Es kann auch Überforderung sein wegen dem langen An der Leine Laufen. Solche langen Leinenrunden finde ich in dem Alter echt schwierig für den Hund.
Beiträge von Juliaundbalou
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Wenn ich keine Zeit und Kraft habe, esse ich gerne die fertige Bolognesesoße von Rewe Bio mit Nudeln. Wenn ich etwas Kraft habe, mache ich mir ein Pesto grade selbst.
Oder Kokosmilchreis mit Obst/Apfelmus. Selbst gemachte Pommes (also Kartoffeln schälen, in schmale Scheiben schneiden und mit Öl, Salz und Paprikapulver vermischen; Tipp: ohne Backpapier! So viel besser!!).
Nutellabrot. Pfannkuchen. Ofengemüse.
Joah. Mir geht’s öfter nicht so gut

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Hm. Zeitverzögert Reagieren bei Ansprache, sich mitten im Lauf an der Leine in meine Beine reinwerfen, um sich zu kratzen, so gut wie ALLES untersuchen und erschnüffeln müssen (jeder „Fleck“ auf Asphalt wie Blätter, Kaugummiflecken, Müll; jede Maus, ob tot oder lebendig usw) - damit habe ich mich abgefunden. Da wird nix trainiert. Leinenführigkeit ist normalerweise gut, ab und zu gibt’s ne Erinnerung. Besuch empfangen läuft, solange Balou unter Aufsicht ist. An Hunden vorbei gehen üben wir locker weiter, das läuft mit Wohlfühlabstand sehr gut.
Baustellen:
Freilauf: auf alles, was lebendig ist, wird zugerannt - nicht freundlich und leider nicht mehr zu 100% abrufbar. Das werde ich nun tatsächlich mit einem Trainer angehen müssen. Bis dahin läuft Lou an der Flexi. Damit einhergehend und völlig neu und mich überfordernd: auf Geräusche (Baumfällarbeiten) zurennen. Menschen usw. wittern und darauf zurennen.
Stress: wird weiterhin laaaaangsam besser. Wir üben stetig, denn jede Situation ist Training.
Kontrollverhalten zuhause: immer wieder phasenweise stark vorhanden. Dann wird wieder mehr reguliert. Neuestes Beispiel: wir dürfen sein Futter nicht ohne ihn aus dem Keller holen. Zack, verboten, er wartet nun am Napf.
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Echt?? Ich erinnere mich noch daran, dass mein Glenny damals zum Schluss einige Herzmedikamente nehmen musste. Und ich war heilfroh eine Apothekerin gut zu kennen dir mir für ihn die Menschenmedis gegeben hat wo es sich ohne weiteres austauschen ließ - die waren nämlich um Welten günstiger als die Tiermedikamente!

Ja, je nach Medikament sind die teils echt günstiger.
Und man weiß ja das die Leute auf die bescheuertsten Ideen kommen wenns darum geht Geld zu sparen.
Da es für trächtige Hündinnen keine zugelassenden Mittel zur Entwurmung gibt, scheinen Wurmkuren so harmlos ja nicht zu sein. Denn würden sie tatsächlich nur die Würmer umbringen, könnte den Welpen ja nichts passieren.
Es gibt zig Sachen die völlig harmlos für den Menschen sind, selbst für Babys, die aber in der Schwangerschaft dem Ungeborenen schaden können.
Weil das nochmal ne ganz eigene Welt ist, da im Uterus und die meisten Leute einfach lieber nen vorsichtigen Warnhinweis auf ihr Medikament packen anstatt es an Ungeborenen zu testen.
hundhugo Ok, dann sind auch Weichkäse, medium gegrilltes Steak und innen weiche Eier, ungewaschenes Obst und Gemüse, abgepackte Salate usw usw usw auch nicht harmlos und niemand sollte diese Lebensmittel essen - Schwangere sollen es schließlich auch nicht

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Hi Dennis,
noch ein Gedanke, der bisher nicht so richtig angesprochen wurde:
Die Spezialisten sind immer sehr toll anzuschauen bei dem, worin sie unschlagbar sind - der Border Collie an den Schafen, der Retriever bei der Entenjagd, der Windhund bei der Hetzjagd usw.
Ja, darin sind sie unschlagbar.
Aber geh doch mal in dich und frag dich, ob du möchtest, dass dein Hund darin super überragend ist - und ansonsten den Alltag eventuell nicht gebacken bekommt.
Als Familie will man ja vermutlich nicht nur zuhause rumsitzen, weil Hündchen die Nerven in der echten Welt rausballern. Man will seinen Hund mit nach Holland in den Urlaub nehmen, er soll zusammen mit der Familie wandern, mit ins Café und zu Familie und Verwandten kommen. Das ist harte Arbeit für einen Hund und leider für einen Spezialisten oft nicht machbar.
Ich habe so einen Hund zuhause sitzen. Bin 28 Jahre alt und er ist fünf. Wir gehen gerne bei uns spazieren, können aber nicht in andere Gegenden rausfahren, weil ihn das hirnmäßig ins Aus schießt. Ich mache mit ihm Dummyarbeit. Da ist er super drin. Alltag kann er dafür nicht. Ihn irgendwo mit hin nehmen ist so gut wie unmöglich. Weißt du, was das bedeutet?
Ich arbeite zeitversetzt mit meinem Mann, ich in Teilzeit - wegen dem Hund. Ich dürfte ihn zur Arbeit mitnehmen. Er kann das aber nicht.
Da er vormittags bereits allein war, bin ich nachmittags an ihn gebunden. Ich kann nur Besuch bei mir empfangen, da er mich nicht begleiten kann.
Am Wochenende dürfen Unternehmungen nicht zu lange sein, da - na? Richtig! - er nicht mit kann und dementsprechend nicht zu lange allein sein sollte.
Wir planen eine Familie und ich sehe die Zeit sehr realistisch. Es wird schwierig, verdammt schwierig. Man kann sich sein Leben einfacher machen und sollte sich vor Augen führen, was man wirklich will:
Einen Familienhund, der motiviert ist, wenn Herrchen es ist?
Oder einen Spezialisten, der absolut geil in seiner Arbeit ist und eventuell sonst nichts kann und in einer Blase gehalten werden muss?
Ihr werdet schon die richtige Entscheidung treffen. Ich fänd ja einen mittleren Pudel bei euch cool oder einen Sheltie.
Ich wünsche euch das beste und eine super Zeit mit der Kleinen, die bald euer Leben bereichern wird!
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Also ist Feuer = Trieb?
Für mich nicht. Sonst hätte mein Balou auch Trieb.
Was verstehst Du in dem Kontext unter "Trieb" wenn nicht absolute Passion, Leidenschaft, Arbeiten bis zum Umfallen, für Beute alles stehen und liegen lassen...?
Haben die anderen doch schon ausführlich erklärt.
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Wäh, ist das Forum anstrengend im Moment. Ihr wollt mich einfach nicht verstehen.
Ein Hund muss nicht auf dem Platz ausgelastet werden, wenn der so jung ist. Darum ging es mir. Vielleicht würde der Dobidame es ganz gut tun, weniger hohl zu ballern und mehr Konzentrationsübungen zu kriegen. Und zwar am besten schon vor einigen Monaten.
Bin raus.
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Ich finde ja auch den Begriff „triebig“ beim Retriever merkwürdig. Also ehrlich. Balou liebt die Dummyarbeit und hat das alles in den Genen mitgebracht. Seine Verwandtschaft wird auch zu einem größeren Teil gearbeitet. Ich wurde von Retrievermenschen bewundernd gefragt, aus welcher Zucht er ist, als er mal ein bisschen apportiert hat. Weil er eben so sehr Bock hat. Und das obwohl er in seinem sonstigen Verhalten sehr gewöhnungsbedürftig war. Dennoch ist er nicht triebig
Da hast Du nun einmal auch ein ganz, ganz breites von - bis. Wir haben alleine vier AL-Labradore und Temperament und Trieb sind da vollkommen unterschiedlich ausgeprägt (die anderen Retriever lass ich da jetzt völlig außen vor). Glee ist das sehr gemächlich, ihre Tochter hat schon ganz schön Feuer und wenn Du mal sehen willst, was "zu viel" Trieb ist, dann zeige ich Dir Guinness...
Also ist Feuer = Trieb?
Für mich nicht. Sonst hätte mein Balou auch Trieb.
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Der Hund ist ein Jahr alt.
Da fängt man jetzt doch erst an, oder nicht?
Das finde ich immer ein bisserl seltsam... den Hund hirnlos mit anderen Hunden durch die Wallachei ballern lassen, bis die Gehirnzellen Rumbatanzen, das ist für viele ab dem Einzug ok.
Die Basis für Konzentration, Impulskontrolle und gegenseitigen respektvollen Umgang zu vertiefen, dafür sind die Hunde in den Augen vieler noch zu jung, weil man das Instrument dazu Sport bzw Auslastung und nicht Erziehung oder Spaß nennt.
Wir haben hier einen jungen Gebrauchshund. Auch wenn beim Dobermann das Gebrauchserbe nicht mehr zuverlässig belastbar ist, es ist noch da. Je länger ich einen solchen Hund in diesem Bereich sich selbst überlasse, desto schwieriger wird es später dagegen anzugehen.
Es hat seinen Grund, wieso so viele junge Dobermänner im Alter zwischen 12 und 24 Monaten den Besitzer wechseln, weil man da die Kurve nicht mehr kriegt.
Es geht bei dem frühen Beginn nicht um einen Leistungsgedanken, es geht darum, dass der Hund von Anfang an ein korrektes Verhalten erlernt und sich nicht über die Zeit etwas angewöhnt, was man dann ab Tag X wieder abtrainieren muss.
Genau das scheint hier nämlich auch der Fall zu sein. Der Hund hat sich anscheinend ein ritualisiertes Ventil für den Umgang mit Frauchen in seiner "die Sicherungen knallen grad so schön" Phase geschaffen. Das zu verhindern wäre ein einfaches gewesen, hätte man da früh die richtigen Weichen gestellt.
Das jetzt wieder umzutrainieren, Verhalten A abzustellen, um Verhalten B zu bekommen, wird deutlich mehr Arbeit und wahrscheinlich ist es an diesem Punkt auch mit "nur positiv mit Lob und Leckerli" vorbei.
Sorry, das alles habe ich nicht gesagt. Mir stieß nur der Ausdruck „geistige Auslastung“ sauer auf bei einem so jungen Hund. Die sind doch noch halbe Kinder und müssen nicht ausgelastet werden, sondern erst einmal mit Hirn gesegnet werden, wobei man sie natürlich unterstützt.
Meiner Meinung nach wird viel zu viel und viel zu wild mit der Hündin rausgegangen. Mit zu vielen wilden Hunden. Mir fehlt da auch, dass die Basics geübt werden. Vor allem Konzentration und Ruhe. Gegen Jagdtrieb mit Spannung und noch mehr Dynamik anzugehen halte ich auch für schwierig.
Geistige Auslastung klang für mich aber eher nach: Wie oft steht ihr auf dem Hundeplatz und macht Schutzdienst? Wie oft übt ihr noch privat? Und das am besten zusätzlich zu den zwei Stunden mit Hunden Fetzen täglich

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Der Hund ist ein Jahr alt.
Da fängt man jetzt doch erst an, oder nicht?