Beiträge von DiemitdenAussies

    Und mir wurde gestern auch gesagt, das ich noch viel zu viel nach unten zum Hund gucke.

    Wo ist das Problem, zum Hund runterzugucken? Jedenfalls bei der BH sehe ich da keine Probleme und später kann man das immer noch abbauen, wenn man in Sportarten wechseln möchte, die das nicht erlauben. Ich habe in meiner Prüfung viel zum Hund geschaut, sie angelächelt usw...war kein kein Thema. Ob sie es gebraucht hätte...keine Ahnung. Ich denke nicht. Aber ich fand das für mich einfach ganz gut, hin und wieder mal runterzusehen, um zu schauen, was die kleine Madame da so macht.

    Wie du läufst sollte egal sein. Eine korrekte Fußarbeit sollte so gefestigt sein, dass du rein theoretisch mit den Armen wedeln, seitwärts laufen usw könntest, ohne dass dein Hund die Position verlässt...
    Der stramme, gerade Gang, sieht optisch zwar schöner aus...aber ein gut ausgebildeter Hund braucht das eigentlich nicht :D.

    Aber soweit wie ich das verstanden habe, geht es doch um einen Hund, der durchaus zur Mitarbeit bereit ist, sich aber noch ablenken lässt, wenn da ein fremder Hund auf dem Platz läuft. Das finde ich ganz normal bei einem jungen, erst angearbeiteten Hund.

    Ich auch.

    Deshalb würde ich die Trainingssituation erstmal so gestalten, dass der Aufbau möglichst reizarm abläuft und ihn dann langsam an die Atmosphäre des Platzes gewöhnen. dann kann man auch später gescheit arbeiten.

    Für mich ist das einfach eine Grundsäule der Ausbildung, die schon weit aus vor dem Ablaufen eines Schemas anfängt. Mein Hund lernt, dass er etwas tun muss, wenn er etwas von mir möchte, nicht andersrum. Um das zu Erreichen muss ich meinen Trainingsaufbau entsprechend gestalten und zwar so, dass mein Hund immer den Eindruck hat das es a) keine andere Möglichkeit gibt und b) er gerade etwas getan hat um etwas von mir zu bekommen

    Das sehe ich genauso.

    Ich arbeite ganz gerne über unterschiedlich hochwertige Belohnungen und einen Jackpot. Ich belohne nicht alles immer gleich. Eine mittelmäßige Linkswende wird auch nur mittelmäßig belohnt (langweiliges Futter oder ein schlichtes "Gut"). Eine super Linkswende wird auch genauso belohnt (Leberwurst oder Spielzeug...je nach Hund). Außerdem arbeite ich im Aufbau mit dem Clicker, was bei meinen Hunden sowieso die Motivation steigert. Ich habe mit dieser Methode sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Ablenkung kommt bei jungen Hunden natürlich mal vor. Aber dann warte ich einfach kurz ab und spreche den Hund dann nochmal eben an. :ka:

    Grundsätzlich möchte ich mich nicht in die Postion des "Bittstellers" bringen. ich möchte, dass der Hund sich für mich anstrengt und sich um mich bemüht.

    Der Aussie ist und bleibt mein absoluter Traumhund, am besten noch in red-merle. Aber ich bin mir bei dieser Rasse fast 100% sicher, dass sie nicht einziehen wird und wenn überhaupt, erst NACH meiner Nicki.

    Hmm wenn dem so ist...woran hapert es dann?
    Wenn du Lust auf einen Aussie hast, dann bist du auch sicher bereit, kleinere Baustellen zu trainieren, die da kommen könnten. Aussies sind eigentlich toll für Mehrhundehaltung geeignet und im Großen und Ganzen wirklich tolle Hunde, wenn man weiß, was man da an der Leine hat. Außerdem gibt es nicht DEN Aussie, sondern viele verschiedene Typen. Deshalb dauert es mitunter ein wenig, bis man einen Züchter findet, der einem zusagt.

    Das mit dem Reitbegleithund ist meine ganz persönliche Meinung. Allerdings habe ich die Rasse als Reitbegleithunde von Westernreitern kennengelernt. ;) Manche machen diesen Job auch wirklich gut. Ich kenne nur genug, die damit Probleme hatten und erst nach sehr viel Trainingsaufwand problemlos am Pferd mitlaufen könnten.

    Das schöne am Aussie ist: Die sind zwar kernig, aber wirklich gut trainierbar. Man muss nur Lust dazu haben, das auch zu nutzen. =)

    Kette bietet sich vor allen Dingen an, weil man spätestens nach der BH nunmal keine weitere Möglichkeit hat Dinge dabei zu haben, die für den Hund ein klares Arbeitssignal sind.

    Wichtiger Punkt. War bei Bliss auch irgendwann so. Kette hieß Arbeit. Mittlerweile habe ich das auch vernachlässigt, weil wir im RO laufen wollen. Und da sind Ketten ja leider eh nicht erlaubt. dafür muss ich mir noch eine Alternative überlegen, die sie nicht stört. Am liebsten wäre dieser Hund ja permanent nackig. :roll:

    Und da sie auf mein zuppeln am normalen Lederhalsband nicht reagiert, sollte ich es mal mit Kette versuchen, die weiter oben sitzen soll.

    Hmm...zuppeln und rucken halte ich, egal woran, für nicht so super. Gerade weiter oben kann das halt auch weh tun. Das möchte ich persönlich im Training so gut es geht vermeiden, da für meine Hunde die Arbeit mit mir zu 100% positiv besetzt sein soll.

    An dem Problem mit der Ablenkung würde ich anders arbeiten. Da muss kein Leinenruck her...

    Ich habe mal versucht die festgestellte Kette zu fotografieren:

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    Aber ja...du kannst die BH mit jedem HB laufen. Sogar mit Geschirr mittlerweile. Die Kette ist aber bei vielen Vereinen noch Standard. Hier ist das nicht so. Man kann laufen, womit man mag. =)

    da sind ja nun an den Enden je ein Ring drann..wie wird die dann befestigt ? Den Karabiner jeweils in beide Ringe einklinken ? Und wie wird die dann enger gestellt ?

    Eingehängt wird in den Ring, der keinen Würgeffekt erzielt. Also der, durch den der Rest der Kette läuft.
    Feststellen kannst die Kette, indem du die Leine in den Ring MIT Würgeeffekt und an ein Kettenglied festhängst. So steht die Kette fest ohne zu würgen.

    Ich nutze die Kette gerne, weil meine Hündin sie am wenigsten stört und das Fell schont.