Habt ihr keine Türen?
Beiträge von Juliaundbalou
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Ich kann auch nur noch einmal unterstreichen, wie wichtig es ist, dass die Kinder die neuen Regeln mit dem Welpen akzeptieren.
Eure Ausgangslage passt beinahe 1:1 zu der ersten Familie meiner Hündin:
Erster eigener Hund, Golden Retriever Hündin aus seriöser Zucht, Familie mit 3 Kindern (von 6-13, wenn mich nicht alles täuscht).
Die Kleine wurde dort leider von den Kindern eben nicht in Ruhe gelassen, hat zu wenig geschlafen und zu wenig Struktur erfahren. Mit gerade mal 5 Monaten musste sie dann weg. In der Hundeschule wurde sie als schrecklich aufgeregt eingestuft und sie hat sich wohl mal gegen die Kinder gewehrt.
Wir haben sie dann mit sechs Monaten von der Züchterin geholt, zu unserem fünfjährigen Golden Retriever Rüden dazu. Sie ist ein ganz normaler Junghund, der bei uns sehr gut zur Ruhe kommt und super unkompliziert ist. Mittlerweile ist sie seit zwei Monaten hier.
Was ich damit sagen will:
Geht nicht verkopft an die Sache ran, aber achtet darauf, dass der Welpe und auch Junghund nicht zu viel durch eure Kinder belagert wird. Das ist bestimmt schwierig, denn alle Welpen sind super süß. Und spielen wollen Welpen und Junghunde auch immer. Sie reagieren auf Bewegungsreize und laufen überall hinterher.
Es gibt super viele Familien, wo es aber wunderbar mit Hund und Kind klappt und ihr schafft das bestimmt auch. Schließlich informiert ihr euch gut und habt euch für einen Hund aus seriöser Zucht entschieden - das ist schon mal viel wert.
Freut euch auf die Zeit! Es wird bestimmt anstrengend für alle, aber auch wunderschön!
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Verwilderter Rasen passt doch perfekt für Hunde.
Ich bin kein Fan davon, Kunststoff in die Natur zu packen.
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Wow, krass dass es Hunde gibt, die im Alltag so gemanaged werden müssen. Hätte ich nicht gedacht, wieder was gelernt. Wir brauchen das hier zum Glück nicht. Anfangs hab ich stark drauf geachtet, mich an allerhand Regeln orientiert, damit hab ich glaube ich so ab 16 Wochen aufgehört

Dann scheint meine Hündin da einfach unkompliziert zu sein. Die Spaziergehzeit hat sich seit 2-3 Monaten nicht erhöht oder wird irgendwie eingefordert. Wir gehen halt wie ich Lust, Laune und Zeit habe. Gibt Tage, da gibts nur Pipirunden, gibt Tage da sind wir viel unterwegs. Ich bin im Home Office und da muss zwingend Ruhe herrschen - kein Problem, der Tag wird verschlafen. Da ich aber überwiegend sitzend arbeite genieße ich es danach an der frischen Luft spazieren zu bummeln mit Hund im Schlepptau.
Ich gehe halt gerne länger, was nicht bedeutet, dass wir im Regelfall 2 Stunden täglich unterwegs wären. Aber ich finde schon wichtig, dass ein junger Hund sich bewegen kann und möchte wie es ihm grade guttut (also kein Spazierdrängeln, Radfahren, etc.). Generell einen Bewegungsdrang zu haben und zufriedener zu wirken wenn sie den auch ausleben dürfen empfinde ich als normal. Ist bei anderen Tierarten oder Kindern ja auch so - was die teilweise für Energie haben, wahnsinn.
Ich kenne es aber auch überhaupt nicht, dass man es am nächsten Tag merkt wenn mal was aufregendes passiert ist oder einfach mehr Programm angesagt war. Am nächsten Tag geht halt alles seinen gewohnten Gang.
Man muss halt ein Gefühl für sich und seinen Hund entwickeln und schauen was passt. Ich persönlich erlebe und finde, dass Schonung schon gepredigt wird, ist in einem gewissen Rahmen ja auch sinnvoll. Aber letztendlich muss man eben ein Gefühl für seinen Hund entwickeln und schauen was geht und was nicht.
Ist das dein erster Hund? Und wie alt ist sie?
Viele Spätfolgen bemerkt man ja auch erst später. Ich möchte damit nix beschwören oder so, nicht falsch verstehen

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Ich habe so eine Multifunktionsding hier. Ich nutze den Mixer sehr viel, um Smoothies und Hafermilch zu machen, Suppen zu pürieren usw. Und den Hochleistungszerkleinerer, um Nüsse usw. fein zu mahlen.
Den Raspler nutzen wir gerne, wenn wir Röstis machen wollen usw.
Aber ein Gerät, das für mich kocht, backt oder rührt, brauche ich nicht.
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Mit Schonung hat das meiner Meinung nach wenig zu tun. Kommt ja auch auf das Alter des Hundes an und natürlich auch auf die Rasse und den individuellen Charakter.
Mit Balou bin ich damals sehr viel gegangen, wir wohnen übrigens auch im Nirgendwo. Was hatte ich davon? Einen Hund, der schon mit einem Jahr gewohnt war, täglich mindestens 2 h spazieren zu gehen und immer mehr wollte und der dauerhaft angeknipst war. Dazu kamen dann Stressproblematiken und eine chronische Erkrankung. Nicht alles ist auf die viele Bewegung und Bespaßung zurückzuführen, aber es spielte sich gegenseitig in die Karten.
Ich habe jahrelang daran gearbeitet, das Ganze wieder umzukehren.
Nell ist acht Monate alt und ich merke sofort - wie heute beispielsweise - wenn sie etwas viel Bewegung hatte. Wir waren eine Stunde im Nirgendwo spazieren, überwiegend im Freilauf ohne Reize, und sind seit vier Stunden zuhause. Seit zwei Stunden jammert sie immer wieder mal, weil ihr langweilig ist. Sie ist aber ein ganz anderer Typ Hund als mein Balou und überhaupt nicht hibbelig oder sonst was und steckt so eine seltene „Überbeschäftigung“ dann besser weg. Wir gehen in einer Stunde noch eine kleine Runde und fertig. Da muss sie halt durch und mit der Langeweile klarkommen.
Beim Dummy würde sie auch gerne so viel machen wie Lou, sie ist total beutegeil. Finde ich für einen jungen Hund aber Quatsch, deswegen darf sie mir zweimal pro Woche mal je zwei Dummys bringen und dann auch mal für zwei Wochen nix machen und nur Lou zuschauen.
Da gibt’s keinen goldenen Weg. Muss jeder mit sich selbst ausmachen, was er als Ziel hat und was er seinem Hund zutraut oder nicht.
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Wie lange muss denn so eine Runde dann sein, damit der Hund körperlich müde ist?
Also Nell merkt man nach 2 h nix an. Im Urlaub haben wir uns etwas verlaufen und sind echt über Stock und Stein und halt zwei Stunden lang gelaufen - die war nicht platt danach. Sowas würde ich nicht regelmäßig mit einem jungen Hund machen.
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Ich mache sowas immer vom jeweiligen Hund abhängig und davon, was er sonst noch so erlebt.
Wir sind nur zu zweit, hier passiert gar nix zuhause. Nell läuft mit ihren acht Monaten nun mal 2x 30 Minuten, mal 1x 1 Stunde und 1x 20-30 Minuten, mal 2x 45 Minuten. Kommt echt drauf an. Gartenzeit gibt’s hier auch zusätzlich, sie hat Balou zum Toben... Balou läuft ihre Runden mit, am Anfang bin ich viel getrennt gegangen. Auch für ihn ist das so ok, da er durch das Toben mit ihr eh weniger schläft als sonst und wir ja auch noch Dummytraining machen. Manche würden jetzt wohl die Krise kriegen, dass mein bald 6-jähriger an manchen Tagen nur zweimal für 30 Minuten rauskommt
Pauschale Antworten gibt es also nicht 
Da würde ich einfach schauen, was für den Hund passt.
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Man kann nicht immer alles berücksichtigen und Perfektionismus ist nicht gesund.
ich bin gewiss alles andere als perfekt. Und ich strebe auch keinen Perfektionismus an. Ich sage ja gerne: Wenn jeder nur das tut, was er ohne große persönliche Einbußen tun kann, ist der Welt schon geholfen.
Ich möchte auch niemanden missionieren, Nestlé zu boykottieren.
Ich persönlich mache es dennoch. Denn mir fehlt nichts, wenn ich den McDonald's Burger nicht esse oder Garden Gourmet Produkte nicht kaufe. Wenn jemand anderes nicht drauf verzichten kann, soll er es eben kaufen. Es nicht zu kaufen ist eben MEIN Beitrag. Dafür haben wir ein Auto. Wir wohnen zwar in der Großstadt und bräuchten hier keins, unsere Familien allerdings auf dem Land und die sind mit Öffis kaum bis gar nicht erreichbar.
Wir machen auch Flugreisen. Nicht jedes Jahr aber ab und zu doch. Und ich schaffe es einfach nicht, weitestgehend verpackungsfrei zu kaufen. Vor allem aus finanziellen Gründen. Das ist grad in der Elternzeit einfach nicht drin.
Kurzum: jedem das Seine. Aber es als Perfektionusmus und nicht gesund hinzustellen keine Nestlé Produkte zu kaufen ist nicht ganz fair. War vermutlich so nicht gemeint. Kam aber hier so an.
Ich bezog mich auf Petterson
Es wirkte so, als sei sie wirklich traurig, dass der Veganburger ein Patty von Nestle enthält. Ich gehe mal davon aus, dass niemand von uns täglich zu McDonalds geht, weshalb der Impact einfach nicht sehr groß ist, wenn man MAL den Veganburger isst...
Monstertier Magnum gehört zu Unilever, steht auch hinten auf der Packung drauf.
Siehe: https://utopia.de/ratgeber/unile…um-unternehmen/
Ich meide alle großen Konzerne, aber wie gesagt, wenn ich mal ein Magnum esse, dann fühle ich mich deswegen nicht schlecht. Ich kann unterwegs eh schon kaum was essen, da hört es für mich halt irgendwo auf.
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Ich sehe das nicht ganz so eng. In meinen normalen Einkäufen landet nix von Nestle. Aber wenn wir in den Urlaub fahren und mein Mann einen Veganburger an der Raststätte isst, ist das voll ok. Oder wenn ich mir zweimal im Jahr das vegane Magnum kaufe. Dadurch gewinnt Nestle ja nun wirklich nix.
Man kann nicht immer alles berücksichtigen und Perfektionismus ist nicht gesund.