Beiträge von Juliaundbalou

    Buchweizenmehl ist das allerleckerste Mehl (und macht mir keine Bauchschmerzen :gott: ).
    Ich liebe z. B. Buchweizenpancakes:
    90 g Buchweizenmehl
    160 ml Pflanzenmilch
    1/2 Banane
    Ergibt zwei Pfannkuchen (wir machen meist die dreifache Menge für zwei Personen zum Frühstück) - Perfekt! Dazu dann noch Heidelbeeren :cuinlove:

    Ne, darum geht's mir überhaupt nicht. Also dass Balou ein trödeliger, freundlicher Goldie wird, der mit dir durch die Landschaft tingelt. Absolut nicht, ich glaub dir sofort, dass Balou dafür nicht der Typ Hund ist und nie sein wird.Und was sich durch die Kastration ändern wird und was nicht, kann ich auch absolut gar nicht vorhersagen.
    Er tut mir auch nicht leid, weil er kein trödeliger, immer lieber Begleithund ist. Warum sollte einem ein Hund leid tun, der nicht so ist? Da musst du mich irgendwie falsch verstanden haben.
    Mir geht es eher darum, dass ich der Ansicht bin (wieder: aus der Ferneinschätzung), dass Balou trotz seines Typs ein sehr viel entspannteres, stressfreieres Leben haben könnte. Aber ich mag das jetzt gar nicht breit treten, das ist hier ja nicht das Thema. Eine Kastration jedenfalls könnte in meinen Augen das halt unterstützen. Fertig, mehr wollte ich nicht sagen.

    Dann sind sich doch alle einig ;)

    Der Hund leidet, der Mensch leidet und das seit Jahren … wenn man beiden damit helfen kann, worauf warten ?

    Der Chip ist genauso ein Eingriff ins Hormonsystem wie die Kastration , ich persönlich finde ihn noch schlimmer, da er ein auf und ab bewirkt.

    Natürlich sollte man nicht unbedacht kastrieren und alle Möglichkeiten abwägen, aber irgendwann muss man eine Entscheidung treffen. Ich kenne ein paar Leute die haben Jahre gewartet, als Hund 6 oder 7 war hat man kastriert und das einzigste was man bereut hat es nicht früher getan zu haben. Der Leidensdruck war vorher so groß und das Leben hinterher entspannter. Wo ich hier wohl nicht betonen muss das eine Kastration keine Erziehungsprobleme löst. Aber das wisst ihr ja.

    Der Chip ist aber ein super Probelauf und ich bin sehr froh, ihn ausprobiert zu haben.

    Okay, dann kommt das bei mir wohl wirklich alles etwas falsch an. Oder ich habe andere Vorstellungen von einem angenehmen Alltag mit Hund.Wie dem auch sei, ich hab auf die Frage geantwortet, wann ihr kastrieren lassen würdet.

    Ich drücke euch die Daumen, dass die Kastra dann wirklich so viele positive Effekte wie der Chip hat und Balou ein entspannteres (und gesünderes) Leben führen kann! =)

    Wenn es dir darum geht:
    Mein Leben mit Balou wird niemals entspannt sein. Er ist kein entspannter Hund. Er darf nichts selbst entscheiden. Und er ist kompliziert.
    Das wird sich wohl auch nicht durch eine Kastration ändern ;)
    Balou wird niemals als trödeliger freundlicher Goldie mit mir über die Felder tingeln, während andere Leute oder Hunde in der Nähe sind. Er wird mich niemals entspannt begleiten. Er ist kein Begleithund und das ist ok so. Da braucht er dir nicht leid tun :ka:

    @wiejetztich ich habe natürlich auch an Neros OP gedacht. Ich denke, dass ich einfach positiv an die Sache ran gehen werde. Es ist ja sehr unrealistisch, dass uns auch etwas passiert.
    Eine Woche Urlaub sollte aber ok sein. Das sind ja 9 freie Tage. Sonst müsste ich halt bis zum nächsten Jahr warten und das möchte ich nicht. Er hätte ruhig während meiner Arbeitslosenzeit schon spinnen können - da hatte ich viel Zeit |)

    Wie schon gesagt, ich kann nur das (für mich) beurteilen, was ich von euch lese. Und das ist überhaupt nicht nur jetzt seit 5 Tagen so schlimm, sondern bei mir(!) kommt es so an, als wäre das alles (Gesundheit, psychischer Stress und dementsprechendes Verhalten von Balou) schon sehr viel länger, um nicht zu sagen, fast durchgehend so.Aber wenn das bei mir nur falsch ankommt, und alles eigentlich bis auf die letzten Tage wunderbar und gut läuft, sodass du und Balou einen angenehmen Alltag habt, dann ist doch alles fein. :gut:

    Wir hatten fast ein Jahr Ruhe wegen dem Chip. Und seit Ende September ist er nun so.
    Das mit den „5 Tagen“ habe ich so gesagt, weil es jetzt erst 4-5 Wochen sind und du von „vorgestern“ gesprochen hast. Da kastriere ich halt nicht sofort und überlege nun seit drei Wochen, was ich mache. Davor hatte er nur ab und zu volle Analdrüsen, sonst war alles super. Und davor war er meiner Meinung nach zu jung mit seinen 2,5-2,75 Jahren.

    Ich hatte dir ja schon in deinem Thread geschrieben:

    Lass ihn kastrieren wenn das für euch alle die beste Lösung ist - Forenmeinungen hin, Forenmeinungen her.

    ICH persönlich lasse mir bei so einer Entscheidung nicht hineinreden, wenn ICH der Meinung bin, eine Kastration ist für meinen Hund und mich wegen diverser Problemchen am besten, dann lasse ich den Hund kastrieren.
    Ich habe meine Sina schon mit 10 Monaten kastrieren lassen dass hätten 99% der User hier nicht gemacht - für uns war es die richtige Entscheidung. Ich habe mir das gut überlegt, ob eine Kastra überhaupt und wenn ja, zu diesem Zeitpunkt sinnvoll ist oder nicht.
    Natürlich muss ich damit rechnen, dass sie evtl. eine SDU entwickelt, daher lasse ich das Blut 1x jährlich kontrollieren um nichts zu übersehen.

    Ich lasse mir da auch nicht reinreden, keine Angst. Ich wollte nur gerne mal von meinem Thread losgelöst hören, wie andere es in meiner Situation handhaben würden. Da scheinen sich ja alle ziemlich einig zu sein - so wie mein Mann und ich es auch sind.

    Ich kann nicht nachvollziehen, was hier jetzt eine schwierige Entscheidung sein soll. :ka:
    Generell schwierige Entscheidung, ob Kastration oder nicht - das find ich richtig und wichtig. Bin auch ganz klar in der Schublade einzuordnen, dass ich Kastrationen nur befürworte, wenn es einen triftigen Grund dafür gibt. Dazu zählt für mich nicht "ich finde Blut in der Läufigkeit eklig" oder "das macht man halt so" oder "ich hab gehört, dann muss ich den Hund nicht mehr erziehen". Was dann letztlich ein triftiger Grund ist, muss man halt am Einzelfall schauen.
    Aber gerade bei euch Julia, sehe ich gleich mehrere triftige Gründe und demgegenüber nicht einen einzigen, der gegen eine Kastration sprechen würde. Allen voran die gesundheitlichen Themen (Katarrh, Analdrüsen), dann der enorme Stress für Balou (ausklinken etc.) und letztlich auch die Tatsache, dass du vier Jahre lang wirklich viel Mühe und Arbeit investiert hast, dass man also echt nicht sagen kann, du willst/kannst nur nicht erziehen.
    Mir tut Balou oft leid, wenn ich lese, wie er sich verhält und was dadurch die Konsequenzen für euren Alltag sind. Natürlich kann ich immer nur subjektiv bewerten, was du schilderst. Für mich ist das kein Leben, wie ich es einem Hund wünsche.
    Insofern kann ich nicht verstehen, was dich von einer Kastration abhält. Wenn du selbst quasi nur positive Veränderungen mit Chip aufzählst. Die paar negativen sind in meinen Augen egal oder gar nicht mal so negativ. Fell = ist doch piepwurst, was er für Fell hat, solange es ihm so deutlich besser geht. Träge = wie du sagst, vielleicht ist er dann einfach auf einem "normalen" Level und hat die Chance, vom Dauerstress runter zu kommen. Zunehmen = mein Gott, das lässt sich sicher durch Futter irgendwie in den Griff bekommen. Im Gegenzug habt ihr beide es sooo viel leichter und schöner im Alltag...

    Daher, ich hätte schon vorgestern kastriert. Und ich würde auch nicht nochmal Chippen. Warum den Körper nochmal damit belasten, wenn ihr schon wisst, wie es wirkt?

    Und zur OP: Das ist in aller Regel ja echt kein Stress bei nem Rüden. Kenne ein paar Rüden, die gar keinen Kragen gebraucht haben, ist auch so wunderbar verheilt. Und selbst wenn Balou zu arg rangehen sollte und es zu Wundheilungsproblemen kommen könnte, tja, dann hat er halt 2, 3 Tage den Kragen und argen Stress. Dafür ist danach vorbei mit Stress. Vielleicht würde auch ein Body klappen?

    Die schwierige Entscheidung besteht darin, dass er erst seit ein paar Wochen so ist. Also muss der Chip ein Jahr oder so gewirkt haben und ist erst danach vor kurzem ausgelaufen. Oder aber es ist nur genau jetzt gerade so schlimm, weil mehrere Hündinnen läufig sind und der Chip ist doch schon Anfang des Jahres ausgelaufen. Das weiß ich halt leider nicht.
    Deshalb konnte ich Lou auch nicht schon vorgestern kastrieren lassen. Er hat mit 2,75 Jahren den Chip bekommen, weil er erwachsen werden sollte. Dieser hat bis vor kurzem gewirkt oder aber Balou war bis vor kurzem sehr angenehm. Und jetzt ist es seit Ende September/Anfang Oktober schrecklich. Dass ich ihn nicht nach fünf schrecklichen Tagen kastrieren lasse, tut mir ja wirklich leid :ka:

    Ich denke, dass ich nicht vorher noch einmal chippen würde. Um dann noch einmal zu trainieren und ihn noch einmal auslaufen zu lassen, um zu sehen, ob das Training erfolgreich war? Balou hätte dann doch nur noch mehr Hormonchaos, er würde vielleicht doch kastriert werden... Der eine Chip war der Testlauf, einen zweiten brauchen wir nicht. Ich gebe ihm noch ein kleines bisschen Zeit und mache dann einen Termin für Ende November. Ohne Chip vorher, so schnell schrumpfen seine Hoden nicht.
    Die Wahrscheinlichkeit scheint ja sehr gering zu sein, dass er nur temporär so drauf ist. Also ist es wohl für uns das beste, es zeitnah hinter uns zu bringen.

    Ich finde es gut und verstehe die Bedenken nicht.
    Wenn eure Hunde desinteressiert zehn Meter vor euch an einem Baum schnüffeln und jemand vorbei geht, wird dieser nicht zu eurem Hund laufen und drauf eindreschen. Aber wenn euer Hund zu jedem Kontakt aufnimmt, ja, dann darf sich gewehrt werden. Die meisten Menschen werden dabei aber nicht massiv, sondern laut und klatschen vielleicht in die Hände.

    Ich bin oft in Situationen, wo ich Tutnixe und Tutwase vertreiben muss. Meiner ist dabei angeleint neben mir. Da meiner echt ungenießbar ist und ich leicht falle, wenn zwei kläffende Fiffis uns umkreisen und versuchen, Balou in den Bauch zu beißen, freue ich mich nun, dass ich dann jemanden verantwortlich machen kann und dieser jemand für meine eventuellen Behandlungen aufkommen kann, wenn was passiert.

    Achso, weil das mehrere gesagt haben:
    Ihr würdet echt noch einmal chippen lassen und dann kastrieren? Ich weiß, dass die OP dann einfacher ist, aber in dieser Hochphase noch eine Erstverschlimmerung drauf zu packen, ist schon krass (auch wenn diese bei uns beim letzten Mal relativ kurz war).

    Das sehe ich hier im Forum übrigens überhaupt gar nicht so.
    So gut wie jeder hier im DF hat Julia geraten zu kastrieren, auch in deren eigenem Thread.

    Das stimmt. Es sind circa 70% gewesen, die immer pro Kastration bei Balou waren.

    Danke für die vielen Beiträge. Das hilft mir wirklich sehr. Ich hadere ja seit zwei Jahren mit mir, davor war Balou halt jung und gaga und ich dachte damals tatsächlich noch, dass ALLES bei ihm an seinem jugendlichen Irrsinn liegt :smile:
    Mit jetzt vier Jahren ist er natürlich alt genug und ich bin ehrlich gesagt einfach immer noch geschockt, dass er doch wieder so heftig geworden ist. Davor war er sehr angenehm. Wieder er selbst, klar, auch mal gestresst, aber sehr handelbar. Gerüche und Pipi haben ihn da nicht so aufgeregt und unterwegs hat er sein typisches Balougrinsen gehabt und sich viel nach mir umgesehen :herzen1:
    Ich möchte halt nur das Beste für ihn. Ende November habe ich vermutlich eine Woche frei, da würde es dann ja gut passen. Ansonsten vor Weihnachten. Länger werde ich uns keine Bedenkzeit einräumen, so masochistisch bin ich dann auch nicht. Bis zu meinem Urlaub wäre Balou dann seit 7-8 Wochen so krass, bis Weihnachten halt 12 Wochen. Bei zwei Wochen Irrsinn im Frühjahr und im Herbst wäre ich das glücklichste Frauchen der Welt :cuinlove: Aber so war es hier nie.
    Er ist ja kein einfacher Hund. Seine Unverträglichkeit interessiert mich gar nicht, damit kommen wir sehr gut zurecht und er ist halt wirklich ignorant, wenn wir ausreichend Platz haben. Im Freilauf rennt er bei jedem Reiz (Mensch, Hund, Wildtier, Traktor :ugly: ) los, aber deswegen läuft er ja nicht überall frei, er steht gut im Gehorsam und die Notfallpfeife gibt’s auch noch. Das hatte sich auch null mit dem Chip geändert. Eben weil es nicht mit seinen Hormonen zusammenhängt, er mag schließlich auch keine fremden Hündinnen (außer jetzt gerade vielleicht die läufigen :pfeif: ). Menschen findet er kacke, aber auch da fallen wir nicht mehr auf. Die Hibbelei hatten wir nur noch in fremder Umgebung und da auch deutlich abgeschwächter. Kein Fiepen, keine Stresshaufen, kein Kreiselpony. Ach, das Kreiselpony. Manchmal ist es fast ulkig, wenn es nicht so traurig wäre.

    Ich denke, dass ich mit dem Jagdtrieb leben kann. Ich habe Balou ja eh immer im Blick, weil Hunde oder Menschen auftauchen könnten, muss er halt noch öfter an die Leine, wenn er mal wieder zu sehr auf Lebendspuren achtet. Ist ja nicht so, als hätte er ohne Chip keinen Jagdtrieb. Das wäre schön xD Auf gemeinsamen Runden mit befreundeten Hunden ist Balou immer am heftigsten.
    Auch mit dem flusigen Fell (Balou hat an ein paar stellen Trimmfell durch den Chip bekommen :ugly: ) kann ich leben. Und ja, das Gewicht kriege ich vielleicht mit der kalorienärmeren Variante von seinem Hypoallergenfutter hin. Die 3 kg zu viel sitzen halt bombenfest, immer noch, trotz Futterreduktion und peniblem Abwiegen von allem.
    Ansonsten war das einzig Negative ja die „Trägheit“. Ich bin halt einen wahnsinnig schnellen, allzeit bereiten Hund gewöhnt. Mit dem Chip wollte er auch immer raus. Aber er war draußen oft desinteressiert. Im Endeffekt war er da vermutlich einfach ein normaler Hund, was ich nicht gewöhnt bin.

    Der Rest war halt top. Er ist nicht unsicherer gewesen. Er lief meistens sehr schön an der Leine. Ihm war weniger übel und er hat weniger Gras gefressen. Der Vorhautkatarrh war weg. Die Analdrüsen waren deutlich besser, aber noch nicht ganz gut. Er hat fast nie gefiept und sich hochgespult. Er war weniger gestresst. Hat viel auf mich geachtet und wir konnten Dinge üben, die sonst wegen seinem Stresslevel nie geübt werden konnten. Er hat draußen immer Futter genommen. Er hat sich draußen komplett leer gepinkelt und konnte auch immer seine Haufen machen (zurzeit schafft er das morgens oft nicht, obwohl er da vergleichsweise ruhig ist zur Nachmittagsrunde). Er hat kein Pipi geleckt. Alles in allem sieht meine Liste schon sehr pro Kastration aus :???:

    Wenn noch jemand Erfahrungswerte hat, gerne her damit :winken: