Beiträge von Juliaundbalou

    Aber kommt schon.
    Als ob man mit kleinem Kind dann abends, wenn der Mann zu Hause ist, erstmal eine Stunde raus geht - und zwar nicht entspannt, sondern zum Üben. Oder als ob der Mann das dann macht - der hat doch den ganzen Tag sein Kind nicht gesehen.
    Da ruht man sich vielleicht lieber aus, genießt die Zeit zusammen.
    Und ja, auch mit einem kleinen Hund muss man üben. Aber das geht mit einem Kinderwagen nun mal leichter.

    Die Verschiedenen Spaniel habe ich auch als sehr angenehm kennengelernt :dafuer:

    Die Neufis haben halt ein anderes Wesen. Die sind oft ziemlich ruhig. :ka:
    Vielleicht mag @Quebec ja was dazu erzählen?

    Ansonsten zum Tibet Terrier: die haaren kaum und sind nur am Bellen, wenn es klingelt. Das macht ein Retriever ja auch.
    Tibet Terrier sind nicht wirklich am kommentieren, das würde eher zum Sheltie passen :pfeif:

    Wenn euer Garten groß genug ist - und danach hört er sich an - würde ich auch eine Vogelschutzhecke empfehlen. Dornige Sträucher sind nicht unbedingt schlecht, wenn sie so stehen, dass man da nicht lang muss.
    Ich habe einen kleinen DHH-Garten von 100qm und habe an der einen Seite eine Wildrosenhecke gesetzt, auf der anderen Seite gemischte Ziersträucher und einen Feuerdorn, weil ich die Sträucher zurückschneiden muss - bei 6m Tiefe inklusive Terrasse.
    Hätte ich so viel Platz wie ihr... Wäre hier eindeutig eine gemischte Vogelschutzhecke hingekommen. Vor allem der Holunder sieht wunderschön aus :dafuer:
    Eine Wildrosenhecke sieht übrigens auch wunderschön aus und muss auch nicht geschnitten werden, wenn sie genug Platz hat. Im Sommer gibt es Blüten, im Herbst Hagebutten. Und die Vögel freuen sich auch noch =)

    @anfängerinAlina
    Das ist mir schon klar. Ich habe nur manchmal das Gefühl, dass es die Sache nicht besser macht, wenn man alles zerdenkt. :ka:
    Wenn man auf jede kleine Körperreaktion des Hundes schaut, die stress bedeuten kann, heißt das, dass man ihn aus dem Augenwinkel heraus immer beobachtet. Und genau das kann halt auch Stress auslösen :ka:
    Ich will hier ja nix madig reden. Aber oft klappt es besser, wenn man sich nicht so den Kopf macht und den Hund einfach Frust schieben lässt.

    Bei uns zumindest hat das wahnsinnig viel gebracht. Seit ich Balou im Haus begrenze durch eine Kiste, die auf der Treppe steht, und er mir nicht am Tag ins erste OG folgen kann, ist alles super.
    Er hat da anfangs genau den Mist gemacht, wie beim Alleinebleiben auch. War unruhig. Hat sich Sachen zum Zerbeißen geschnappt. Hat gegähnt, sich geschüttelt, gefieptgefieptgefiept.
    Ich habe es einfach durchgezogen.
    Nach zwei Wochen wurde es deutlich besser.

    Es rät doch hier niemand von einem Hund ab. Außer vielleicht ein User.

    Manche tendieren zu einem Welpen, manche zu einem erwachsenen Hund. Ich würde mir zu kleinen Kindern auch nur einen Welpen nehmen. Auch wenn es anstrengend ist.
    Da verstehe ich die TE auf jeden Fall.

    Eben habe ich auf der Abendrunde einen Beagle gesehen: Nase nur auf dem Boden. Angeleint. Neutral desinteressiert an der Unwelt.
    Dann einen jungen Golden (circa 6/7 Monate alt) aus der Showlinie. Völlige Schlaftablette. Den kann ich mir sehr gut in jeder Familie vorstellen.
    Ein junges Mädchen mit riesigem Schäferhund, der sie fast durchs Feld schleifte.
    Mehrere mittelgroße Wuschel. Unauffällig.

    So lange man keine eigenen Erfahrungen mit den Rassen gemacht hat, ist es immer schwer zu einer Rasse zu raten.
    Von außen betrachtet finde ich viele Hunde passend. Aber es ist immer sehr charakterabhängig - und genau den sieht man einem Welpen ja nicht an.
    Und wenn hier ein paar User sagen (wie ich auch): Uh, großer wilder Junghund, man kann es sich leichter machen. So what.
    Ich meckere auch nicht rum, dass jeder zweite einen Labrador vorschlägt.
    Jedem seine Meinung.

    Achso.
    Ich habe das mit Welpe Balou halt von Anfang an gemacht, dass mal die Tür vor seiner Nase zuging und wir dann allein einen Film geguckt haben oder gegessen haben, während er im Flur war.
    Fand er natürlich kacke, aber da hat er sich dran gewöhnt.

    Ich dachte, das macht man so.

    Wenn der Hund das nicht kennt, würde ich trotzdem erst mal versuchen, das auszusitzen. Also wenn er sich nicht entspannt, immer wieder wiederholen. Nicht zu lange und nicht so überdenken. Das merkt der Hund doch.
    Oft hat dieses Kontrolleti-Gehabe nämlich mit Frust zu tun, den der Hund nicht aushalten kann. :ka:

    Hallo @Bettina1983

    eure Umstände passen super, wenn du auch die nötige Kraft und Geduld für einen Welpen hast.
    V.a. das große Grundstück und dass du von zu Hause aus arbeitest sind viel wert!
    Allerdings wundert es mich, dass hier entweder 5kg Hunde oder 40kg Hunde im Raum stehen. Gibt es nichts dazwischen in Beaglegröße? Und nein: bloß kein Beagle.
    Ich kenne jetzt auch nicht alle Rassen, aber das wundert mich wirklich.
    Ich habe selbst einen Golden (aus der Arbeitslinie). Ich denke, dass man sich sein Leben leichter machen kann, denn die Retriever sind in den ersten drei Jahren sehr wild und mit Kinderwagen und Hund daneben kannst du dem Hund leider nicht viel Erziehung zugute kommen lassen. Abrupte Richtungswechsel sind da ja eher nicht möglich. Und Freilauf kriegt euer Hund vermutlich eher auf eurem Grundstück, mit dem Kinderwagen gehst du ja vermutlich nicht in den Wald und durch die Felder?

    Meine Eltern haben einen Tibet Terrier Mix. Er ist total genügsam und ruhig. In der Größenordnung könntest du dich ja mal umsehen. Vielleicht fällt den anderen hier ja noch was ein?
    Pudel und Spaniel kamen mir ja auch direkt in den Sinn.

    Wenn dein Herz aber für die Golden schlägt, dann hol dir ruhig einen aus einer anständigen Showlinien VDH Zucht. Es ist nur wirklich nicht das Leichteste, einen vor Hormonen strotzenden Hund plus Kleinkind zu wuppen.

    Ich bin zumindest froh, dass mein Pubertier drei Jahre alt sein wird, wenn das erste Kind unterwegs ist und hoffe, dass er bis dahin nochmal so viel ruhiger geworden ist wie zwischen dem 9. und dem 18. Lebensmonat. Aber ich habe auch eine Arbeitslinie, die sind auch anders drauf.

    Die Entscheidung kann dir keiner abnehmen. Ihr müsst für euch wissen, was am wichtigsten ist und dementsprechend entscheiden.

    Ich würde mir gar keinen Kopf machen und den Hund einfach ab und zu nicht beachten.
    Passiert doch automatisch, oder?
    Wenn ich einen spannenden Film gucke und mein Hund stupst mir seine nasse Nase ins Gesicht, drehe ich meinen Kopf einfach weg und gut ist.
    Kann er auch alle drei Minuten versuchen. Meine Reaktion bleibt die selbe.

    Ist was anderes mit Kontrollverhalten. Das Nichtverfolgen sollte man wirklich üben.