Beiträge von DiemitdenAussies
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Jagdtrieb ist bei meinen vorhanden aber der Gehorsam höher und so ist das Thema für mich gar keines.
So erlebe ich das auch. Wichtig ist bei meinen nur, dass ich reagiere, wenn sie Wild anzeigen. Bin ich zu langsam, könnte es doch sein, dass sie hinterherspringen. Das ist so ein Restnervenkitzel, den ich nicht brauche =D. Deshalb leine ich vorsichtshalber auch an Stellen an, von denen ich weiß, dass dort häufig Wild auf Sicht steht (die Stellen kennt man ja irgendwann). Anonsten können meine aber problemlos frei laufen. Gerade Tex ist da unproblematisch. Der geht nicht abseits der Wege. Bliss lernt das gerade und macht ihre Sache da bereits ganz gut =). Mir ist es auch bisher nur einmal passiert, dass einer meiner Aussies Wild nachgegangen ist. Das war tex im Alter von 2 Jahren...aber da hatte er eh ne Vollmeise.

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Oder du machst es so, dass du selbst arbeitest und einen der RO-Trainer fragst, ob er sich zwischendurch kurz deine Fortschritte anschauen kann. Es schleichen sich halt doch schnell Fehlerchen ein, wenn man auf eigene Faust trainiert. Was gut hilft ist, wenn man sich selbst filmt. Ich habe lange alleine trainiert und mich dann regelmäßig gefilmt. Allerdings hatte ich selbst auch schon Erfahrung im Hundesport und bin selbst Trainerin, sodass ich dann genau sehe, wo ich Murks mache
. Wäre also wirklich nicht verkehrt, wenn einmal im Monat jemand deinen Leistungsstand überprüft. So musst du nicht zwingend in die BH-Vorbereitung. -
mir hilft es z.B. total, wenn ich mir bestimmte Abläufe zu Hause noch mal in Ruhe wiederholt angucken kann und dafür ist die DVD prima.
Ja das hilft mir auch sehr. Ich muss sowas vor allem mal gesehen haben. Bücher sind mir da oft zu abstrakt. Meine Trainingspartnerin hat die RO DVD. Ich denke, ich werde sie mir mal leihen =).
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Ich finde es auch merkwürdig RO anzubieten, wenn man davon ausgehen kann, dass die meisten Teilnehmer die Basics nicht können. Hier war die Nachfrage sehr groß und wir haben viele auch direkt in den anderen Kursen angesprochen, ob sie nicht Lust hätten, RO zu machen. Man sieht ja, welche Hunde gut laufen und viele kannten den Sport noch gar nicht.
also lohnt sich die DVD auch für totale Anfänger und da wird auch der Aufbau der Fußarbeit erklärt? dann bestell ich mir die vielleicht mal.
Lohnt sich auf alle Fälle. Imke hat auch eine spezielle RO DVD. Die kenne ich allerdings noch nicht. Aber eigentlich sind ihre Trainingsanleitungen immer super.
Edit:
die bieten ja auch ne Basisausbildung an. Und ne BH Vorbereitung. sollte ich vielleicht dann erst mal machen.
Würde ich vielleicht zuerst wirklich machen und parallel selbstständig trainieren. Ist halt nicht schlecht, wenn man immer mal wieder Training im Verein hat, damit einer zwischendurch draufschaut.
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Wir haben gerade unseren ersten Kurs hochgefahren und als Grundvoraussetzungen auch alle Grundkommandos der klassischen Unterordnung angegeben. Also Sitz, Platz, Fuß. Gestern war die erste Stunde und wir waren zufrieden. Alle beteiligten Teams (ob mit oder ohne BH) haben die Anforderungen erfüllt.
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Ich habe die Fußarbeit bei Bliss selbstständig mit dem Clicker nach der Obedience DVD von Imke Niewöhner erarbeitet. Würde ich auch immer wieder so machen und kann ich so weiterempfehlen. Bei Tex habe ich mir die Fußarbeit mit der Gruppenarbeit und dem Führen am Leckerchen so versaut, dass ich die komplett neu aufbauen musste. Käme so nie wieder in Frage.
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Als aggressiv würde ich keine unserer Mädels beschreiben. Vor allem würden sie nicht grundlos auf andere Hunde losgehen. So sind auch die meisten Aussies, die ich hier kenne.
Ich sehe das genauso, erlebe aber auch oft, dass Bliss von anderen HH für aggressiv gehalten wird, obwohl die lediglich eine sehr klar abgestecken Bereich um sich herum gewahrt wissen will und das auch deutlich zeigt. Sie sagt dann durch abschnappen Bescheid und mit einer Hündin (auch Aussiemix) hat es vor ein paar Monaten mal richtig gescheppert, weil die zwei wohl wissen wollten, wer jetzt die stärkere ist. Das ist für mich nichts ungewöhnliches, schockt aber Leute, die selbst einen totbraven Hund haben, der Zähne zeigen, knurren und abschnappen gar nicht in seiner Verhaltenspalette drin hat. Die ist einfach ernster und klarer diesbezüglich.
Grundlos geht Bliss sicherlich auch auf keinen Hund los. Sie versteht sich auch mit vielen Hunden und kann mittlerweile gut ignorieren. Sie würde aber niemals einen Rückzieher machen, wenn es einer drauf anlegt und geht Konflikten nicht gezielt aus dem Weg. Außerdem ist sie eben sehr deutlich in ihrer Kommunikation. -
Zweitwichtigster Punkt: Soll nicht aggressiv/unverträglich sein.
Bedeutet: Es macht gar nichts, wenn der Hund nicht auf Hundewiesen möchte und nicht mit anderen Hunden toben möchte.
Kein Problem.
Aber ich möchte keinen Hund, der aggressiv anderen Hunden/Menschen gegenüber reagiert. Er darf gern distanziert und misstrauisch sein, aber es soll nicht am Ende auf einen Maulkorb heraus laufen.Hmm...wenn dir das Bauchschmerzen bereitet würde ich wohl eher vom Aussie absehen.
"Zerfleischen" tun Aussies in der Regel nicht, aber du wirst dich darauf einstellen müssen, dass je nach Hund Hundebegegnungen immer Konfliktpotenzial darstellen können. Aussies können zwar ziemlich gut lernen, dass sie andere Hunde ignorieren sollen, aber man darf auch nicht unterschätzen, wie viel Arbeit das sein kann. Es gibt natürlich auch etliche Aussies, die unkompliziert mit Hunden sind. Die meisten, die ich so kenne, haben aber entweder einen ziemlich konsequenten Halter, der ordentlich Training reingebuttert hat oder gehören zu der doch eher geringen Prozentzahl der von Natur aus netten Hunde.
Die Meisten haben zumindest mal einen sehr klar festgesteckten Radius, in dem sie keine fremden Hunde möchten und hinzu kommt eben bei vielen Hunden noch ein Hang zum Kontrolletti. Sprich: Auch wenn die Hunde frei mit anderen laufen, muss man immer ein Auge drauf halten und ggf abbrechen. Sowas läuft nicht nebenher.Wenn ich vorrangig einen verträglichen Hund suchen würde, würde ich garantiert nicht zum Aussie greifen. Ich nehme die mögliche Unverträglichkeit in all ihren möglichen Ausprägungen hin, weil ich eben viele anderen Eigenschaften sehr schätze und meine Lebensumstände auch einen kratzbürstigeren Hund ermöglichen. Aber ich kenne auch einige Halter, die keinen Aussie mehr holen würden, weil das dauernde Daumen drauf halten eine Belastung für sie ist. Es entspricht nicht ihrem Typ. Man muss da sehr ehrlich zu sich selbst sein, denn das Aggressionspotenzial gepaart mit der Reizanfälligkeit, können (müssen nicht) eine Hausnummer sein.
Für die Mehrhundehaltung halte ich Aussies überaus geeignet und würde nicht mehr nur einen haben wollen. Aber man darf ja nicht vergessen, dass je nach Wohnlage und Lebensumständen der Kontakt zu anderen Hunden und Menschen ziemlich hoch sein kann. Fremde Menschen finden die nämlich auch oft überflüssig und auch da gibt es Hunde, die das nach vorne umsetzen und sich nicht wie meine Hündin hinter mich verziehen. Da kann selbst Besuch von Freunden eine Aufgabe sein.
Muss alles nicht sein...aber kann. Und da sollte man sich vorher wirklich ganz genau überlegen, ob man damit umgehen will und kann.
Ich möchte den Aussie nicht mehr missen. Für mich sind es DIE Kumpelhunde. Aber ich sehe zB gerade auch deutlich, wie unkompliziert unser Spitz in einem Alter ist, in dem ich mit Tex schon stramm an den alltäglichsten Dingen trainieren musste...
Bliss war schon wieder anders, viel einfacher als Junghund. Aber dafür ist sie jetzt als erwachsener Hund viel kerniger und auch ernster.@HollyAussie: das Aussiewochenende ist vom 30.04-01.05. Ob Freitag auch, weiß ich grad nicht. Habe nur die zwei Tage im Kalender.
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Wenn, dann komme ich auch Sonntag.
@Labbijenny: Wäre das Aussiewochenende in Troisdorf nicht auch etwas für dich, wenn dich die Rasse interessiert?