vllt sollten wir mal @Juliaundbalou auf den Plan rufen. Zum schlicht gestrickten Goldie 
Was genau wollt ihr denn wissen? 
Hier wurde ja viel geschrieben seit diesem Kommentar. Ich antworte aber trotzdem mal.
Ich lese hier jetzt nicht alles nach, habe aber gesehen, dass der Goldie als „nicht manipulativ“ genug gesehen wird?
Hm. Kleines Beispiel von gestern:
Mein Mann, der schlichte Goldie-Bär und ich sind gestern unterwegs gewesen. Ich war vorher für sechs Tage im Urlaub. Der Bär wusste sofort, dass ich wieder Ansprechpartner bin und benahm sich zunächst sehr rücksichtsvoll und anständig. Im Freilauf täuschte er aber nach einiger Zeit an, er würde jetzt abhauen (sofortige Angst bei mir: Hund oder Mensch in der Nähe - denn Balou ist alles andere als freundlich). Auf meinen normalen „langweiligen“ Pfiff reagierte er nicht. Also Notfallpfiff mit Superbelohnung - sofort kam er angedüst. Tja. Als ich um die Ecke guckte, war da: nix.
Der Hund fraß glücklich seine Superbelohnung.
So etwas erlebt man auch mit schlichtem Goldie. Täglich manipuliert mich meine geliebte Arschkrampe, trickst mich aus und fordert mich. Testet die Grenzen und hinterfragt - und das seit über vier Jahren. Interessant ist das sicherlich, gewollt hätte ich es aber in dem Ausmaß nicht.
Die Erziehung ist nämlich niemals abgeschlossen. Ständig bilden sich neue Verhaltensketten, die man erst durchschauen muss. Dagegen arbeitet man viele Wochen, vielleicht sogar Monate an. Kaum hat man diese Verhaltenskreativität beackert, erfindet der Hund nach wenigen Wochen etwas Neues. Also geht der Spaß von Vorne los.
Das muss bei weitem nicht mit jedem Goldie sein. Aber prinzipiell bringt jede Hunderasse ihre eigenen Anlagen mit, die einen fordern, eigene Charaktere - es muss nicht immer eine spezielle Rasse sein, jeder Hund ist auf seine eigene Art und Weise ein Charakter und eine Herausforderung.