Beiträge von DiemitdenAussies

    Bei uns war es so:
    Als ich Bliss angeschaut habe ich Tex direkt mitgenommen, um zu schauen, wie die beiden sich so verstehen. Dann eine Woche später abgeholt und dafür gesorgt, dass so wenig wie möglich Konfliktpotenzial für den Anfang da ist. Also keine Spielis oder Kauzeug, was rumliegt, getrennte Fütterung am Anfang, fest zugewiesene Plätze etc. Das hat sehr gut funktioniert. Zu Beginn sind sie zwei oder dreimal kurz aneinandergerappelt wegen Kleinigkeiten. Zum Beispiel weil Bliss irgendwann meinte, sie müsste mal die Nase in Tex' Napf stecken, während er frisst. Das kam seitdem auch nicht mehr vor.
    Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass Tex sich vernachlässigt fühlte. Er war schnell sehr zufrieden mit der Situation und hat die Anwesenheit eines neuen Hundes total genossen. Die beiden haben sich sehr schnell aneinander gehängt. dass die Bindung zwischen mir und Tex gelitten hätte oder Bliss sich eher an Tex gehängt hätte, als an mich, kann ich nicht sagen. Wir sind irgendwie ein Dreierteam, dass untereinander sehr eng verbunden ist.

    Meine wollen nach langen Regenperioden zum Glück irgendwann nicht mehr raus.
    Die kotzt das irgendwann genauso an wie mich, ständig nass zu sein. Gerade Bliss mag das ja sowieso nicht. An solchen Tagen, an denen wir alle drei den Regen über haben, beschäftige ich sie dann auch mal drinnen mit irgendwas Lustigem. Einen neuen Trick lernen, kleine Suchspiele, Kommandos festigen, Balanceübungen fürs Körpergefühl etc...damit sind die dann auch zufrieden.
    Und am nächsten Tag kann man sich dann auch weder mutig dem Schmuddelwetter stellen. :D

    Ich binde meine Hunde nirgendwo an. Zum einen weiß man nicht, wer des Weges kommt und sich dem Hund eventuell (mit guten oder bösen Absichten) ungefragt nähert und zum anderen kann ich nicht zu 100% sagen, wie sie reagieren würden, wenn ein Fremder sie ohne mein Beisein bedrängt. Beide sind nicht aggressiv, beide setzen Unsicherheit Menschen gegenüber nicht nach vorne um, sondern weichen eher. Aber das kann ich auch nur von Situationen sagen, in denen ich dabei bin. Ich weiß nicht, was meine Hündin tun würde, die doch eher reserviert ist, wenn sie angebunden in so eine Konfliktsituation ohne Ausweg käme. Vermutlich würde sie dann irgendwann aus Hilflosigkeit tatsächlich nach vorne gehen. Viele wollen sie anfassen, weil sie so niedlich aussieht mit dem Stehohr und ihrem Puppengesicht. Aber sie will das überhaupt nicht und entzieht sich lieber. Der Rüde ist da etwas leidensfähiger. Aber auch da weiß ich nicht, wann der Bogen überspannt wäre, wenn er nicht wegkann.
    Deshalb lasse ich meine Hunde zuhause. Wenn es die Temperaturen zulassen und ich nur kurz in den Supermarkt reinspringe, warten sie problemlos im Auto. Ist auch ganz praktisch. Da sind sie wiederum die beste Alarmanlage der Welt :P.

    Mit meinen kann man gut im Bett schlafen. Bliss liegt erst einen Moment auf meinem Bauch und wenn sie dann ganz müde ist, wandert sie in die rechte Ecke ans Kopfende ab, rollt sich klitzeklein in den Kissen ein und schläft. Nachts wechselt sie die Position. Dann liegt sie zwischendurch in ihrer Box oder bei mir am Fußende.

    Da liegt sie ganz klitzeklein:

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    Tex liegt meiste zuerst am Fußende und dann auf dem Boden. Manchmal liegt er auch lang ausgestreckt neben mir auf dem Rücken.

    Beide nehmen irgendwie nie viel Platz weg und ich kann mich eigentlich immer frei bewegen.

    Aber es sind doch täglich keine zwei Stunden für den Hund übrig...
    Oder habe ich das falsch verstanden?

    Das klingt für mich jedenfalls nicht danach:

    Das morgendliche und abendliche Gassi-Gehen ist kein Problem, auch Nachmittags sollte sich eine halbe Stunde Zeit finden lassen, aber für mehr wird es voraussichtlich wohl schwierig werden, sodass die große Bewegung auf das Wochenende verschoben werden müsste.