Aber die Aussies die ich da erlebe machen auf mich einfach den Eindruck, als wäre das nur schwierig bis gar nicht zu beheben. Ich bin da natürlich auch kein Experte, aber ich sehe ja, was die Besitzer versuchen und wie es auf den Hund wirkt.
Das Problem ist, dass man da von Beginn an drauf achten muss. Sprich: Den Hund sofort runterregeln, wenn er im frühen Training Tendenzen zum Freidrehen neigt und dann klare Ruherituale einführen . Und naja...wenn man das halt jahrelang versäumt und es total geil findet, wie sich der Hund vor lauter Arbeitswille fast überschlägt und das dann noch fördert, kommt man natürlich irgendwann ins Schwimmen. Den Fehler zu beheben ist nämlich tatsächlich schwieriger, als ihn von Anfang an zu verhüten. ist natürlich dann etwas schwieriger im Training und es dauert länger. Mit meinem Rüden war ich erst nach zwei Jahren THS Training in der Lage, nen schnellen Hindernislauf zu machen. Früher gings einfach nicht, weil der ab einem gewissen Punkt glänzende Augen bekommen hat und total drüber war. Also wieder runterregeln. Jetzt habe ich einen sehr sauber laufenden, motivierten Hund, der nicht einen Ton von sich gibt. Hat halt länger gedauert, als bei anderen. Und darauf haben eben viele überhaupt keine Lust.
Ich finde es gut, wenn der Hund aus dem Sport genommen wird.
Aber solche FT Labradore werden doch sicherlich auch eher in Hände von Leuten gegeben, die dann auch wirkich Dummy-Arbeit machen wollen, oder?
Also ich habe bereits drei kennengelernt, die nicht in den Dummy Sport gehen werden. Das sind ganz tolle Hunde. ich bin sonst wirklich kein Labbi-Fan, aber die gefielen mir alle von ihrer Arbeitsweise her.