läuft, jedes Mal positive Rückmeldung in Form eines Leckerchens. Ist halt ein sehr selbstständiger Typ und ich möchte, dass er regelmäßig nach mir schaut. Bliss schaut von sich aus sehr viel, was ich so treibe, und wird deshalb "nur" verbal belohnt.

    Ich passe mein Belohnungsverhalten schon sehr stark an den jeweiligen Hund an. Aber ich bin grundsätzlich eher der Typ HH, der viel belohnt und viel Zuspruch gibt.

    Ich muss mal grad etwas loswerden, worüber ich mich schon einige Zeit lang wirklich freue.
    Bliss spielt endlich mit mir! :applaus: :hurra:
    Seit ihrem Einzug vor etwas über einem Jahr habe ich immer versucht, ihr das Spielen mit mir "beizubringen". Sie hat alleine immer super toll gespielt, aber das Spielzeug am Anfang sofort fallenlassen, wenn ich es angefasst habe. Von ihrer Vorbesitzerin schien sie das einfach nicht zu kennen. Mittlerweile ist das anders. Die Maus spielt richtig toll. Ich kann mit ihr zergeln, sie apportiert den Ball und fordert mich sogar zwischendurch auf, indem sie mir ein Zergel oder einen Ball in den Schoß wirft. Auch Tex fordert sie mittlerweile oft auf die selber Weise auf. Ich finde das total schön, denn ihr scheint das nun richtig viel Spaß zu machen. =)

    Ab wann ist für euch eigentlich ein Hund Senior? Klar ist das von Rasse zu Rasse unterschiedlich, aber wenn man wie ich 2 Mixe hat, wonach richtet ihr euch da?

    Das kommt für mich sehr stark auf den Hund an. Es gibt Hunde, die werden schneller "alt" als andere und manche sind noch ewig fit wie ein Jungspund. Bei Tex denke ich, kann ich so ab 9 Jahren von Senior sprechen. Er hat ja jetzt schon ein graues Schnütchen und man merkt, dass er es zunehmend ruhiger angehen lässt. Dabei ist er eigentlich überhaupt noch nicht alt.

    Er wird im Januar erst sieben. Er darf dann noch ungefähr ein Jahr THS im jetzigen Rahmen machen. Dann, mit 8 Jahren, werde ich langsam anfangen, zumindest die Sprünge zu reduzieren. Er ist ja nun auch mit 58 cm und 28 kg nicht der leichteste Aussie^^. Danach werde ich ihn aber noch weiterhin am großen Kreis zu longieren, tricksen und mit ihm im Rally Obedience starten. Da beginnt die Seniorenklasse ab 8 Jahren und ich kann mir schon vorstellen, dass er diesen Sport noch bis ins hohe Alter freudig ausüben wird.

    Am 18. möchte sich meine Mutter eine 10 Monate junge Aussiehündin anschauen. Die derzeitige Besitzerin kann dem Hund nicht gerecht werden. Die Hündin entwickelt langsam Fehlverhalten und die Besitzerin hat mittlerweile Angst vor ihr. Die Trainerin, eine langjährige Bekannte meiner Mutter und mir, sprach uns an, ob wir uns nicht vorstellen könnten, die Hündin zu nehmen, denn abgeben möchte die Besitzerin sie auf jeden Fall. Sie bekam die Hündin von ihren Söhnen geschenkt. Die Hündin sei eigentlich ein netter Hund, der auch Grundgehorsam habe und sich eher unterwürfig anderen Hunden gegenüber zeige, so unsere Bekannte. Sie fügt sich gerne ein und ordnet sich lieber unter, als zu führen.
    Meine Mutter sucht gerade sowieso nach einem Hund. Unser Hundeömchen ist vor einigen Monaten verstorben. Sie "leiht" sich zwar schonmal meinen Rüden, möchte aber gerne wieder einen eignen Hund haben, mit dem sie auch im Verein aktiv sein kann.

    @pardalisa : Da XD

    Ich bin auch skeptisch was die Motive hinter solch einer Zucht angeht und befürchte da ähnliches wie Aeleon und Quebec.
    Und ob man dann eine Zucht unterstützen möchte die als Hauptanliegen hat "Hauptsache keine Kanten mehr" ist dann eben so ne Sache und dass da die Meinungen stark auseinandergehen für mich nicht weiter verwunderlich.

    Ich glaube halt, dass da, wo die einen Kanten weggezüchtet werden, neue Kanten auftauchen werden. Ich sehe das bei den Aussies. Da wollte man in einigen Linien weniger Trieb. Jetzt hat man mitunter nicht nur triebschwache, sondern auch unsichere Hunde, die sich nicht oder nur sehr schlecht im Griff haben. Und da bin ich eigentlich mal sehr gespannt, wie sich das bei den Doodles entwickelt. Ich denke nämlich nicht, dass es auf Dauer möglich ist, nur all die guten Eigenschaften der Ausgangsrassen weiterzugeben und damit eben einen Allerweltshund und Kanten zu erschaffen. Da werden auch Negativfaktoren auftauchen. Beim Doodle denke ich da zB an Hibbeligkeit und Jagdtrieb.