bisher hat das mit dem abends etwas zustecken ja super funktioniert. Zwei Wochen gab es kein Gekotze. Und heute morgen plötzlich wieder...ich finde das einfach so komisch.
Beiträge von DiemitdenAussies
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achso ok, Sport ist für mich halt keine Arbeit.
Wieso denn das?

Für den Hund jedenfalls schon...Ich finde es schade dass der Eindruck entstanden ist, dass man für ein bisschen Sport gleich eine Arbeitsmaschine braucht. Jeder gesunde Hund sollte Sport machen können. Ein Individuum zu erwischen welches daran keinen Spaß hat kann immer passieren.
Dem ist so. Aber wenn ich mir eine aktive Rasse aussuche, weil ich gerne Hundesport mache, dann möchte ich da auch Spaß dran haben und keinen Hund, den man sonstwie motivieren muss, damit man zu was kommt. Ich bin eher kein Truniertyp, sondern mache mit meinen Hunden hauptsächlich Sport, weil es mir Spaß macht und weil ich meine Hunde beschäftigen möchte. Trotzdem möchte ich, dass mein Hund dabei gut lenkbar ist, kooperativ ist, Trieb entwickelt, freudig ist. Und danach suche ich mit meinen Hund aus. Das geht nunmal nur über Nachweise. dass die Elterntiere dann Wesenstechnisch trotzdem stimmen müssen, ist ja selbstverständlich. Natürlich sind auch unter Showlinienhunden solche zu finden, die gerne arbeiten, aber das ist doch eher ein Glücksgriff und ein Kauf ins Blaue. Genauso wie bei jeder anderen Rasse auch.
Ich erlebe die Arbeitslinienhunde auch gar nicht als "Arbeitsmaschinen". Das sind sehr ausgewogene Charaktere. Manche hüten, andere machen Hundesport. Alle sind sehr zufrieden mit ihrem Programm.
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gebt ihr morgens nur einen Snack oder eine halbe Tagesration?
Sie bekommt morgend die Hälfte der Tagesration. Sie bekommt allerdings zwischendurch einige Leckerchen, weil ich doch täglich mit ihr irgendwas trainiere. So richtig leer wird der Magen deshalb bei ihr auch tagsüber nicht. Das Problem taucht auch immer nur am nächsten Morgen auf. Tagsüber gab es das noch nie.
Sonst nach dem Spucken nix hinterherschieben, ist ja keine Magensäure mehr da. Sonst könnte das die Produktion weiter anregen, so meine ganz persönliche Theorie
Hier hört das Spucken erst auf, wenn der Magen wieder was zu arbeiten hat. Ich gebe ihr dann ein paar weiche Leckerli oder nen Zwieback und dann schläft sie erleichtert weiter.
Ich halte sie futtertechnisch auch eher klein, muss ich sagen. Es gibt ja viel nebenbei. Leckerli, Kaukram... Vielleicht abends doch noch ne Miniration dranhängen? Ist irgendwie ein Rätsel, weil es so plötzlich auftrat.
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Vorprellen konnte ich bei Bliss dadurch verhindern (und sie hatte die Tendenz eine Weile), dass ich sie eine Weile konsequent und nach sehr wenigen Schritten immer stehend ans Bein belohnt habe. Also genau in der Position, in der ich sie auch während der Fußarbeit haben wollte. Ich habe allerdings die Fußarbeit aus der GS mit dem Clicker aufgebaut und nicht über Futtertreiben gearbeitet. Ob diese Belohnungsmethode bei anderen Aufbauten dann auch funktioniert, weiß ich nicht.

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*Grübel* Bliss hat plötzlich ein Problem mit Hungerkotzen.
Morgens nach dem Aufstehen gibts Happa und nachmittags nach dem großen Gang (spätestens 17 Uhr). Und seit ein paar Wochen kommt es zwischendurch vor, dass sie morgens zwischen vier und sechs Uhr aufwacht und gelbes Zeug kotzt. Das gab es vorher nie. Habt ihr eine Idee, wie man das beheben könnte? Ich habe ihr jetzt immer abends noch ne handvoll Knusperkram hingelegt und das klappte gut. Heute morgen hat sie trotz Knusperkram wieder gekotzt.
Weiß jemand was? -
Nein Arbeit ist nicht unbedingt am Vieh, sondern auch andere Sportarten wo sie vernünftig gefördert werden.
Eben. und wenn ich schwarz auf weiß habe, dass die Hunde in der Lage sind, gewisse Leistungen zu erbringen, dann ist das für mich ein Nachweis von Trainierbarkeit, Kooperationsbereitschaft und Wesensfestigkeit. Und genau diese Trainierbarkeit und Klarheit in der Rübe wünsche ich mir ja nicht nur auf dem Hundeplatz oder am Vieh sondern auch im Alltag.
Ich erlebe aber manchmal das die Aussi´s die gar nichts machen viel mehr Probleme haben mal abzuschalten was bei den Arbeitsaussie´s zumindest hier in meinem Umfeld selterner der fall ist.
Das kann ich so bestätigen.
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Und ich würde mir von mehr Käufern und Züchtern wünschen das sie gearbeitet werden.
Die meisten Aussie´s sind ja leider fast nur noch Sofahunde, hier erlebe ich das zumindest sehr oft.Das erlebe ich auch oft.
Wobei meine Hunde auch ziemliche Sofahunde sind
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Sofahunde mit Hobbys eben.Edit: "Arbeit" bedeutet für mich beim Aussie nicht zwangsläufig auch Arbeit am Vieh. Dazu wurden sie ja auch nicht primär gezüchtet, sondern hatten viele Aufgaben. Sie waren immer vielseitig und das sollen sie bleiben. Deshalb sind sie ja auch mit "Sportkarriere" gut glücklich zu machen. Ich will vor allem einen gut motivierbaren, im Trieb gut lenkbaren Hund, der kooperativ ist. Dann habe ich Spaß an dem Hund. Wer das nicht möchte, der kann sich bei anderen Rassen bedienen. da muss man keine "Aussies Light" züchten.
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Das ist echt Schade, aber leider werden die meisten Aussie´s ja auch gar nicht mehr geholt um mit ihnen etwas zu machen..
Eben und genau diesen Anspruch haben dann auch die Züchter, denen es reicht, wenn ihr Kuschelbärrüde einfach nett aussieht. Der mag ja dann auch gesund sein, aber es fehlt für mich einfach der andere wesentliche Punkt: Nämlich die Leistungsfähigkeit. Ich würde zB keinen Hund aus Verpaarungen ohne jegliche Arbeistnachweise kaufen.
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Beim Aussie ist es ja mittlerweile so, dass man tatsächlich keine -/- mehr in Kauf nehmen muss, da ausreichend +/+ für die Verpaarung mit Trägern zur Verfügung stehen. Könnte man aber tatsächlich alle Träger rausnehmen und hätte trotzdem noch einge gute und breit gefächerte genetische Basis?
Ich denke nicht, weil es mMn nur wenige wirklich gute Zuchthunde gibt
. Wenn ich sehe, was alles angekört wird und zwar MDR1 +/+, aber sonst irgendwie nicht ansprechend ist, weil die Hunde nicht einen einzigen nachweislichen Arbeitserfolg haben oder sie scheinbar mit "Höher, schneller weiter"-Mentalität gezüchtet wurden...naja. Showlinien, Therapielinine...ich will einfach keinen triebschwachen Plüschbären, wenn ich nach einem Aussie suche. Und es geht ja nicht nur um die Rüden. Auch die Hündinnen sollten gut sein und müssen zum Rüden passen. Wenn da jetzt nur +/+ verpaart würde, würde vieles zugunsten anderer Dinge gehen. Ich finde beim Aussie ist, neben den gesundheitlichen Dingen, gerade Wesensschwäche ein großes Thema. und die ist eben dadurch entstanden, dass man lustig alles aufeinandergesetzt hat, was hübsch aussieht. Wenn man die Zucht ganzheitlich betrachtet, also mit all ihren Problemen, dann darf MDR1 nicht der Dreh,-und Angelpunkt darin sein. Es ist da nunmal gegen andere Dinge das kleinere übel und gut im Auge zu behalten. Epi zB nicht. Krebs auch nicht (was ja vermehrt auftritt). Und ich habe lieber einen MDR1 Träger als einen Hund mit HD oder ED. Da bin ich ganz ehrlich. Wenn man weiterhin +/+ mit +/- verpaart, dürfte es so oder so -/- irgendwann gar nicht mehr geben und auch die Zahl der Träger würde sich verringern.Eigentlich ist die Zucht gerade erst auf dem Weg dahin.
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Ja kann schon sein, dass Stehohren als anfälliger gelten. Dann wäre allerdings die Frage, wieso sehr kälterobuste Rassen (Husky, Spitz, Malamute, Samojede) ausgerechnete Stehohren haben...
Ist halt auch meckern auf hohem Niveau. Beim Border Collie gehts ja auch.