Beiträge von DiemitdenAussies

    Ich finde das völlig normal. Es steht eine große Veränderung bevor und man hat sich alles so schön zusammengeträumt. Und dann erwischt man sich dabei, dass man nervös wird und zunehmend grübelt, je näher der Abholtag kommt. Plötzlich wird es "ernst". Nix mehr mit Träumerei. Und dann geht es los: Was, wenn das alles doch nicht so einfach wird? Was, wenn ich mich überschätze? Was, wenn die Hunde irgendwie nicht miteinander können? Was, wenn da ungeahnte Probleme auftauchen? Was, wenn....Was, wenn...Was, wenn?
    Ja was eigentlich wenn? :D :p
    Meistens sind die Menschen, die darüber nachdenken auch die, die sich nicht leichtfertig für einen Zweithund entschieden haben. In der Regel haben solche Leute alles durchdacht und in der THEORIE stimmt auch alles. Die paar Prozentchen Ungewissheit und mögliches Chaos bringen einen dann nochmal ins Schleudern und das Grübeln geht los. Ich bin auch so ein Mensch. Irgendwie ging es dann immer gut und ein bisschen muss ich selbst über meine Bedenken lachen. Natürlich ist nicht immer alles eitel Sonnenschein, aber das ist es mit nur einem Hund ja auch nicht. :ka:

    Wobei "positive Erfahrungen" nun ja nicht damit gleichzusetzen ist, dass der Hund möglichst viel von Fremden angefasst oder gestreichelt werden muss - für eher unsichere/ängstliche Hunde kann es ja gerade eine gute Erfahrung sein, dass er sich unter Fremden bewegen kann, ohne angestarrt/gelockt/angefasst zu werden.

    Unterschreibe ich so. Für meine Hündin ist es eine positive Erfahrung, wenn ihr Leute einfach vom Hals bleiben, während ich mich mit denen unterhalte. Anfassen, knuddeln, streicheln...das ist für sie, je nach Person, nichts Positives. Bei gewissen Frauen geht es noch...aber Männer sucht sie sich noch genauer aus. Und bevor da zu viele doofe Erfahrungen gemacht werden, belasse ich es lieber beim "Bitte den Hund einfach gar nicht beachten".

    Bei unserem Spitz ist das übrigens genauso.

    Ich nutze auch viele verschiedene Halsbänder. Neopren, Gurtband, Tauwerk, Leder mit Klick, Schnalle oder Zugstop...egal. Da meine Hunde im Alltag meist Geschirr Tragen ist das Halsband eigentlich nur Markenträger. Im Training habe ich am allerliebsten Kette am Hund.
    Bei Führleinen bin ich eigen...da bitte nur ausschließlich die Gummierten von K9. Zwei Meter mit Handschlaufe. =)
    Ich nutze aber auch gerne mal die Flexi und wenn Schleppleine, dann nur Biothane. Retrieverleinen habe ich auch. Die nutze ich aber nur wenn es schnell gehen muss. Oder beim Sport (THS oder Agi).

    Ja stimmt schon. Aber da hatte ich bei Bliss überhaupt keine Sorge. Die lässt sich da von mir überhaupt nicht irritieren und macht einfach. Darauf (und auf unser Training) habe ich mich einfach verlassen. Hätte natürlich auch schief gehen können. Ist es aber ja nicht =). Muss man natürlich selber abwägen. Aber lieber einmal probieren und dann versemmeln, als die Chance komplett vergeben zu haben. Man hat ja nix zu verlieren. Startet man eben nochmal an nem anderen Tag. So war jedenfalls mein Gedanke.

    Ach bei Bliss brauche ich die Ablage nie wieder...
    Da war es mir ehrlich gesagt am Ende egal, ob das klappt oder nicht. Im Training lag sie mal richtig gut...dann wieder so lala und dann wieder gar nicht. Das war echt ein Horror und ich war auch am Hadern...Die letzten drei Monate haben wir NUR noch Ablage geübt und es war trotzdem bis zum Schluss wackelig. Jetzt hätte ich natürlich die Meldung zurückziehen können und noch weiter an etwas rumdoktern können, was ich eh nie wieder brauche, oder aber einfach mitlaufen und das Ding im Sack haben. Zweiteres war mir nach dem vielen Training und dem eigentlich guten Ergebnis dessen etwas lieber. ;) Macht natürlich so keinen Sinn, wenn man die Ablage dann später im Sport braucht. Das ist klar.

    Ich habs ja riskiert und bin auch mit wackeliger Ablage gestartet. Und...sie ist nach der Hälfte aufgestanden. :D Da der Rest sehr gut war, haben wir natürlich trotzdem bestanden. Ist natürlich toll, wenn die Ablage fest ist. Aber ein gescheit ausgebildeter Hund, der die anderen Übungen ordentlich zeigt, wird nicht durchfallen, weil die Ablage murks war. Also amcht euch darüber nicht allzu viel Kopf =).

    Jagdtrieb dürfte nicht das Problem sein, wenn man entsprechend daran feilt- je nach Linie sind das aber doch ganz schön triebige Hunde.

    Puhh...die Herder, die ich kenne, jagen alle wie sau und bereiten ihren Besitzern damit wirklich Kopfzerbrechen. Eine gute Bekannte, die durchaus schäferhunderfahren ist, ist deshalb vom Herder wieder zum DSH zurück. Ihr Herder ist echt ne Jagdsau. Ein anderer Herder im Ort haut regelmäßig ab und hat zuletzt ein Schaf gehetzt und so schwer verletzt, dass es erlöst werden musste...jetzt ist Leinenknast angesagt.