Beiträge von Juliaundbalou

    Ich gehe immer von zuhause aus Gassi, auch mit den Welpen und dabei sind sie an der Leine. Da ich keinen großen Wert auf absolute Leinenführigkeit lege und diese nicht übe, ist das kein Problem.

    Hier laufen die Hunde oft auf Anschlag, ohne mich durch die Gegend zu zerren. Mir reicht das vollkommen.

    Mir ist ehrlichgesagt der Aufwand für "immer lockere Leine" viel zu groß. ?

    Kommt aber auch auf die Gesundheit des Besitzers und die Größe der Hunde an :-D

    Mein alter Bandscheibenvorfall meckert leider sofort, wenn die geballt vereinten Kräfte von 55 kg Hundemasse mich durch die Gegend ziehen:ugly: Da reicht auch auf Anschlag. Tut scheiße weh.

    Und für den Kopf wäre es tatsächlich für Nell noch zu viel. Die wird dann bockig und geht nicht weiter, gerne auf dem Rückweg, wenn das Ziel so nah und doch so fern ist |)

    Puh, ich habe mich mal hier durchgekämpft.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass es für dich als 18-Jährige schwierig ist, jetzt die Verantwortung zu übernehmen. Erst recht, weil du anscheinend noch nicht viel Erfahrung mit Hunden hast.

    Du hast dir das alles bestimmt einfacher vorgestellt, netter. Man holt sich einen netten Hund, geht mit dem spazieren, hat ihn lieb und gut ist. Das klappt auch bei vielen. Aber oft halt leider auch nicht.

    Gestern ist etwas Schlimmes passiert und daraus solltest du lernen. Mach es zukünftig besser. Einmal kann so etwas passieren - woher hättest du es vorher auch wissen sollen? Aber niemals ein zweites Mal! Und das musst du verhindern!

    Sichere Yuna, hol dir Hilfe durch einen guten Trainer und lerne viel über Hundeverhalten. Sie ist kein böser Hund. Sie ist bestimmt zuhause mit dir ganz wundervoll. Und auch mit passenden befreundeten Hunden wird sie bestimmt nie ein Problem haben. Aber lasse sie nie wieder mit fremden Hunden zusammen, dass bist du den fremden Hunden schuldig.

    Ich habe selbst mit 24 meinen Golden Retriever Rüden bekommen. Ich hatte Hundeerfahrung, aber auch eher eine milde Tutnix-Einstellung.

    Mein Kleiner wurde mit 8 Wochen gebissen, mehrmals mit einem Jahr, noch einmal schlimm mit zwei Jahren. Sein Verhalten änderte sich und ich sah ihn immer als Opfer. Habe mir lange eingeredet, dass er nett ist. Auch wenn er staksend mit mir auf andere Hunde zugegangen ist.

    Irgendwann fing er an, grob zu werden mit anderen Hunden. Gröberes Spiel, Wegenabschneiden, Mobben. Er wollte auch mal der Starke sein.

    Einmal packte er eine Leonbergerhündin im Nacken, da war nur Sabber, ist weiter nichts passiert. Seitdem hatte er nie wieder Kontakt zu fremden Hunden! Ich habe an diesem Tag die Entscheidung getroffen, meinen Hund als das zu verstehen, was er ist:

    Weder gut noch böse. Ein Hund. Ein Hund, der durch mich geschützt werden muss, aber auch so geführt werden muss, dass niemand Angst haben muss, verletzt wird oder auch nur eine etwas unangenehme Erfahrung mit uns macht.

    Mein Hund hat nie einen Hund getötet oder schwer verletzt. Und trotzdem sichere ich ihn. Der Abruf sitzt bombenfest und wo ich nicht alles sehe, ist die Leine dran. Ich habe über die Jahre viel im Forum gelernt, habe viel gelesen und wir waren auch in der Hundeschule und bei einer Trainerin.

    Du bist aber in einer anderen Situation:

    1. Kennst du Yuna noch gar nicht lange. Du kannst sie noch gar nicht zu 100% einschätzen, die lebt sich doch noch bei dir ein.

    2. Hat dein Hund einen anderen Hund beinahe getötet.

    Was muss noch passieren, damit du dich mit deinem Hund auseinandersetzt und die Verantwortung übernimmst?

    Sichere sie und kümmere dich um einen Trainer. Das ist das Mindeste, was du deiner Umwelt schuldig bist.

    Edit: Trainerstunden hat man nicht ständig. Vielleicht zweimal pro Monat, nach wenigen Stunden solltet ihr bereits auf einem guten Weg sein. Das Geld sollte es dir wirklich wert sein.

    Leider gibt es da wirklich keinen anderen Weg, als sich selbst zu schützen und zur Not umzudrehen und wegzugehen, abgelegene Wege zu gehen, zu Uhrzeiten, wo weniger los ist usw.

    Mein Rüde ist leider auch so ein Mobbingopfer. Er ist ein unsicherer Hund, an sich ein totales Lamm, hat durch schlechte Erfahrungen aber auch irgendwann gelernt, wie man sich wehrt. Ich gehe seit Jahren manche Wege einfach nicht mehr, am Wochenende bei Sonnenschein bitte ich meinen Mann, auf die Runden mitzukommen, weil es sich zu zweit besser blocken lässt, wir gehen zu bestimmten Uhrzeiten bestimmte Wege nicht und fliehen tatsächlich öfter mal, wenn ich die üblichen Verdächtigen am Horizont erblicke.

    Mit Kind stelle ich mir das Ganze deutlich anstrengender vor, erst recht, weil du natürlich auch Angst um dein Kind hast. Ich drücke die Daumen, dass ihr eine gute Lösung für euch finden kannst.

    Josera hat sehr gute Sorten.

    Die meisten Sorten von Josera würde ich persönlich nicht füttern. Ich habe in der Hundeschule auch viele Hunde, die bei Fütterung mit Josera draußen jeden Unrat und dazu neigen die eigenen Haufen zu fressen. Ich kann nicht sagen, warum das so ist, es fällt nur immer wieder eklatant auf.

    Krass.

    Alle finde ich auch nicht gut. Aber so 2-3 Sorten sind schon super.

    Ich drücke die Daumen, dass ihr das Ganze bald in den Griff bekommt!

    Aber muss er immer so lange raus, nur um Pipi zu machen?

    Meine Kleine geht auch noch circa 5x täglich raus mit ihren 9 Monaten, aber davon sind 2x ein Spaziergang, 1x vielleicht etwas länger im Garten mit meinem Altrüden und 2x echt nur Pipi im Garten, dauert nur einen Augenblick.

    Lass unbedingt auf Flöhe schauen. Und wenn keine gefunden werden, sollte er vielleicht trotzdem vorsichtshalber ein Spot On kriegen.

    Ich habe eine Golden Retriever Hündin im Alter von 6,5 Monaten übernommen und sie kam mit Flöhen hier an, die weder in der ersten Familie noch bei der Züchterin entdeckt wurden. Es wurde auf Stress und falsches Futter geschoben und ihr wurde das Knabbern und Lecken verboten.

    Am zweiten Tag bei uns habe ich bereits die ersten Mistviecher gefunden, habe da aber auch ein Talent für. Finde es schlimm, wenn da nicht sofort nach geschaut wird, die Arme muss schrecklichen Juckreiz gehabt haben. Seit sie behandelt ist (mehrfach und nun bekommt sie Bravecto) knabbert sie auch nicht mehr an sich rum.

    Mir ist beim Tagesablauf übrigens aufgefallen, dass ihr sehr sehr oft rausgeht. FALLS es stressbedingt ist (bitte erst mal zum Tierarzt gehen), könnte es helfen, lieber etwas länger draußen zu sein und dafür seltener.