Beiträge von DiemitdenAussies

    Noch kurz eine andere Frage: Wo finde ich den Schilderhalter (am besten nicht ganz so teuer) oder weiß jemand, wie man sie selber "basteln" kann?

    Als Schilderhalter habe ich mich jetzt auf diese hier eingeschossen.
    Ich habe allerdings für den Hausgebrauch auch nur DIN A5 Schilder. Da hält das wunderbar und sie sind leicht zu verstauen. Vorher hatte ich CD Hüllen. War mir aber irgendwann zu fummelig. Andere nehmen Blumenkästen oder Laptophalter von IKEA.
    HIER findest du auch noch Anregungen dazu.

    Die Idee finde ich prima! :bindafür:
    Wäre auch dabei.

    Anspruchsvoll finde ich die BH im übrigen auch nicht. Kommt aber auch stark darauf an, was für einen Hund man führt. Mit meinen Mädels war sie bisher immer easy (alle drei ahben auf Anhieb bestanden)...mit Tex ist die aber eine echte Aufgabe. Aber der ist generell schwierig, wenn es um Unterordnung geht und lässt sich von jeder kleinsten Nervosität meinerseits total aus dem Konzept bringen. Das liegt ihm einfach alles nicht. Wäre deshalb eh kein Sporthund. =).

    BEGLEIThundeprüfung heißt für mich, der Hund wird ausgebildet als BEGLEIThund. Ein Begleithund BEGLEITET seinen Menschen im Alltag...Einkaufsstraße, Einkaufszentrum, Bahnhof, Cafe, etc.....

    So darf man die BH aber nicht verstehen.
    Eigentlich müsste sie Sporteinstiegsprüfung heißen. Denn genau das (und auch nur das) ist sie.
    Kurse zum tatsächlichen Alltagsbegleithund wie du ihn verstehst, findet man ja in Hundeschulen...Hundevereine sind eben sportorientiert und deshalb steht da eben die BH an.

    Und das mit dem Rückwärtslaufen war ein Scherz ;)

    So vieles, was man mit seinem Hund macht, hat keinen größeren Sinn. Auch RO nicht. Aber es macht Spaß...und damit auch wieder Sinn. :D

    Das Drama ergibt sich tatsächlich aus der Häufigkeit. Wenn sowas MAL vorkommt...da kann jeder drüber wegsehen. Kommt man allerdings täglich in den "Genuss und es ist irgendwann ein einziger Spießrutenlauf, nervt das einfach. Und so hört es mich bei der TE an.

    Ich kann meine Hündin dann zB nicht einfach ableinen, wenn ein Hund vor uns steht. Bei Tex geht das ganz problemlos...den leine ich dann gar nicht erst an. Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und wir sonen Nerv-Hund vor uns haben, würde ich bei Bliss niemals die Leine abmachen. Das ist für sie sowas wie ein Freifahrtsschein und bedeutet "Mach mal". Und sie ist ein Hund, den ich definitv nie niemals guten Gewissens machen lassen würde. Kann sein, dass sie nur maßregelt, kann sein, dass es danach zum TA gehen muss...und nein danke...das brauche ich nicht, nur weil irgendwer zu doof ist, auf seinen Hund zu achten bzw den irgendwie bei mir abzuholen.

    Bliss ist mit Hunden, die sie kennt wirklich super und da reagiert sie sehr angemessen und ist durchaus sehr sozialkompetent, aber solche Situationen sind echt kritisch.

    War aber auch kritisch, als ich mit meinem damals 15-jährigen Ömchen unterwegs war und ein Junghund diese unbedingt bespielen wollte oder ein kleiner Gernegroß der tatsächlich ans Leder wollte...tja...dann stehste da mit deinem wackeligen, halbblinden und dementen Hund...

    Ja, kenne ich.

    Gassizeiten und Gebiete anpassen hilft. Gut erzogen hilft nichts, der 100. Tutnix versaut irgendwann den souveränsten Hund.

    Ich bin eine Zeit lang nur noch in die Pampa gefahren. Inzwischen habe ich raus, wann die höflichen und rücksichtsvollen Hundehalter laufen. Nur ab und zu ein paar Ausreißer, aber die kann ich dann doch noch abwehren.

    Eine Zeit lang war es hier auch echt nicht ertragbar- also ich versteh dich.

    Dem schließe ich mich an.
    Ich habe mittlerweile raus, wann ich wo laufen kann, ohne den Granaten zu begegnen. Bei Tex wäre es eigentlich halb so wild, wenn mal einer in uns reinpöhlt oder er angemuckert wird, da der wirklich super souverän ist. Das ist nichtmal mehr eine Übungssituation. Der steht über so ziemlich allem.

    Habe ich aber Bliss dabei, die gerade lernen soll, dass Fremdhunde keinen Aufreger wert sind...ja...dann ist dieses Reinbrettern tatsächlich ein Drama für uns. Der ganze Mist hat dadurch auch erst angefangen. Meist gehe ich ja eh getrennt, um mit Bliss vernünftig üben zu können und da fahre ich auch gerne ein Stück raus. Wo es nicht ganz so hochfrequentiert ist, wo man viel Platz zum Bögen laufen hat oder die Hunde meist eh an der Leine sind. Jeder Tutnix ist für uns eben irgendwie ein Rückschlag und das tut mir für meinen Hund auch sehr leid, der im Training eigentlich immer recht bemüht ist, sich richtig zu verhalten.

    Ich leine schon immer demonstrativ an und umgehe die Hunde weit (wenn die im Freilauf sind wirklich weit). Ich will ja auch niemanden belästigen, falls es zu nah ist und Bliss doch rummotzt. Dennoch kommt es häufig genug vor, dass plötzlich doch einer angedonnert kommt. Und der hört dann in der Regel auch nicht. Herrchen ewig weit weg, steht dusselig da und guckt...oder ruft verzweifelt. Neulich wurde dann ein Hund frech, weil Bliss schließlich bei der Bedrängerei des Rüden ins Muckern verfallen ist und dann gabs von mir irgendwann die Leine ins Gesicht, weil der sich auch nicht verscheuchen ließ. Da habe ich selbst auch keinen Bock drauf. Rumkloppen mit fremden Hunden...will ich nicht. Es muss sich ja auch keiner mit meinen Hunden rumschlagen. Also ja...ich verstehe, dass man irgendwann genervt ist.

    Am liebsten ist mir ja immer noch so ein richtig kalter Regentag...da sind irgendwie nur Leute unterwegs, denen man ganz bedenkenlos begegnen kann.

    Die Argumente, die vorgebracht werden, sind vor allem, dass man mit unkastrierten Hunden nicht zuverlässig "arbeiten" kann und dass kastrierte Hunde "führiger" sind. Beide Beobachtungen kann ich so nicht bestätigen.

    Unterschreibe ich so.
    Viele Sporthunde in den höchsten Klassen sind auch Deckrüden und die arbeiten zuverlässig. Und führiger wird ein Hund durch die Kastra auch nicht zwingend. Natürlich muss ein intakter Rüde lernen, mit läufigen Hündinnen umzugehen und auch in deren Nähe noch zuverlässig zu gehorchen. Das ist aber Erziehungssache. Eine Kastration ändert nichts an der Arbeitseinstellung des Hundes. Das ist Veranlagung und (ganz wichtiger Punkt) Aufgabe des Hundefüherers, diese zu fördern.

    Ich würde gar nicht erst versuchen, jemanden zu überzeugen. Es ist deine Einstellung, deine Entscheidung und dein Hund. Eingefahrene Einstellungen ändern sich meist nicht. Und es zu versuchen kostet meist nerven.

    Bilde deinen Hund gut aus, gib dir Mühe und beweise den Leuten, dass es eben doch geht. da zählen wohl nur Taten ;)