Grete, 6 1/2 Monate ![]()
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Grete, 6 1/2 Monate ![]()
Unsere Grete mit ihrem neuem Anny-x.
Es war gut, dass wir S gewählt haben. Der Bruststeg ist genau richtig. Bei M wäre der Gurt hinter die Rippen gerutscht. Jetzt ist sie fit fürs Schleppleinentraining. ![]()
Wenn ich das hier immer so lese, bin ich immer froh, dass meine Hunde hier reine "Chefsache" sind.
Selbst als ich noch mit meinem Ex zusammengewohnt habe, hatte der mit Erziehung nix am Hut. Mal Gassi war okay, aber mehr durfte der gar nicht.^^
Mein Vater nimmt sich ab und an mal Tex für ne "Männerrunde". Das ist ganz okay für mich. Aber sonst teile ich nicht gern. ![]()
Hehe ich muss ja gestehen, dass ich bei Fallout am liebsten mit dem Hund als Begleiter rumrenne
ob es daran liegt, das ich auch so gerne mit meinen Hunden rumrenne? Vertrautes Bild oder so
Deshalb habe ich in Wow seit Release Jäger gespielt. ![]()
Spielen tu ich meist abends. Wenn "Nicht-Zocker" vorm TV hocken. ![]()
So habe ich das auch zu Raidzeiten gemacht. Mittlerweile spiele ich nur noch selten. So 2x die Woche. Wenn überhaupt :). Liegt aber auch nur daran, dass ich einen schlechten PC habe. ![]()
Ein abwechslunsgreicher Aufbau bedeutet aber ja nicht, dass man sich dauernd mit neuen Mittelchen um den Hund bemüht. ![]()
Dieses 'kernig aber gut trainierbar' lässt mich auch immer und immer wieder überlegen, ob ich es nicht doch wagen sollte. Ich hab halt Bedenken, es nicht hinzubekommen und dann einen Kontroletti zu haben. Sicher ist nicht jeder Aussie so, aber die Veranlagungen bringt die Rasse mit. Der eine Vertreter mehr, der andere weniger. Von allen Aussies die ich kenne, verfolgt jeder sein Herrchen/Frauchen auf Schritt und Tritt. Gut, ich kann nicht sagen, in wie weit es stört oder dran gearbeitet wird, aber ich denke, da würde schon einiges an Arbeit dahinter stecken. Ich mag das z. B. eher weniger. Wenn ich mich im Haus frei bewege, dann liegt Nicki irgendwo rum und schläft. Egal wo ich umher wurstel.
Das Hinterherlaufen ist beim Aussie nicht immer Kotrolletti-Attitüde. Diese Hund sind gerne Schatten, am liebsten dicht in deiner Nähe und dabei ganz entspannt. Allein bleiben geht bei meinen zB trotzdem problemlos, obwohl meine Hündin tatsächlich mein Schatten ist. Ich mag diese Eigenschaft eigentlich sehr, wobei ich auch glaube, dass ich ihr das mit etwas Konsequenz auch abgewöhnen könnte. ![]()
Kontrolletti äußert sich eher so, dass gerne mal bei anderen Hunden Sheriff gespielt wird. Stoppen, einkreisen, hetzen. Das ist natürlich schon im Ansatz zu untrbinden.
Und dann eben das 'Agressionspotenzial' in Verbindung mit dem Hütetrieb. Zwei der mir sehr gut vertrauten Aussies zeigen das, die eine stark, der andere eher selten. Der Rüde wird gut gehändelt aber muss ihn halt immer im Auge haben, bei der Hündin wird's nicht besser, weil die Besitzer falsch mit ihr umgehen. Ob ich so einem Problem gewachsen wäre, weiß ich halt einfach nicht.
Das ist viel Grunderziehung. Schon früh in solchen Situationen Alternativverhalten zu trainieren kann helfen und einen Aussie, der so gelagert ist, darf man eben nie "machen lassen". Siehe oben. Meine Hündin muss ich mit Argusaugen beobachten, wenn sie mit anderen Hunden läuft. Arschlochverhalten wird sofort unterbunden und es gibt Alternativverhalten. Das klappt mittlerweile sehr gut. Ich höre dann oft, das sei ungerecht, dass ich sie rausnehme (meist sehen die Leute gar nicht, was sie da macht). Aber mein Hund hat dabei Stress und entspannt deutlich, wenn sie danach neben mit liegt. Vermutlich hätte ich das Problem gar nicht, wenn ich sie vom Welpenalter an gehabt hätte. dann hätte ich viel früher daran arbeiten können. Mein Rüde hat dieses Verhalten zB noch überhaupt nicht gezeigt, obwohl ihm als Junghund auch schonmal das Hirn rausknallte. Damit bin ich aber schon früh konsequent umgegangen. Die Hündin davor war ein Lamm.
Sicher, ich bin ÜL auf dem Hundeplatz, arbeite privat (ehrenamtlich) mit 2 Leuten und ihren 'Problemhunden' und mir kommt fast täglich etliches an 'Hund' unter die Nase, aber ob man sich das selber zutrauen würde.. mit div. 'Problemchen' klar zu kommen, da überlegt man halt lieber ein paar mal öfter.
Nun...ein Aussie ist ja nun per se kein Problemhund.
Es gibt absolut coole, sehr leichtführige Aussies. Meiner Erfahrung nach sind die Arbeitslinien eher unkomplizierter als die Showlinien. Un dein Vorteil ist eben ganz klar ihre Intelligenz und Trainierbarkeit. Ganz wichtig ist eben, dass man früh eine Marschroute hat und weiß, wo man die Prioritäten legt. Wie soll der Hund mal werden? Und dann danach arbeiten. Möchte ich einen ausgeglichenen Aussie, dann übt man schon sehr früh genau das. Bei den Problemaussies, die ich so kenne, wurde das meist versäumt. Wären die Grundlagen anders gewesen, wären auch sie vermutlich recht problemfreie Hunde geworden.
Letztendlich sind Aussies auch nur Hunde. Man muss verstehen, was mal ihre Aufgabe war und wieso sie sich verhalten, wie sie sich verhalten. Dann kann man Fehlverhalten sehr gut entgegenwirken oder schon im Keim ersticken.
Letztendlich ist es okay, wenn du sagst, dass du dir das nicht zutraust. Aber wenn der Aussie wirklich dein Traumhund ist, dann wäre es schade, wenn du dir den Wunsch nicht erfüllen könntest, weil du ein falsches Bild von diesen Hunden hast. Eigentlich sind sie nämlich wirklich super Kumpel, die alles für dich tun, wenn du ein bisschen Verständnis für sie hast =).
Könnt ihr das vielleicht mal an dem Besipiel Aufmerksamkeit verdeutlichen?
Ich erarbeite das durch freies Formen, Trial und Error. Der Hund soll etwas anbieten. DANN erst werde ich aktiv. So gibt es zB nur einen Click und ne Belohnung, wenn der Hund mich anschaut, ohne dass ich dafür tätig werden musste. Hat am Anfang bedeutet: Hund kommt in die GS und wir warten mal ab. Hund guckt: Click, Belohnung. Hund guckt nicht...dann passiert auch nix. Die hat so fix von selbst den Blick gesucht. Bei der Fußarbeit das selbe. Auch aus der GS herausgearbeitet. Einen langsamen Schritt angehen. Hält der Hund dabei Blickkontakt, gibt es positives Feedback. Tut er es nicht, gibt es nichts, außer einem Korrekturwort. Bei uns ist das "Schade".
Es gibt sicherlich auch andere Trainingsmöglichkeiten. Aber diese ist für mich und meine Hunde die passende.
Das Hochgucken ist für mich eine Konditionierungssache und hat wenig mit Aufmerksamkeit zu tun. Mein Hündin hat gelernt: Sobald wir angehen, musst du hochgucken. Das gehört zur Fußarbeit dazu und ist die Körperhaltung, die ich von die möchte. Deshalb guckt die auch, wenn ich nicht gucke :).
Tut mir leid, ich verstehe nicht wirklich, was du da beschreibst. Ich erwarte einen freudig mitarbeitenden Hund. Damit der Hund Freude an der Mitarbeit hat, muss ich auch etwas tun. Schliesslich soll er ja Spaß an der gemeinsamen Aktivität haben und nicht mitmachen, weil er "keine andere Wahl" hat.
Es geht bordy mehr darum, dass man sich nicht ständig dem Hund anbiedern sollte, damit der auch arbeitet. Das ist eine Abwärtsspirale. Man sollte eher dem Hund beibringen, dass er sich um MICH bemüht. Und das bekommt man nicht dadurch hin, dass man ständig futter in der Hand hat oder permanent mit dem Hund redet, damit er nur ja aufmerksam bleibt. das ist nicht Ziel der Ausbildung.