Beiträge von Juliaundbalou

    Ich stelle mir die Frage auch ab und an. Bei mir gehen manche Kleidungsstücke halt irgendwann kaputt. Wenn diese aus 100% Baumwolle o.ä. Bestehen, finde ich wegwerfen total verschwenderisch. So viele Putzlappen brauche ich auch nicht. Hm.

    Ansonsten sortiere ich eher wenig aus. Ab und an schwankt mein Gewicht, sodass mir manches nicht mehr passt. Wenn ich Glück habe, passt es meiner Schwester.

    Nochmal zu der Bewegung:

    ich habe einen sehr lauffreudigen Golden Retriever. Der würde, wenn er es sich aussuchen dürfte, auch 6 h täglich spazieren gehen.

    Aber: er muss das nicht.

    Die ersten 2 Jahre circa geht man mit dem Hund eh anders und kürzer raus, weil da das Hirn noch nicht so viele Reize aushält - selbst in der Pampa - und Welpen und Junghunde können wegen des Wachstums eh nicht stundenlang spazieren.

    Er ist jetzt fünf Jahre alt. Wir gehen morgens vor der Arbeit 30 Minuten und nachmittags meistens 1:15-1:30, zusätzlich gibt’s zweimal täglich nur Pinkeln einmal über die Straße. Nachmittags machen wir aber auch mal Dummyarbeit für 30-45 Minuten und dann fällt der lange Spaziergang aus. Du siehst: sooo viel zeitlicher Aufwand ist das gar nicht.

    Haare:

    Schlimm. Die liegen nicht nur auf dem Boden. Die sind auf allen Oberflächen, in den Schränken, im Kühlschrank, in der Kleidung, auf der Arbeitsplatte: überall!

    Man muss also wirklich viel! mehr putzen als vorher, wenn man es sauber haben will. Damit findet man sich aber ab. Oder man entscheidet sich nach dem Retriever für eine andere Rasse, die weniger oder gar nicht haart :-D

    So lange du frisch im Training bist und dein Hund noch nicht weiß, was du von ihm willst, ist es normal, dass er nicht sofort reagiert.

    Mit Balou war das damals auch beim Thema Hunde und Menschen so. Der ist ausgetickt. Wir konnten an keiner Bank vorbeigehen, wo jemand saß. Das Training hat richtig gedauert. Bestimmt sechs Monate, bis ich wirklich gedacht habe: So, jetzt fallen wir gar nicht mehr sooo doll auf.

    Also: Kopf hoch und weitermachen!

    Leider mag in meinem Umfeld auch niemand grüne Bohnen - Zufall oder Sozialisation? :-D

    In Suppen pürieren ist eine gute Idee. Ich esse und mag ja echt alles. Außer grüne Bohnen, Rosenkohl und ein paar erotische Früchte.

    Edit: ich lasse es drin, weil es lustig ist. Aber es sollten eigentlich eXotische Früchte sein xD

    Bei mir ist es immer zu dunkel für Bilder :(

    Heute Abend gibt’s Hirsotto mit Pastinake, Möhre und grünen Bohnen.

    Ich hasse ja grüne Bohnen. Aber wir haben drei (!) Tüten vor vielen Monaten geerbt und so langsam muss ich sie wohl doch aufbrauchen. O-Ton: Als Veganer esst ihr ja so viel Gemüse!

    Was kann man denn Gutes mit grünen Bohnen machen? Ich habe das Gefühl, dass sie jedes Gericht zerstören :dead:

    Das ist ein spannendes Gedankenexperiment. Wir übernehmen vermutlich ein altes Haus aus Familienbesitz mit über 4000 qm Grundstück.

    Ich plane auf jeden Fall einiges an Fläche für Obstbäume und Gemüsebeete ein. Bin gespannt, wie viel Ertrag ich da rauskriegen werde und wieviel Arbeit es wirklich macht. Bisher habe ich nur Paprikas und Tomaten auf der Terrasse, ein paar Beerensträucher und Kräuter. Das hat nicht wirklich Arbeit gemacht.

    Wenn ich nicht arbeiten müsste, würde ich mir eine Selbstversorgung vorstellen können.

    Wenn wirklich alle Veganer wären: dann gibt’s halt diese gezüchteten Rassen nicht mehr. Ist ja nicht so, als würden diese irgendetwas Positives für das Ökosystem bewirken. Es sterben doch unendlich viele Tierarten aus, wieso sollen dann die paar wenigen Nutztiere wertvoller zu erhalten sein?

    Ähm. Da weiss man ja gar nicht, wo man anfangen soll. :???: Ernsthaft - solche Aussagen erschüttern mich.

    Wenn wir irgendwann mal wieder in einem rewildeten Europa mit Bären, Wisenten, Elchen und Co leben, würden wir tatsächlich vllt. auf Nutztiere verzichten können - momentan nehmen aber Tiere wie z. B. meine Hinterwälder Rinder, einer vom Aussterben bedrohten alten Nutztierrasse, aber auch vor allem Schafe in Sachen Artenvielfalt und Biodiversität die Position von grossen Pflanzenfressern ein.

    Du kannst gern mal hierherkommen, Dir Braunkehlchen, Steinschmätzer, seltene Schmetterlinge, Arnika und Bärwurz anschauen, die es hier nur deshalb gibt, weil diese Flächen von meinen Rindern extensiv beweidet werden. Das kann man nicht mit Mähen nachäffen - denn auf beweideten Flächen bleiben immer Blühpflanzen stehen, es gibt Dung, von dem zahlreiche Insekten leben und dieser Insektenreichtum ist wiederum wichtig für Amphibien und Vögel. Das alles gibt es auf Mähflächen so nicht - Schafe und extensive Rinderrassen sind zum Erhalt von Artenvielfalt unglaublich wichtig. Das zu ignorieren, wäre fatal.

    Ich widerspreche dir doch gar nicht.

    Vorher ging es auch ohne Nutztiere, ganz genau, mit Wildtieren. Wäre doch toll, wenn es diese wieder in Deutschland gäbe.

    Dafür bräuchte man aber in einer idealen Welt keine Nutztiere, weil alles durch unsere Wildtiere im Gleichgewicht wäre. Wir reden hier ja gerade von einer Utopie.

    Und japp. Hunde sind auch Nutztiere gewissermaßen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich zukünftig überhaupt noch Tiere halten möchte. Also nach Balou.