Beiträge von Juliaundbalou

    In meiner kleinen Traumwelt wäre es so, dass die Haltung von Nutztieren einfach immer weiter abnehmen würde. Wenn die Nachfrage sinkt, werden halt weniger Tiere nachgezüchtet usw. Irgendwann gäbe es dann nur noch wenige Bauern mit wenigen Tieren - denn mal ehrlich, es werden niemals alle freiwillig vegan leben, auch vegetarisch nicht - und den gehaltenen Tieren ginge es hoffentlich auch besser (artgerechte Haltung, mehr Platz, besseres Futter).

    Wenn wirklich alle Veganer wären: dann gibt’s halt diese gezüchteten Rassen nicht mehr. Ist ja nicht so, als würden diese irgendetwas Positives für das Ökosystem bewirken. Es sterben doch unendlich viele Tierarten aus, wieso sollen dann die paar wenigen Nutztiere wertvoller zu erhalten sein?

    Zu dem Pflanzenverzehr haben wir uns in diesem Thema ja schon ausgiebig unterhalten. Ein Tier isst deutlich mehr Pflanzen als ein Mensch, es gehen sehr viele Kalorien verloren, es macht also auch aus Pflanzenschutzsicht Sinn, die Pflanzen direkt selbst zu essen.

    Ich schreibe meine Pläne und Einkaufszettel ja ganz schnöde auf einem Stück Altpapier auf.

    Ganz steht die nächste Woche nicht. Aber wahrscheinlich gibt’s das hier:

    Linseneintopf

    Herbstsalat mit Kichererbsen und Backofenkartoffeln

    glutenfreie Gnocchi mit Pilzrahmsoße

    Saison-Curry mit roten Linsen und Hirse (mal sehen, was ich so an Gemüse kriege)

    glutenfreie Lasagne mit Sojaschnetzeln

    Ich bin ja auch mehrfach krank.

    Hashimoto, Endometriose, Reizmagen- und Darm, Glutenunverträglichkeit, teilweise histaminempfindlich.

    Bandscheibenvorfall mit 26, kaputte Knie, ehemalige Essstörung und so weiter zähle ich mal nicht auf :-D

    Ich kann absolut nachvollziehen, wenn man aus gesundheitlichen Gründen das isst, was man eben essen kann.

    Ich vertrage einige Lebensmittel nicht und ernähre mich dennoch vegan. Weil es MIR gut tut und ja, mein Hashimoto und die Endometriose (von der merke ich kaum noch was und als Allesesserin und auch Vegetarierin war ich jeden Monat zwei Tage krank und bin mit Schüttelfrost, Schlafmangel, Krämpfen aus der Hölle und Heulzusammenbrüchen arbeiten gegangen!) sind mittlerweile über lange Phasen unauffällig. Ich kann aber glücklicherweise fast alles vegane essen. Ja, kein Gluten und keine Erbsen, mit Bohnen muss ich aufpassen und es darf nicht zuuuu viel Histamin an einem Tag sein, erst recht nicht, wenn ich Stress habe.

    Jeder sollte sich so ernähren, wie es ihm gut tut. Dabei steht nur gesundheitlichen Geschichten nicht immer der Genuss im Vordergrund. Ich liebe Erbsen. Tja, geht halt nicht ;-)

    Bei losen Pilzen sollte man drauf achten, dass sie trocken und fest sind und keine weichen Stellen oder sichtbare Druckstellen haben. Und sie schnell verarbeiten, lagern tut Pilzen nicht gut.


    Wer Austernpilze mag und ein trockenes Eckchen im Garten hat, für den lohnt vielleicht die Überlegung, sich einen geimpften Stamm zu kaufen.

    Kennst du dich mit Pilzanbau aus? Bin da sehr interessiert!!!