Beiträge von DiemitdenAussies

    Also gar nicht ziehen klappt. Da kennst sie halt auch das "ran" vom normalen Spaziergang.Generell würde ich gerne das Tempo steuern können, weil ich zwischendurch einfach auch selbst mal lockerer laufen möchte und sie lernen soll, sich etwas zurückzunehmen. Habt ihr eine Idee, wie man das üben kann? Beim Longieren kann ich sie super im Tempo steuern. Aber sobald sie das Zuggeschirr anhat, kennt die nur Knallgas :???: .

    Ich lasse meine Hunde nur auf sehr übersichtlichen Waldwegen frei laufen und da dürfen sie den Weg nicht verlassen. Tex hat das mittlerweile sehr gut verinnerlicht und geht nie abseits der Wege. Mit Bliss trainiere ich das noch. In sehr wildreichen Gebieten leine ich an oder bin direkt mit Schleppleine unterwegs. Meine interessieren sich zwar nicht für Spuren, gehen nicht stromern und sind auch sonst recht gut kontrollierbar. Ich möchte aber keine Garantien dafür abgeben, dass sie nicht doch mal nem Reh hinterhergehen würden. 100% gibt es für mich nicht. Deshalb gehe ich lieber auf Nummer sicher. Auch, weil ich nicht negativ auffallen möchte und mit den Horror ersparen will, dass der Hund weg ist.

    Wir haben aus dem Einsteigen ein Spiel gemacht, als ich bemerkt habe, dass Bliss als Junghund leichte Tendenzen entwickelt hat, nicht einsteigen zu wollen. Zuerst habe ich ein Spielzeug in den Kofferraum geworfen, das sie dann rausholen durfte (ohne die Klappe zuzumachen), dann irgendwann ein Leckerchen reingeworfen und sie anschließend im Kofferraum gefüttert. Mittlerweile kann ich aus großer Entfernung das Kommando "Auto" geben und Bliss springt in den Kofferraum.

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    Allerdings war bei Bliss auch noch keine große Hemmung oder Abneigung gegen den Kofferraum da.

    Huhu.

    Er hat mir erzählt, das heute 22 Hunde da waren und miteinander gespielt haben. Ich fand es ein bisschen sehr viel :shocked:

    Das ist mMn fürchterlich und in der Regel wird da selten "gespielt". Das ist meist Ellbogen raus und richtig ordentliches Gemobbe. Meistens sehen das die Besitzer nichtmal...Ich würde eine solche Gruppe niemals besuchen und erst recht kein Geld bezahlen...Wenn man Pech hat, zahlt man da für eine nette Verhaltensstörung.

    Ich bin Trainerin in einem DVG-Verein. Da kosten die Gruppenstunden für Externe 7 Euro und Vereinsmitglieder zahlen nichts. Die Gruppen sind immer zwischen 5 und 10 Hunden groß und wir versuchen immer, möglichst eine Altersgruppe von Welpen und Junghunden zusammenzustecken. Auch stehen ab einer Zahl von 5 Hunden zwei Trainer auf dem Platz. Das ist mMn wichtig, da man so ein besseres Auge auf die Gruppe halten kann. Die Stunde dauert 60 Minuten und besteht immer aus verschiedenen Übungseinheiten. Mal Vorübungen zur Unterordnung, mal Alltagsbewältigung, Leinenführigkeitstraining, richtiger Umgang mit Clicker oder Schleppleine usw...

    Wir lassen anfangs auch spielen, aber bauen das bei den Junghunden nach und nach ab. Sie sollen irgendwann lernen, sich auch in der Nähe anderer Hunde ruhig zu verhalten und mit ihrem HF zu arbeiten. Deshalb lassen wir irgendwann eher Hund und Mensch miteinander spielen, als die Hunde untereinander. Heute haben wir zB. erklärt, wie man richtig mit seinem Hund spielt. Manche HH brauchen da etwas Nachhilfe.

    Die Sportgruppen sind oft größer, aber da wird dann natürlich auch nicht mehr gespielt. Preis und Zeit bleiben gleich.

    Unsere Grete Großspitz mit 7 Monaten:

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    Sie wird immer hübscher, hat allerdings hier und da einige weiße Haare am Kopf. Ist wohl das Vermächtnis von der weißen Uroma . :D

    Hier sieht man sie neben ihrer Lieblingshüpfburg: :hust:

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    Sie macht sich echt toll. Langsam fangen wir mir ein paar Unterordnungsübungen an und das macht ihr großen Spaß. Sie lernt so schnell und so gerne, dass es eine Freude ist und im Alltag ist sie wirklich ein toller Begleiter.

    Okay...mal ein kleiner zwischenstand.
    Bliss und ich trainieren jetzt wieder regelmäßig 2-3 Mal die Woche. Wir laufen noch nicht weit (3-4 Kilometerchen etwa) und trainieren in Intervallen. Lockeres Laufen, Walken und Sprinten. Frauchen muss erstmal wieder Ausdauer und Muskulatur bekommen nach der langen Pause und Bliss soll sich ja auch erstmal daran gewöhnen.

    Nebenbei üben wir Richtungskommandos, ordentliches Starten (das war anfangs etwas...wuselig :ugly: ) und zuverlässiges Stoppen. Das klappt schon sehr gut und mittlerweile kommt Madame an den Punkt, dass sie sich richtig ins Geschirr schmeißt, wirklich galoppiert und ganz heiß aufs Ziehen ist :applaus: . Dabei hört sie aber super zu und lässt sich auch gut wieder stoppen. Sie macht das so toll, dass ich wirklich überlege, uns für den Spätsommer/Herbst mal bei einem THS-Geländelauf anzumelden.

    Ich habe zwar früher schon mal für den GL trainiert, aber das waren eher lockere Läufe und damals war das mit dem Geländelauf noch nicht auf dem heutigen Stand. Da nahm man die Leine in die Hand oder wickelte sie sich um den Bauch und lief einfach los^^. Ich peile erstmal nur den 1000er oder den 2000er an, weiß aber natürlich auch, dass man da dann ordentlich Gas geben muss. Ich bin mal gespannt, wie das so wird. Die Allerschnellste bin ich ja (noch) lange nicht xD .

    Ein kleines Problem habe ich aber derzeit mit dem Anpassen der Geschwindigkeit. Bliss stoppt zwar ganz lieb und zieht fleißig, aber dazwischen ist irgendwie gerade nichts :hust: . Es gibt aber schwierige Passagen, in denen ich gerne etwas langsamer/vorsichtiger laufen würde. Wie kann ich am besten trainieren, dass sie kurzzeitig die Geschwindigkeit rausnimmt? Heute musste ich zweimal komplett anhalten und sie ableinen, weil mir bergrunter mit Geröll Schnee in dem Tempo doch zu gefährlich war... :fear: