Beiträge von Juliaundbalou

    Smilla legt sich (noch) hin, wenn ihr andere Hunde große Angst machen und ist dann - außer durch Wegtragen - nicht dazu zu bewegen, aufzustehen. Es ist bei ihr eine Methode sich klein zu machen und wenn dann der andere Hund passiert ohne sie zu belästigen, ist die Welt für sie wieder gut. Wir arbeiten daran, aber es geht nur in kleinen Schritten voran. Mir ist nicht wichtig, dass jeder Hund auf dieser Welt perfekt erzogen und verträglich ist, sondern dass man in Begegnungen Rücksicht aufeinander nimmt.

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    Gerade am WE hatte ich eine Begegnung mit HH von 2 Leinenpöblern, die "aber ohne Leine total brav" sind und ich bin auf Irritation gestoßen, als ich dennoch darauf bestanden habe, das Abstand gewahrt wird und ich dann aktiv die eine (ach so brave, aber leider auch nach 5x Rufen nicht abrufbare) Hündin geblockt habe, als sie zu meiner Hündin wollte. Smilla wäre am liebsten IN den Boden gekrochen vor Angst. Ich habe mich geärgert. Gestern traf ich beim Einkaufen die HH und sprach sie an. Ich sagte kurz, wer ich bin und erklärte ihr, warum es im Moment noch so wichtig ist, dass andere Hunde nicht zu meiner Hündin gehen, dass wir mit einem Therapiehund daran arbeiten und die Erfolge aber kleinschrittig sind und jeder Überschritt ihrer Sicherheitsdistanz Smilla noch zurück wirft. Die HH hat nicht nur verstanden, sie hatte empathisches Verständnis und ich sehe unserer nächsten Begegnung nicht mehr mit einem Grummeln entgegen :smile: Reden hilft, denke ich - nur ist es eben in der akuten Situation oft nicht möglich, daher wünsche ich mir eine unhinterfragte Rücksichtnahme.


    Ich kann unterschreiben, was hier schon ein paar Mal geschrieben wurde: meine zusammengefasste Benimmregel ist Rücksichtnahme auf die Umwelt und insbesondere auf die in der jeweiligen Situationen Schwächeren. Das beinhaltet auch ohne zu diskutieren den eigenen Hund anzuleinen oder abzurufen, wenn man darum gebeten wird - auch dann, wenn es für einen selbst anstrengend ist, dass der eigene Hund an der Leine stresst.
    Hundekot wird entfernt, auch abseits von Wegen (wenn man es finden kann).
    Ungebeten geht mein Hund weder zu anderen Menschen, noch Tieren.

    Das ist schade, wenn deine Hündin Angst hat. Hat meiner auch, nur mit anderer Konsequenz. Dennoch, dann trage deine Hündin bitte vom Weg runter, wenn dieser nur zwei Meter breit ist und du darauf wartest, dass ich mit meinem Kalb da entspannt dran vorbei gehe. Das kriegen wir hin. Gib uns ne halbe Stunde Zeit. Darum geht es mir. Gegenseitige Rücksichtnahme. Nicht nur: mein Hund kann aber nicht. Pech, Abstand rein bringen. Meiner kann auch nicht. Und ich drehe so oft um und gehe Extrawege, weil meiner nicht kann. Da können die anderen auch mal in ihren Seitenweg reingehen, anstatt ihren Hund auf dem Hauptweg mittig starren zu lassen. Sorry, dafür habe ich kein Verständnis.
    Wenn ich meinen machen lassen würde, was er aus Angst und Unsicherheit gerne tun würde, hätte dafür auch niemand Verständnis. Hinlegen gehörte da auch mal dazu. Hat er zwei, dreimal als Jungspund versucht, Ende im Gelände. Gibt’s bei mir nicht.

    Ohne Hund kann ich das ja voll verstehen und handhabe das manchmal ähnlich. Aber mit- no way!Hättest du einen skeptischen Hund mit großem Schutzinstikt würdest du das vielleicht anders sehen.
    Mein Lebensgefährte hat eine ähnliche Einstellung und der Hund verbellt alles, was kommt, weil Herrchen so abweisend und verkrampft ist- nicht benennt usw. Das ist richtig Stress für Hundi, das macht er sonst bei keinem, der mit ihm geht- liegt also an der Person.
    Ich wäre dann wohl der Typus, den du hasst. ;) Jemand der sich freut, andere Hunde zu sehen, etwas Nettes herüberwirft, wenn man aneinander vorbeigeht etc....schon allein weil der Hund davon profitiert - deshab gehe ich ja mit dem nach draußen. :smile:
    Vielleicht macht es das für dich nachvollziehbarer, warum Leute mit Hunden sich kommunikativ zeigen- es bringt dem Hund u.U. Vorteile - natürlich nicht, wenn es bedeutet , sich eine Viertelstunde festzuquatschen und die Hunde daneben warten müssen. :fear:

    Und deswegen müssen andere da mit einbezogen werden?
    Wir machen auch Z und B. Und ich rede säuselnd auf mein Kalb ein, weil er alles scheiße findet. Aber denn werfe ich ihm Lecker zu und doch nicht den anderen? Oder missverstehe ich dich?

    Das ist vielleicht bei ner Katze Jagdverhalten, so ein Herumlauern. Bei meinem Hund sieht ein Jadgverhalten bissel anders aus..... RENNNNNNEEEEEEEEN!, Verfolgen, Schnappen nach der Beute. Und das Losrennen passiert innerhalb von Sekunden, der legt sich vorm Jagen ganz sicher nicht erst mal gemütlich auf den Boden, weil da isser auf 180....
    Wenn jemand einen Hund hat, der andere anpöbelt, und diesem deswegen beibringt, sich abzulegen und die Klappe zuverlässig zu halten, dann ist das doch nett! Dieser Jemand kann schließlich nix dafür, wenn der Andre nen Hund hat, der darauf empfindlich reagiert......

    Selbst wenn mal aus dem Lauern des Einen ein Rennspiel (mit Betonung auf SPIEL) entsteht: das Kleinmachen beim Warten auf das Gegenüber ist auch Körpersprache: "ich mach mich klein, unbedrohlich, harmlos, bevor ich zu Dir renne". Man muß es halt nur lesen können.....

    Allerdings muß ich auch dazusagen: Wenn mein Hund das tatsächlich als Auflauern zum Rennspiel zeigen würde, und ich sehe, das gegenüber ist angeleint, stellt schon die Bürste auf, der Halter nimmt den Hund auf die abgewandte Seite o.ä. - dann sollte ich ihn dann halt schon bei mir halten, ne..... *gg

    Anscheinend kennst du keine Hütehunde.

    Ich bin über gesundheitliche Themen vegetarisch geworden. Dazu der Umweltgedanke. Dann habe ich mich weiter und weiter damit beschäftigt - da kam die Ethik immer mehr ins Spiel. Und ich wurde vegan.

    Für mich sind die ganzen „Ein Tier muss dann ja nicht so viel leiden, weil es vorher ein schönes Leben hat“-Themen irgendwie eher nervig. Da denke ich nur: Ja. Dem Tier ginge es noch besser in Freiheit. Und man MUSS trotzdem kein Fleisch essen. Und Fleisch wird dadurch nicht weniger umweltbelastend.
    Ich weiß auch nicht. Darüber können sich ja Omnivoren untereinander unterhalten. Vor mir braucht sich niemand für seinen Fleischkonsum zu rechtfertigen. Aber ich will mir auch keine Pro-Sachen anhören.

    Joa, ich bleib dann wohl in Zukunft zuhause.... Toll, wenn ihr Hunde habt, die sich so topp benehmen. Ich finde es aber echt nicht schön, das auch von allen anderen HH zu erwarten. Mein Hund kläfft, fixiert, pöbelt und hängt in der Leine, wenn es blöd läuft (und das tut es durchaus öfters, wenn auch mit Tendenz zur Verbesserung).

    Heute Morgen - es kamen gleichzeitig ein LKW, eine Joggerin und eine Frau mit Hund aus unterschiedlichen Richtungen. Ich konnte nur noch auf die Wiese ausweichen und in an der kurzen Leine halten.

    Mittlerweile kann ich, wenn ein einzelner Fußgänger entgegen kommt, oftmals ruhig vorbei laufen, wenn wir die Straßenseite wechseln. Das war aber ein langer Weg.

    Mir wäre es auch lieber, wenn mein Hund keine Probleme damit hätte, aber das ist nunmal nicht so. Ich kann mit ihr üben, trainieren und managen. Und gucken, dass ich dennoch so wenig wie möglich belästige.

    Hundekot sammle ich übrigens IMMER auf - egal ob da jemand reintreten könnte oder nicht. denn da wo mein Hund sich aufhält, kann sich auch jemand anders aufhalten. Ich habe es gehasst (!!), wenn ich auf unserer Obstwiese regelmäßig in Hundekot getreten bin. Ich finde, es ist auch eine Art von Belästigung, wenn man den Kot einfach liegen lässt.

    Ich glaube kaum, dass diejenigen, die hier mitschreiben, eine perfekten Hund haben xD
    Ganz im Gegenteil. Nur wenn der eigene Hund noch so seine Probleme hat, ist es einem ja so wichtig, dass andere Rücksicht nehmen.
    Wäre Balou perfekt, könnten mir die anderen ja egal sein.

    Kleiner Einspruch von mir =)
    ich finde es sollte jedem Hundehalter selbst überlassen sein, wie er seinen eigenen Hund von anderen Hunden fernhält. Alles andere ist schlichtweg übergriffig.

    Andere Hundehalter können nichts dafür wenn der eigene Hund es nur schwer erträgt dass da ein Hund liegt und vermeintlich auf ihn wartet. Wenn ihr in bestimmten Situationen Probleme mit euren Hunden habt, dann sollte das euer Problem bleiben. Es ist durchaus rücksichtsvoll wenn ein fremder Hundehalter seinen Hund anleint und ablegt, damit ihr mit euren Hunden vorbei könnt. Dann noch zusätzliche Forderungen zu stellen bzw. Ewartungshaltungen zu haben finde ich etwas viel verlangt.

    Mein Hund ist auch nur Teilzeit-verträglich und durchaus verhaltensorignell. Alles eine Frage der Tagesform. Viele andere Hundehalter könnten mir mit angepassten Verhaltensweisen das Leben viel leichter machen. Es käme mir aber im Traum nicht in den Sinn das zu erwarten, denn am Ende ist es das Problem von meinem Hund und mir - und nicht von dem anderen Hundehalter der durch anleinen und ablegen seinen Hund sichert.

    Wenn mein Hund es nicht erträgt angestarrt zu werden, dann ist es meine Aufgabe dran zu arbeiten. Nicht die Aufgabe aller anderen Hundehalter diese Situation zu vermeiden.

    Wenn ein Hund aus der Liegeposition aber losschiesst weil er eher gelauert als gelegen hat, dann ist das natürlich schlichtweg scheisse und der Halter hat geschlafen. Ist aber, zumindest bei uns, nicht die Regel. Ein abgelegter Hund wird ebenso abgelenkt von seinem Halter wie ein abgesetzer Hund.

    Ein schönes Platz am Wegesrand ist mir noch nie untergekommen. Hier sind das Hütis und Retriever, die sich mitten im Weg lauernd hinwerfen oder halt am Wegesrand. Oft frage ich auch, ob man den lauernden Hund vielleicht noch etwas weiter vom Weg runter nehmen kann. Manche machen das freundlich. Manche sagen, dass das nicht geht. Der Hund ließe sich nicht bewegen.

    Was ich noch ergänzen möchte:

    Den Hund sich nicht hinlegen lassen.
    Wie. Ich. Das. Hasse.

    Balou hasst eh Hunde. Wenn wenig Platz (unter mindestens! 5 m Abstand) da ist, noch mehr. Wir haben da so unsere Mühe beim Vorbeilaufen. Liegt dann der andere auch noch und starrt, halleluja! Am besten springt er dann auf, wenn wir auf einer Höhe sind und pöbelt los und kommt fast bei uns an :rotekarte:

    Vor allem weil der Schuhsohlenabrieb nicht zu vernachlässigen ist in der Mikroplastikstatistik. Das ist echt ein Dilemma.

    Im Sommer trage ich gerne Stoffschuhe und -Sandalen. Aber ansonsten sind es bei mir auch Kunstlederschuhe, Gummistiefel und halt die alten Lederschuhe.
    Wobei ich da finde: bevor man vegan gelebt hat, war das ja irgendwie auch „egal“. Mich nerven dann z. B. die Kommentare meiner Mutter wegen dem vielen Plastik, weil ich ja keine Lederschuhe kaufe :roll: Ja, vorher habe ich auch Kunstleder und Leder getragen. Und da hat es niemanden interessiert :hust: Also, geht jetzt nicht an dich @Aza1on, sind nur gerade meine Gedanken dazu :smile:
    Bei Kleidung kriegt man es noch etwas besser hin, da geht ja fast alles aus Baumwolle. Außer halt im Winter. Alles, was warm hält, besteht dann leider aus Polyester usw :hilfe:

    Nein, es ging um ein Heilsversprechen, dass vegane Ernährung aus ärztlicher Sicht das beste für was auch immer wäre. Da darf man nicht drüber reden?Dann ist mir das hier auch zu lästig und die Aufregung nicht wert.

    Und ein Heilversprechen wäre schön - wow, da würde ich jubilierend durch die Gegend hüpfen :applaus:

    Der Schuhfrage schließe ich mich auch an! Für den Winter habe ich noch ältere Lederschuhe, sowohl schickere als auch Gassistiefel. Aber für den Herbst/Frühling finde ich es echt schwierig :ka:
    Ich habe übrigens vor ein paar Monaten einen Pulli mit 8% Wolle gekauft :mute: Ist mir erst kurz vor der Kasse aufgefallen und da war ich schon verliebt und konnte nicht mehr zurück von meinem Entschluss :flucht: Passiert euch sowas auch mal?