Beiträge von DiemitdenAussies

    Ich sehe das auch so. Ich mache seit vier Jahren Turnierhundesport mit meinem Rüden ohne jeglichen Leistungsgedanken. Trotzdem ist er vernünftig ausgebildet und ich möchte, dass alles ordentlich gemacht wird. Entweder ganz oder gar nicht...

    Aber wenn mein Hund erst richtiges Fuss lernen muss, bin ich im Rally Obedience Training verkehrt, da muss ich in eine Gruppe, wo die Basics aufgebaut werden

    Ja das denke ich auch. Besonders, wenn man tatsächlich auf etwas hinarbeitet. Man will so einen Kurs ja schon so aufbauen, dass man voran kommt. Ohne gescheites Fuss ist das mMn gar nicht möglich.

    Aber vielleicht habe ich da eine andere Sicht der Dinge, weil wir ein ziemlich grosser Verein mit entsprechend vielen verschiedenen Trainingsgruppen sind

    Da bin cih völlig deiner Meinung.

    Wir möchten ja nächstes Jahr einen Kurs (erstmal natürlich nur für die Beginnerklasse) im Verein anbieten. Voraussetzung dafür wird gescheites Fuß und das Beherrschen der Grundkommandos (Sitz, Platz) sein... Ich wüsste nicht, wie man mit den Kursteilnehmern arbeiten soll, wenn es an solchen Basics scheitert. :???:
    Wir haben vor, uns mit drei Trainern für maximal 12 Hunde auf den Platz zu stellen und eine Art Zirkeltraining mit verschiedenen Schwerpunktsequenzen aufzubauen. Die kann man dann nacheinander in Kleingruppen unter Aufsicht eines Trainers abarbeiten. Und dort kleben bleiben, wo es gerade im Training hakt. Und irgendwann, wenn alle Schilder sitzen, gehts in den Parcours.
    Ich hoffe das lässt sich so umsetzen.

    Von wo holt ihr eure Welpen? Holt ihr sie aus eurer Nähe oder fahrt ihr doch mal durch ganz Deutschland? Ich schaue derzeit in ganz Deutschland und möchte gerne wissen, ob andere Leute das auch so machen ;D

    Für einen guten Hund würde ich schon meine 500-600 Kilometerchen fahren. Ich besitze aber auch eine Rasse, bei der sich die Züchter mittlerweile schon recht flächendeckend über Deutschland verteilen. Kaufen würde ich allerdings dennoch nur bei einer handvoll...und die können dann auch schonmal eine Strecke weit weg wohnen.

    Ich clickere viel. Beim Erarbeiten von Übungen immer. Beim Training im Alltag (aktuell Pöbelproblematik meiner Hündin) auch ab und an. Ich bin davon sehr überzeugt und erziele schnelle Fortschritte dadurch. Wichtig sind allerdings ein gutes Timing und sinnvolles Clickern. Außerdem sollte der Clicker gut konditioniert sein.

    Ich halte ein sicheres, korrektes Fuß auch für eine gute Basis. Wenn der Hund seine Position kennt und sicher am Bein bleibt, muss man manche Dinge kaum noch üben und man kann sich auf die korrekte Ausführung der Schilder konzentrieren. Ich bin sehr froh, dass ich bei Bliss im BH-Training so pingelig auf die Fußarbeit geachtet habe...

    Für Hundesportler sogar langweilig weil zu nett, zu langsam und zu wenig auf echte Einmann-Zusammenarbeit aus.

    Ja...ich habe einen in der Rally Gruppe. Der würde mich waaaahnsinnig machen, so gechillt wie der ist. Der ist nichtmal unmotiviert, sondern hat einfach sein ganz eigenes Tempo und folgt dabei brav allen Anweisungen. Ganz süßer Kerl. Der macht auch ZOS und ist dabei ganz super. :herzen1: Agility macht der auch mit...aber naja..sein Tempo eben. Die zeit, die der im tunnel ist...hui..da wäre meine Aussiehündin schon dreimal wieder draußen. :D
    Für mich ist das eine der ultimativ empfehlenswerten Rassen für Leute, die einen netten Alltagsbegleiter wolle und sich gerne mit dem Hund beschäftigen möchten ohne sportliche Ambitionen zu haben...Kumpelhunde eben.

    Die Labbis erlebe ich da, besonders in der Pubertät, viel anstrengender.

    Zu den Eurasiern: Ich dachte ja auch das die nicht sooo super schwer zu händeln sind, aber im Internet und auch meine Mutter, die seit Jahren auf besagtem Tierschutzhof arbeitet, meint das die sehr kompliziert sein sollen.

    Eigentlich genau das Gegenteil. Jagen kaum, binden sich stark, haben eine hohe Reizschwelle, machen alles mit, sind nicht bellfreudig...tolle Hunde eigentlich. Was will man mehr?