Beiträge von Juliaundbalou

    Das ist ja mal eine tolle Frage xD

    Balou und ich ähneln uns auf jeden Fall. Wir sind gerne unterwegs, aber alles, wo viel los ist, stresst uns beide.
    Zuhause entspannen wir uns gerne und wir brauchen beide viele und lange Ruhephasen. Sport finden wir beide unnötig, alles an natürlicher Bewegung und auch Hirnanstrengung ist aber super.
    Fremde finden wir beide überflüssig und wir können auch beide echt ungemütlich werden, wenn man uns provoziert. Wir sind beide meistens gut gelaunt und blödeln gerne rum. Wir essen beide nicht alles, aber was uns schmeckt kann in Unmengen verdrückt werden.
    Wir haben eine kurze Zündschnur, üben uns aber in Geduld :pfeif:
    Auf Stimmungen reagieren wir ebenfalls beide sehr fein. Unsere Mägen sind nicht die unempfindlichsten und Stress schlägt uns sofort auf den Magen.
    Balou fiddelt in Konfliktsituationen oder haut drauf. Ich bin da ähnlich. Entweder lächle ich höflich und werde still oder ich pöble los |)
    Selbst optisch ähneln wir uns: er ist sehr dunkelgolden und ich habe lange dunkelblonde Haare :ugly:

    Tja. Irgendwie dürfte ich mich über Balou nie beschweren. Außer ich will zugeben, dass ich auch viele Fehler habe :headbash:

    Hm. Also ich kenne kleine Würfe (2-3 Welpen), wo der Preis dennoch bei +-1200€ liegt. Sind da zwar keine Minirassen, aber trotzdem. Da zieht das Argument der geringen Wurfstärke ja irgendwie nicht.

    Und 10-12 Wochen bleiben ja einige Welpen noch beim Züchter. Und da gibt es dennoch "Humane Preise".

    Mir kommt es so vor, als würden die Preise für Moderassen extrem hochschießen, sowohl beim seriösen Züchter als auch beim Vermehrer. Da definiert die Nachfrage halt das Angebot.

    Ich habe auch noch was:

    Mein Mann und ich sind vor einigen Jahren, bevor Balou bei uns lebte, mit dem Hund meiner Eltern in einem Wald unterwegs gewesen. Am Anfang haben wir ziemlich viele Leute und Hunde getroffen, später dann plötzlich nicht mehr. Wir haben keine Vögel mehr gehört und es herrschte eine drückende Atmosphäre.
    Nach ein paar Minuten hörten wir eine Melodie aus dem Wald, sie kam von einem Hügel. Es war nichts, was man sich einfach so angehört hätte, sondern wie der Soundtrack eines Horrorfilms. Der Hund meiner Eltern wurde nervös und lief nur noch zwischen uns, ihn wirft sonst nichts aus der Bahn. Die Melodie wurde lauter und leiser, der Hund fiepte, mein Mann schnappte sich vorsichtshalber einen großen Ast xD
    Wir sind dann losgerannt und schnell gefahren |)

    Und noch etwas sehr merkwürdiges:
    Mein Mann ist in einem Haus von 1930 aufgewachsen, eine Doppelhaushälfte. Er hatte mir am Anfang unserer Beziehung mal erzählt, dass er manchmal im Bad jemanden Klavier spielen hört. Ich habe ihn für verrückt erklärt: weder seine Eltern noch die Nachbarn spielen Klavier.
    Eines Nachts musste ich auf die Toilette und da hörte ich es auch. Es klang, als würde es nur in diesem Raum existieren. Eine schöne traurige Melodie, ganz leise. In den Nachbarräumen konnte ich es nicht hören. Wir haben nie herausgefunden, woher es kam.

    Balou sieht übrigens auch ständig Geister und manchmal sehe ich auch irgendwas. Sind vermutlich Tiere, Schatten und der Wind. Trotzdem gruselig :tropf:

    Ich hatte bei Balou auch eine komplizierte Krankheitsgeschichte, wovon auch ein Teil das Schmatzen und Unruhe war.

    Versuch doch wirklich mal, maximal 2 h am Tag rauszugehen (zweimal lange, einmal nur ganz kurz), an dem Tag, wo ihr BH-Training habt, würde ich zusätzlich nur kurz rausgehen.

    Balou hat es (neben einigen anderen Dingen) sehr geholfen, dass er nur noch morgens und nachmittags jeweils eine große Runde bekommt (45-75 Minuten je nach Wetter, Lust und Laune) und abends nur noch zum lösen zehn Minuten an der Straße lang läuft.

    Wo wohnt ihr denn? Eher ruhig oder trubelig und wie sehen die Spaziergänge aus?

    Und seit vier Monaten nimmst du ihm einfach die Sachen aus dem Maul?
    Da hat dein Hund zu rech Angst und schluckt es noch schneller runter.

    Ein gut aufgebautes "aus" und "nein" wäre da hilfreich. Ich habe das meinen Welpen von Anfang an beigebracht. Natürlich haben sie in der Zeit relativ viel Zeug gefressen, weil sie es ja noch nicht konnten.

    Ein "nein" kannst du super über ein Leckerli aufbauen. Nimm in deine Handfläche was Leckeres und halte sie dem Hund hin. Will er es nehmen, schließt du die Hand und sagst "nein". Entfernt er sein Maul dann wieder, loben und Leckerli freigeben oder ein anderes Leckerli geben. Nach zwei Tagen sollte er das Prinzip raus haben.
    Darüber kannst du wunderbar tauschen, bevor der Hund etwas aufgenommen hat.

    Beim "aus" funktioniert es ähnlich. Da würde ich erst Spielzeug gegen Leckerlis tauschen. Irgendwann tauscht der Hund hoffentlich alles, auch fressbares.

    Alternativ kannst du deinen Hund auch Sachen anzeigen lassen. Dazu muss aber jemand anderes was sagen.

    @Boomerang wegen Leuten wie dir ist mein Balou mit Menschen auf dem Kriegsfuß.

    Natürlich hat er als Welpe freundlich Kontakt aufgenommen. Er hat gefiddelt - so wie es ein Welpe und vor allem ein Retriever nun mal tut.
    Er wollte aber nie angefasst werden! Es ist sehr überheblich, wenn man sich anmaßt, das als Nichtbesitzer einschätzen zu können.

    Er war ja so lieb und so niedlich. Tja und seit seinem 7. Lebensmonat stellt und verbellt er Menschen im Freilauf, weshalb er immer rangerufen wird. Angeleint passen ihm auch viele Leute nicht und er ist extrem gestresst.

    Die einfache Nachfrage, ob es ok ist, tut nicht weh.