Wenn die Sträucher breiter werden, bringt dir der große Abstand auch nix mehr
aber die sollten das besser abkönnen als der Rasen ![]()
Beiträge von Juliaundbalou
-
-
@Enterprise wie alt ist dein Kleiner?
Balou könnte sich mit seinen 2,5 Jahren nicht in einer Dummygruppe benehmen. Erwarte nicht so viel
-
Viele Hunde unterscheiden auch zwischen Wald und Feld. Ist bei uns auch so. Im Wald kann ich Balou frei laufen lassen, wenn es breite Wege sind. Dort trifft man normalerweise (!) kein Wild. Auch nicht direkt am Wegesrand. Im Feld hingegen hat er einen deutlich größeren Radius = wenig Einwirkungsmöglichkeit von mir, weil er mich kaum hört und das wegspringende Wild ist sehr viel länger zu sehen = deutlich höherer Reiz für ihn.
Balou ist auch selten irgendwo hinterher gegangen und kam immer sehr schnell wieder. Außer Sicht war er auch immer nur max. 1-2 Minuten. Ich hätte genauso sagen können: ach, nicht schlimm. Läuft er mir halt fünfmal im Jahr kurz weg. Und genauso denken die meisten HH mit freilaufenden Hunden.Ich für meinen Teil sehe aber deutliche Verbesserungen. Würde ich nicht gegenwirken, wäre mittlerweile alles interessant (auch kleine Vögel) und Balou wäre nur noch auf das Jagen konzentriert. Ich habe genau da angefangen mit dem Stopp an der SL, als ich merkte, dass er vom reinen Sicht- auch noch zum Spurenjäger wurde. Irgendwann kann er garantiert wieder die meiste Zeit frei laufen. An unseren hohen Feldern ist es halt so eine Sache. Da stehen die Rehe im Raps zehn Meter neben uns. Lou bemerkt sie oft gar nicht (bin mittlerweile besser als er geworden), aber würde das Reh aufspringen, wäre er weg.
-
Also das Thema flutschte bei uns regelrecht.
Balou hat schon als Welpe gerne Dinge getragen und das habe ich immer gelobt - mache ich noch heute, ist automatisiert
Dann habe ich beim Spiel seine Spielis geworfen und doll gelobt, wenn er es ins Maul genommen hat. Damit ich es wieder werfe, hat er es mir gebracht und wir haben zusammen gezergelt und uns gefreut oder es wurde erneut geworfen.Normale Dummys findet er scheiße. Die habe ich bis er ein halbes Jahr alt war versucht schmackhaft zu machen - keine Chance. Deswegen arbeiten wir ausschließlich mit Futterdummys, gefüllt mit TroFu. Zunächst hat Lou gelernt, auf eine Freigabe zu warten. Dann lief er los und brachte den Dummy - er spuckte ihn vor die Füße.
In die Hand mussten wir ihm mühsam beibringen, genauso, wieder in die Grundstellung zurück zu kommen.Bei uns läuft das alles nebenher. Fuß gibt es in lockerer Variante, da er nicht gern an meinem Bein klebt, Dummy tragen, Suche, Einweisen, Grundstellung funktioniert alles - voran kennt er noch nicht

Vielleicht gehen wir irgendwann in eine Dummygruppe. Vielleicht auch nicht

-
@Lunalabbi Balou war eine Zeit lang auch so. Ich habe es gezielt abtrainiert und mittlerweile zeigt er nur noch für jedes 100. Mauseloch Interesse - wenn überhaupt.
Zunächst habe ich vor dem Buddeln eine Freigabe eingeführt.
Als das saß, habe ich über den Abbruch trainiert, dass er sich beim Buddeln unterbrechen lässt. Danach folgte die erneute Freigabe. Die Zeitspanne habe ich dann verlängert und dann auch nicht mehr jedes Mal freigegeben. Etc. Abruf vom Mäuseloch geübt usw. Du kannst dir den Rest denken.
Irgendwann war jedes Mauseloch verboten. Das ist seit einem Jahr so. -
-
-
@naijra ja, ein Großteil der Strecke ist so: Trab - mit Seitenwechseln alle paar Sekunden auf unserem Weg.
Ich habe keinen Hund, der jede sekunde zum Abdampfen nutzt, deswegen kann ich beim plötzlichen Zurückkommen die Schlepp fallen lassen und an passender Stelle wieder aufnehmen. Vielleicht macht mir das das Handling leichter
Rennen darf er beim Apport und im Spiel ohne Schlepp.
Habe da echt eine Luxussituation. Mit einem wuseligen echten Jäger würde ich mich auch schwer tun. Balou ist zwar sehr an Spuren interessiert, aber mittlerweile spürt er nichts mehr auf, sondern steht nur noch vor. War ein harter Weg
Auf Sicht ist unser Problem. Und wenn die Rehe zwei Meter neben uns stehen und er sie riecht. Da kann man aber gut eingreifen. -
@Elzbeth so mache ich das ja auch
Aber er ist erst ab dem Grundstück aufgeregt und kann da natürlich nicht normal vorbeigehen, auch wenn ich das positiv Belege und schon zwei Minuten vor dem Grundstück damit anfange - eben, weil wir nicht ausweichen können und die Hunde dann doch alle zwei Wochen mal im Garten sind.
Bei gärten, wo wir mit Abstand vorbeikommen, ist alles kein Problem. Da macht er das echt prima.Gestern hatte ich übrigens keinen Hibbelhund, sondern einen sehr klaren Erwachsenen Hund. Das war toll
Er hatte einige schwierige Situationen (außer Hunde) und Gerüche waren auch wieder toll, trotzdem hat er sich nicht hochgespult. An solchen Tagen habe ich Hoffnung, dass irgendwann die klaren Tage überwiegen 
-
Abwarten.
Bei manchen Themen komme ich nicht bei ihm an, aber das ist ein anderes Blatt