Eine Vereinskollegin führt Ratoneros im Agi. Die sind wirklich richtig klasse. Der eine läuft in der A3 und der andere wird gerade ausgebildet. Sie waren etwa 5 Monate alt, als sie aus Spanien kamen und sind im Alltag richtig tolle Hunde. Im Training sind sie konzentriert und führig. Sie leben mit einem Schäferhund zusammen uns spielen regelmäßig mit größeren Hunden. Das ist überhaupt kein Thema. Sie sind um die 40 cm groß und ich sehe da eigentlich kein Problem im Zusammenleben mit größeren Hunden. Bei Zwergrassen ist das nochmal etwas anderes. Aber um die geht es ja nicht =).
Beiträge von DiemitdenAussies
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Mein Rüde ist auch intakt und fristet kein langweiliges Leben. Wir haben feste Gassifreunde, mit denen wir uns regelmäßig treffen. Ansonsten sind wir im Dummybereich unterwegs. Ihn kastrieren zulassen, weil das "gesellschaftsfähiger" ist? Wie gesagt, ne, danke.
Ist bei meinem Rüden genauso. Wir trainieren THS und Rally Obedience (zusammen mit anderen intakten Hunden) mit, gehen hin und wieder mit anderen Hunden Gassi, er begleitet mich ins Café. auf Messen...völlig problemlos. Als er noch sehr jung war wurde ich natürlich gefragt, ob ich ihn kastrieren lassen. Als ich dann verneinte, wurde ich schon komisch angeschaut. War mir aber egal. Das ist eine persönliche Entscheidung und da darf man nicht auf andere hören. Ich bin froh, dass er intakt ist. Er ist ein toller Hund, total souverän und sehr verträglich. Er hört gut und ist umgänglich. Was will ich mehr? Da muss man sich vielleicht auch mal was trauen und Vorreiter sein und alles zeigen, dass es eben doch geht. Heute stellt keiner mehr meine Entscheidung infrage.
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Uff...so wie du es beschreibst, kenne ich das gar nicht.
Hier hält es sich die Waage zwischen kastrierten und unkastrierten Hunden, man kann problemlos mit intakten Hunden im Verein an jedem Kurs teilnehmen und solange der Hund nicht negativ auffällt, ist Kastration nie ein Thema. Meine Hunde sind alle intakt und mein Rüde wird oft einfach für kastriert gehalten, weil er überhaupt nicht auffällig ist (in den Köpfen der Leute ist ein intakter Rüde meist ein Problem..in der Realität nicht).
Ich persönlich würde nie, niemals meinen Hund kastrieren lassen, nur weil meine Umwelt mir das diktiert. Stattdessen würde ich mir eine Hundeschule oder einen Verein suchen, wo intakte Hunde problemlos mittrainieren können. So wie du deinen Rüden beschreibst, ist doch alles super. Da würde ich den nicht um des lieben Friedens Willens kastrieren, sondern ihn ihm zuliebe intakt lassen. Ich denke da grundsätzlich pro Hund.Nun ist es aber so, dass alle Hundeschulkurse, wo die Hunde auch frei laufen dürfen, nur mit kastrierten Hunden (ab 6 Monaten) besucht werden dürfen.
DAS finde ich persönlich unmöglich und inkompetent und würde bedeuten, dass die Hundeschule Frühkastration befürwortet. geht mMn überhaupt nicht.
Was meint ihr? Es würde mir aber auch ihm das Leben erleichtern und schöner machen. Wir könnten Kurse besuchen für Nasenarbeit, Agility und vieles mehr - aber eben nur kastriert!
Das könntet ihr alles sicherlich auch in einem anderen Verein/anderer Hundeschule haben und er könnte intakt bleiben.
Unkastriert werden die Spielpartner immer weniger und er wird irgendwann ein langweiliges Leben ohne andere Hunde fristen, fürchte ich. Das kann's ja auch nicht sein.
Ist es denn immer Thema ob der Hund kastriert ist oder nicht? Hier taucht das am Rande mal auf...wenn überhaupt. Ich verstehe nicht, weshalb man euch meidet.
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Wir hatten auch eher damit gerechnet, dass wir ein kleines Exemplar abbekommen (gerade weil es eine Hündin ist). Aber die Eltern lagen auch beide um die 50cm =).
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@Streichelmonster wie denkst du eignen sich Spitze fürs Agi? Glaubst du das eure Kleine das gut machen würde?
Grete würde das sicherlich gefallen und auch gerne mitmachen. Die ist auch gar nicht so langsam, springt nicht schlecht und hat einen ausgeprägten Spieltrieb. Schlau ist die eh und sie setzt Sachen schnell um. Potenzial wäre also durchaus da. Ob das für eine Agikarriere (also bis in die hohen Klassen) reichen würde, weiß ich aber nicht. Für sie sind eher Rally Obedience und Turnierhundesport angedacht. Meine Mutter ist kein Agifan und die wird sie ja führen.

Was die Höhe angeht, schließe ich mich @Lionn an. Grete ist aber knapp 50 cm hoch. Das würde noch gehen, finde ich.
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Nur live nicht so witzig, aus eigener Erfahrung - ich muss bei meinem eigenen Hund das Anleinen auch noch mal wieder so richtig schön positiv aufbauen und die Bolonkine meiner Ma fängt genauso an, nur dass die dann wirklich gar nicht mehr einzufangen ist. Dabei haben wir durchaus darauf geachtet, dass das Anleinen nichts "Böses" sein soll und dass "Leine dran" auch nicht automatisch "Spaß vorbei" bedeutet, auch wenn man Letzeres natürlich nicht immer ganz vermeiden kann. Also wenn noch irgendwer Tipps hat...
Wir lassen jetzt immer die Schleppleine dran und bestätigen das Anleinen draußen (denn nur da ist es ein Thema) besonders positiv. Dh, wir rufen sie ran, leinen sie kurz mit einer anderen Leine an, bestätigen und leinen wieder ab. Versucht sie sich zu entziehen, wird auf die Schlepp gelatscht und sie wird rangeholt wie ein Fisch. Hat sich auch deutlich gebessert, seitdem wir das so machen.
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Ach unsere Grete.
Wir nennen sie liebevoll den "Drecksspitz" oder auch "das Rattengewitter".
8 Monate ist sie jetzt alt und gut in der Pubertät gelandet. Frech wie Straßendreck, aber dabei immer total witzig und ohne einen Funken Ernst im Leib. Sie lernt so schnell. Kommandos fast im Schlaf. Aber zB. auch, wie man die Haustüre öffnet
. Deshalb schließen wir uns jetzt ein, bis eine Lösung für das Problem gefunden ist. Tex hat mir heute mitgeteilt, dass sie wohl bald läufig wird. Da isser ja zuverlässig, der Jung. Also warten wir drauf und sind gespannt, was das so mit der kleinen Witzpille anstellt.
Sie läuft im Moment an der Schleppleine. Nicht, weil sie nicht hört. Sie kommt zuverlässig. Sie jagd auch nicht und belästigt weder Mensch noch Tier (tatsächlich setzt sie sich lieber hin und beobachtet alles Fremde aus der Entfernung). Nein...Madame will sich nicht anleinen lassen. Also so gar nicht. Mein Vater hat neulich auf der Wiese ein 20-minütiges Fangspiel mit ihr veranstaltet und sich redlich um sie bemüht. Während er also Spielaufforderungen gestartet hat oder sich versteckt hat, lag die Spitzin etwas zwei Meter entfernt von ihm und hat ihn angeschaut, als hätte er sie nicht alle. Schließlich ist sie alleine nach Hause gegangen. War ihr doch zu doof.
Auf dem Weg hat sie direkt mal zwei Nachbarn aufgemischt.
Da das aber nicht ungefährlich ist, weil hier durchaus viel Verkehr ist, kommt nun die Schleppe zum Einsatz, damit sie gar nicht mehr die Chance hat, solche Spielchen durchzuziehen. Klappt auch bisher ganz gut.Mit den Aussies ist es nach wie vor prima. Tex ist ihre Lieblingshüpfburg und sie zeigt sich auch in der Junghundegruppe sehr sozialkompetent und klar. Schön an ihr: Sie ist nie drüber. Also nie übereifrig, nie überdreht, nie überfordert. Jetzt schon ist sie ein sehr in sich ruhendes Persönchen. Aber auch ein ziemlicher Charakterkopf. Ich finde sie absolut klasse.
Wenn die mal groß ist...hach...ein Traum in schwarz.So ernst, wie sie schaut, ist sie ganz und gar nicht
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Ich mache es nicht an der Rasse fest, sondern an der Fellfarbe. Wie man im Avatar sehen kann, haben wir 2 schwarze, recht stark haarende Hunde. Mein Mann war so schlau, das komplette Haus mit weißen Bodenfliesen auszulegen (trotz der Hunde und ich kann ihn zum damaligen Zeitpunkt noch nicht)
Mir kommt deshalb nur noch was helles ins Haus 
Ich hatte 15 Jahre lang eine Spitzmix. Weiß.
Da sieht man die Haare auch überall. Wirklich. Auf den weißen Fliesen, dem Laminat, dem Pullver, der Couch, den Autositzen...eigentlich überall.
Jetzt leben hier zwei braune Hunde und ein schwarzer. Hält sich alles im Rahmen. Ich würde an deiner Stelle weniger nach der Farbe schauen, sondern danach, wie die Hunde abhaaren. Mein Spitzmix hat richtig "geflockt". Zwei Wochen richtig übel. Überall lagen Büschel herum. Dann war der Hund fast nackig und alles war vorüber. Die Aussies haaren sehr moderat und wenn ich die im Fellwechsel ordentlich bürste, merkt man das kaum. Die Hündin ist da extrem unkompliziert, der Rüde hat viel Unterwolle, die rausgebürstet werden muss. Der Spitz ist noch zu klein, aber ich denke, dass sie auch in Flocken abhaaren wird. Ist dann eben so. So ist das, wenn man Hunde hat.
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In meinen Trainingserfahrungen hatten wir mehrere Aussies dabei und da waren viele die super geeignet und überhaupt nicht überdreht
Beim Aussie ist das Überdrehen eher das geringste Problem.
Viele springen schlecht, anderen fehlt der Trieb. Dann gibt es eben welche, die vom Körperbau recht ungeeignet sind. Man muss da schon sehr gut auswählen. Und dann bekommt man eventuell einen Hund, der überhaupt keinen "Sinn" im Agi sieht und deshalb alles nur mit dem halben A*** macht. Klar machen die das für einen. Die machen so ziemlich alles für den HF. Aber 100% geben sieht anders aus... -
Ich hab jetzt schon öfters gelesen das die besten Agility Hunde welche waren, die man im TS aufgesammelt hat.
Das kann ich so nicht unterschreiben. Ein guter Agi Hund wird schon früh auf den Sport vorbereitet. Im TS können natürlich trotzdem Glücksgriffe dabei sein, aber es ist deutlich besser einen jungen Hund auf den Sport vorzubereiten, der bereits entsprechende Anlagen mitbringt.