Beiträge von Juliaundbalou

    Noch ne Stimme für:

    - Sitter bzw. einfach Gesellschaft für den Hund beim längeren Alleinsein mit Lösemöglichkeit

    - Alternativen geben (Papier zerfetzen finden die meisten Hunde toll)

    - Alleinbleiben langsam neu aufbauen bzw. sie nur so lange allein lassen, wie sie keinen Blödsinn macht

    - wirklich ruhige Spaziergänge vorm Alleinsein, nix Aufregendes und Anstrengendes, aber ausreichend Bewegung

    Geckolina

    Weißdornhecken oder Ligusterhecken sind sonst auch super. Sind für unsere Bienen und Vögel klasse, mega dicht und der Liguster ist sogar wintergrün.

    Wenn es bei uns mit dem großen Grundstück klappen sollte, gibt’s hier auch den Weißdorn, der ist echt super. Damit wurde damals das Vieh eingefriedet.

    Hallo liebe Rosa Pippa

    Ich möchte dir auch Mut machen:

    Ich habe einen Golden Retriever, die ja angeblich so verschmust sind.

    Tja, bis er ein Jahr alt war, wollte er gar nicht berührt werden und Kontaktliegen war meistens eine Todesstrafe für ihn. Ganz selten, wenn er sehr sehr müde war, kam er als Welpe auf meinen Schoß. Das war’s.

    Ich habe ihn in Ruhe gelassen, ihn gut versorgt und mich einfach damit abgefunden, dass er nicht gerne berührt wird.

    Mit etwas über einem Jahr lag er plötzlich morgens ab und zu im Bett. Für fünf Minuten, leicht an meinen Füßen angelehnt. Mit zwei Jahren schlief er regelmäßig im Bett, dicht in meiner Kniekehle eingekuschelt und kam auch ab und zu zu mir aufs Sofa. Ohrenkraulen fand er da auch plötzlich ab und zu gut.

    Mittlerweile ist er bald fünf. Er legt sich immer zu mir auf dem Sofa, aber meistens nur mit leichtem Kontakt. Nachts schläft er selbst bei hohen Temperaturen meistens im Bett. Ohrenkraulen und Rücken schubbern liebt er. Nur von mir und meinem Mann und auch nicht immer. Aber das alles kam ganz von alleine. Mit der wachsenden Bindung kann sich bei euch also auch noch sehr viel tun!

    Und selbst wenn nicht: so schlimm ist das alles auch nicht =)

    Das ist tatsächlich etwas, was mich auch schon immer verwundert hat.

    So oft schreiben hier User, dass sie die Terassentür öffnen und die Hunde in den Garten schicken und dann gehen alle schlafen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass alle Hunde dann auch wirklich nochmal pinkeln.

    Auch tagsüber: warten die Hunde nicht lieber, ob es richtig raus geht, wo sie dann auch markieren können?

    Ich hab ja keinen Garten, aber wenn ich bei meinen Eltern bin oder im Urlaub Ferienhaus mit Garten habe, findet mein Hund pieseln im Garten ganz toll :lol: Teilweise rennt sie dann nach der abendlichen Pipirunde in den Garten, um dort zu pullern... |)

    Fremder Garten und eigener Garten ist was ganz anderes.

    Wir haben auch ein Pipi-Kommando. Hält Lou bspw. Schon seit 7, 8 Stunden an und wir fahren mit dem Auto zum Gassi, bringe ich ihn vorher an einen Busch. Da will er dann nicht unbedingt, weil er ja nach der Autofahrt dann weniger Markieren kann. Wenn er sehr gestresst ist, pinkelt er sonst auch nicht (nach einem TA-Besuch oder so), da ist das schon praktisch.

    Unter der Woche geht mein Mann zwischen 21 und 23 nochmal mit Lou fünf Minuten vor die Tür, wirklich nur pinkeln. Morgens um 5:30 gehe ich dann die Morgenrunde. Direkt bevor mein Mann zur Arbeit fährt, lässt er Lou auch nochmal pinkeln (7:30), da mit Kommando, weil die Morgenrunde nicht so lange her ist und Balou eigentlich nicht muss. Und dann gehe ich erst nach der Arbeit und einer kleinen Mittagspause wieder mit ihm. Zwischen 14:30 und 15:00 marschieren wir meistens los. Da muss er dann oft auch etwas dringender.

    Das ist tatsächlich etwas, was mich auch schon immer verwundert hat.

    So oft schreiben hier User, dass sie die Terassentür öffnen und die Hunde in den Garten schicken und dann gehen alle schlafen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass alle Hunde dann auch wirklich nochmal pinkeln.

    Auch tagsüber: warten die Hunde nicht lieber, ob es richtig raus geht, wo sie dann auch markieren können?

    Mein Balou ist ein spezieller Kandidat, der pinkelt extrem ungern im Garten. Aber die meisten Hunde, die ich kenne, würden dann nur kurz in den Garten gehen und alles abchecken und eben nicht pinkeln.

    Wir gehen abends immer einmal über die Straße an den nächsten Busch.

    Baustellen liegen immer im Auge des Betrachters.

    - Balou mag weder andere Menschen noch fremde Hunde - ist kein Problem für mich. Lässt sich nicht wegtrainieren, ist eher Charaktersache und durch Erfahrungen leider bestärkt worden.

    - Balou ist territorial und meldet. Meistens sinnvolle Dinge. Aber auch unseren direkten Nachbarn, wenn er an unserem Haus vorbeigeht. Den mag er einfach nicht. Tja, für mich ok und keine Baustelle. Ließe sich ebenfalls nicht wegtrainieren.

    - Balou ist sehr schnell gestresst. Alles muss um ihn herum geplant werden, mitnehmen ist nur selten und nur an speziellen Orten möglich usw. Habe ich mich mit abgefunden. Wir trainieren zwar weiterhin sein Selbstbewusstsein in kleinen Dosen, aber eher just for fun. Zwei Stationen Busfahren geht beispielsweise nun. Brauche ich nie, mache ich aber für sein Ego und Lernverhalten.

    - Balou rennt bei Sichtung von Mensch oder Hund sofort ohne zu zögern los, um diesen zu stellen. DAS ist für mich eine Baustelle, weil es mich extrem stört. Bisher nicht trainierbar, er wird bald fünf. Ich habe mich bisher nicht damit abgefunden und trainiere weiter.

    Da er zu 99% im Rennen abrufbar ist, wäre wohl selbst das für viele keine Baustelle.

    Das sind so die Dinge, die wohl einen normalen HH stören würden. Für viele wären es vier Baustellen (und vielleicht sogar noch mehr, die mir aber schon gar nicht mehr auffallen: Fiepen bei Stress und beim Warten?), für mich ist es eine.

    Ich wohne im äußersten Randgebiet von Bielefeld. Eigentlich Dorf.

    Wir haben einen Garten, wo Balou nur mit Betteln und Flehen mittags pinkelt, wenn es sehr heiß ist. Ich feuere ihn da echt fünf Minuten lang an und danach muss er auch belohnt werden :ugly:

    Ansonsten darf er - wie in Städten auch - offensichtlich öffentliches Gebüsch, Gras usw zum Lösen nutzen. Wald sowieso und die Grasstreifen an Feldern. Wenn wir mal in einer Stadt sind, machen wir das genauso: alle kleinen Bauminseln sind ok, manchmal ist im Gewerbegebiet Wildwuchs usw.

    Als wir letztes Jahr in Innsbruck für eine Nacht gerastet haben, sind wir aber fast wahnsinnig geworden. Von dem kleinen Studentenappartment mussten wir 10 Minuten gehen, bis wir den ersten Baum gefunden haben. Dann kamen wir in einen Park usw, wo auch alle anderen Hundebesitzer unterwegs waren. Das war echt anstrengend, vor allem für Balou, der draußen immer schnell pinkeln muss. Für mich wäre das ja nichts. Würde ich so wohnen, hätte ich keinen Hund bzw würde ich dann umziehen.