Beiträge von Juliaundbalou

    Meine Leidensfähigkeit ist ja auch langsam am Ende. Ich habe so viel gegeben und kann nicht mehr.
    Er ist ein klasse Hund, wenn er denn „da“ ist. Leider ist er das seit einem Monat so gut wie gar nicht mehr und auch davor wurde es schleichend immer weniger.

    Ich möchte ihn jetzt nur auf keinen Fall wegen 4 - 5 schrecklicher Wochen überstürzt kastrieren lassen . Etwas Zeit muss ich schließlich auch einplanen. Balou kann nämlich leider keinen Kragen tragen, der stresst ihn so sehr, dass er auch nach Stunden noch hechelnd da steht :/
    Als er die riesigen Hotspots im Sommer hatte, haben wir es nämlich schon mit dem Kragen probiert und es ging nicht.

    Danke auf jeden Fall für die vielen Pro Kastration Stimmen - das hilft mir schon sehr.

    Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht.Warum willst du dir das Leben extra schwer machen? Nur damit er intakt bleiben kann?
    Welchen Vorteil hat Balou davon? Welchen hast du davon?
    Und was hat das mit aufgeben zu tun? Es ist ja nicht so als wäre Balou gerade mal 10 Monate alt und du würdest das Handtuch werfen, nachdem er mit den ersten Pubertätsallüren angefangen hat. Und da es mit dem Chip scheinbar so viel besser war, verstehe ich deinen Gedankengang erst recht nicht :ka:

    Mich lassen alle zweifeln, die sagen, sie würden nur aus medizinischen Gründen kastrieren lassen. Der Rest lasse sich über Erziehung in den Griff kriegen. Das wäre normales Rüdenverhalten, der braucht nur mehr Führung, einen guten Trainer, etc.
    Wenn ich das lese, sehen unsere Probleme so klein aus. Als wäre es machbar. :ka:

    Hmpf, klingt ungut. Ich denke nicht, dass er Dich bewusst unangenehm aussteigen lässt.

    Allerdings sind 35 kg nicht leicht zu händeln und die Physik hat da einfach recht.

    Da er ein Stresshund ist und Führung braucht wie Luft zum Atmen, glaube ich das irgendwie doch. Er ist überfordert und verletzt mich deswegen, anstatt wie sonst seinen Körper unter Kontrolle zu haben...

    Meistens wird ja empfohlen noch unter dem Einfluss des Chips zu kastrieren weil dann einerseits die Hoden samt Hodensäcken schon so verkleinert sind, dass die Op ein bisschen einfacher von der Hand geht und es danach auch optisch "schöner" aussieht weil einfach nicht so viel lose Haut bleibt.

    Andererseits damit die Hormone nicht so komplett Achterbahn fahren und es quasi einen sanfteren Übergang gibt.

    Worauf ich hinauswill :ugly: könntest du dir vorstellen noch einmal chippen zu lassen und das dann einfach als wirklich letzten realen Testlauf anzusehen wo du dich noch bevor der Chip wieder seine Wirkung verliert für/gegen die Kastration entscheidest?

    Ich würde das glaube ich so machen. Bei uns wurde noch während des Chips kastriert und ich bereue es auch keinen Tag, wir haben beide an Lebensqualität dazu bekommen finde ich.

    Ich habe mir nach der Op eine Woche freigenommen aber eigentlich ging es Leo direkt am gleichen Abend schon wieder gut und ab Tag 2 musste ich ich ihn schon wieder bremsen nicht durch die Gegend zu hüpfen.

    Gute Frage. Ich habe den Chip auslaufen lassen, da ich mir unsicher war. Wollte sehen, was das viele Üben gebracht hat. Wir haben schließlich auch negative Dinge mit dem Chip gehabt.
    Noch einmal den Chip vor einer Kastration setzen lassen? Eventuell. Müsste ich mit meiner Tierärztin absprechen.

    Hast Di in der Zeit als der Chip wirkte, irgendwie (anders, intensiver...) gearbeitet mit ihm?
    Also sozusagen die Zeit genutzt?
    Falls ja: hat das irgend einen Einfluss?
    Falls nein: kannst Du ja nochmal einen Chip reinhauen und versuchen, bestimmte Dinge zu erarbeiten in der Zeit :smile:

    Ich find's megagut dass Du Dir das wirklich gut überlegst :bindafür:

    Wieso bist Du denn dauernd verletzt? :streichel:

    Nein, genauso wie immer. Nur dass es bei ihm ankam - endlich :tropf:
    Die Zeit haben wir natürlich genutzt, deswegen dachte ich auch so lange, der Chip wäre viel früher ausgelaufen und Lou hätte echt was gelernt. Im Vergleich zu vor dem Chip haben wir schon was erreicht. Aber leider nicht genug :fear:

    Danke! Ich lasse mich selbst ja auch nicht einfach so operieren.

    Hm. 35 kg gegen 55 kg - Balou legt es seit Wochen drauf an. Er weiß, dass er mir körperlich überlegen ist und nutzt das aus. Von leichten Verletzungen wie abgeschürfter Haut, leichten Verbrennung durch die Leine, blauen Flecken bis hin zu Stürzen, Muskelzerrungen, stärkere Rückenschmerzen wegen meinem Bandscheibenvorfall gab es alles... Ich will ihm keine bösen Absichten unterstellen. Aber er scheint zu merken, dass ich momentan gesundheitlich nicht gut aufgestellt bin und lässt leider seine Überlegenheit raushängen.

    Aha. Ich habe also keinen einzigen Hibbelhund. Und habe das Maul zu halten. Alles klar. Hab's verstanden. In dem Thema hier soll es also darum gehen sich gegenseitig zu bedauern, wenn man keinen Schritt vorwärts kommt. Und sich darin zu bestätigen, dass es ja leider gar nicht anders sein kann, weil das ja nun mal so ist mit dem Hund ...

    Übrigens: Wer immer noch meint, ich haue meinen Hunden nach Lust und Laune ein ein die Fresse, ja, der sollte mich am besten generell im Forum einfach überlesen.

    Das Arschloch ist jetzt hier raus.

    Nein, bloß nicht!
    Gerade deine Beiträge helfen hier doch sehr vielen :dafuer:

    Danke bisher für eure Beiträge!
    Ich zweifle, weil ich immer ewig viel hin und her überlege. Ich bin an sich auch eine Kastrationsgegnerin, außer wenn es sein muss.
    So, wie es jetzt ist, könnten wir bestimmt auch für immer weiter leben. Nicht so angenehm und ich bin ständig gestresst und körperlich verletzt... Ich habe an Erziehung extrem viel in ihn rein gesteckt. Ich gebe nicht gerne auf.

    Aber andererseits kriegen wir den Katarrh und die Analdrüsen nicht in den Griff. Das ist ein Dauerproblem. Seit er in die Pubertät kam, haben wir den Mist. Nur mit dem Chip war es besser bzw. weg.
    Dazu dieser ewige Stress für ihn.

    Nun ja. Es ist seit einigen Wochen erst so extrem, ein bisschen Überlegungszeit nehme ich mir so oder so.

    Wie lange geht es dem Hund denn nach der Kastration schlecht? Wie lange muss er 24 Stunden am Tag betreut werden?